Holmenkollen 2007
Schanzen

Ausflug zum Holmenkollen – Schanze mit Geschichte

Heute beginnt im polnischen Wisla die neue Skisprungsaison. Grund genug, Euch endlich – wie schon in meinem Beitrag über Oslo versprochen – mit zu einem Besuch auf den Holmenkollen zu nehmen. Die Skisprungschanze in der norwegischen Hauptstadt hat eine lange Geschichte, die man im Museum vor Ort auch sehr gut entdecken kann. Und da ich ein großer Fan des Skispringens war und bin, wird dies wohl nicht die letzte Schanze sein, die ich Euch hier vorstelle. Ihr dürft gespannt sein.

Ein Hinweis noch vorab – wir haben die Schanze im Sommer 2008 vor ihrem letzten Umbau besucht. Dieser wurde dann im Herbst 2008 begonnen. Heute sieht der Holmenkollen damit etwas anders aus.

Blick auf die Schanze

Wie komme ich zum Holmenkollen

Den Holmenkollen befindet sich auf einem Berg im Stadtgebiet von Oslo. Ihr erreicht ihn am Besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit der Osloer Metro kommt Ihr vom Hauptbahnhof bzw. dem Stadtzentrum in ca. 2030 Minuten fast direkt bis zur Schanze. Nur noch ein kleiner Fußweg und schon erhebt sich das imposante Bauwerk in den Himmel. Zudem gibt es auch Parkplätze vor Ort, die Ihr nutzen könnt, wenn keine Veranstaltung vor Ort stattfindet. Bei Veranstaltungen sind auf jeden Fall die Öffis zu bevorzugen.

Willkommen am Holmenkollen

Die Geschichte des Holmenkollen

Das Skispringen hat in Norwegen eine lange Tradition – wurde hier sogar erfunden. Und auch heute begeistern sich auch viele noch für diese Sportart Und so wundert es nicht, dass der Holmenkollen als eine der ältesten Schanzen der Welt gilt. Bereits 1892 wurden hier erste Wettkämpfe ausgetragen. In den 20er Jahren sprang hier mit Kronprinz Olaf sogar ein Mitglied des norwegischen Königsfamilie. Ein weiteres Highlight waren natürlich die Olympischen Winterspiele 1952. Seitdem hat sich die Schanze stetig entwickelt – bis zu ihren heutigen Ausmaßen.

Am Holmenkollen

Der Aufstieg zum Holmenkollen

Für uns hieß es natürlich „Wir müssen nach oben auf die Schanze“. Denn wer einmal den Blick von einer solchen Schanze genossen hat, kann nicht genug davon bekommen. Außerdem wollten wir natürlich auf den Spuren der Skispringer wandeln.

Im Inneren des Holmenkollen

Also ging es auf den steilen Aufstieg im Inneren der Schanze. Allein das war schon faszinierend. Wenn man sich vorstellt, diese Stufen auch noch mit langen Ski erklimmen zu müssen. Aber es hat sich gelohnt. Von oben hat man einen grandiosen Blick über die ganze Stadt und den gesamten Oslo-Fjord. Eines ist sicher, ich möchte da nicht runter springen. Mein Respekt vor allen, die das tun. Aber die Aussicht ist einfach gigantisch.

Und wer es doch einmal probieren möchte, wie sich ein solcher Sprung anfühlt, der kann dies im neuen Simulator selbst erleben.

Oslo Fjord

Blick vom Holmenkollen

Das Skimuseum

Für alle, die noch tiefer in der Thema Wintersport in Norwegen und der Welt eintauchen möchte, der ist im Skimuseum direkt neben der Schanze bestens aufgehoben. Es wurde 1923 gegründet und ist das älteste Skimuseum der Welt. Für uns war der Besuch natürlich obligatorisch und wir waren begeistert von all den Ausstellungsstücken. Diese reichen von Fotos über alte Ski bis hin zu Abbildungen der alten Holmenkollen-Schanzen im Wandel der Zeit. Wir fanden es auf jede Fall sehr interessant und haben uns mehrere Stunden umgeschaut

Olympia 1952

Der Besuch der Aussichtsplattform auf der Schanze ist übrigens kombiniert mit dem Skimuseum. Für 150 Norwegische Kronen (ca 14 €) für Erwachsene und 75 NOK (ca 7€) für Kinder zwischen 6 und 18 Jahren könnt Ihr beides besuchen.

Skimuseum Oslo
Kongeveien 5
0787 Oslo

Sprungski

Fazit – Ein interessantes Thema nicht nur für Wintersportfans

Alles in allem haben wir unseren Besuch auf dem Holmenkollen sichtlich genossen. Sollte uns es wieder einmal nach Oslo verschlagen steht ein Besuch der neuen Skisprungschanze definitv auf dem Programm.

Wikinger

Besuch in Norwegen

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