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Bamberg im Schnelldurchlauf

Bamberg – Im Schnelldurchlauf

Was tun wenn man in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Bamberg ist für die man eigentlich 3 Tage bräuchte, aber nur 3 Stunden Zeit hat? Nun, dann muss man sich auf das Wesentlichste konzentrieren und alles im Schnelldurchlauf machen. So ging es uns bei unserer Stippvisite in Bamberg im Rahmen des ReisebloggerBarcamp in Forchheim. Doch dank eines tollen Stadtführers konnten wir zumindest die allerwichtigstens Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken und bestaunen.

Für Eure Reise empfehle ich Euch allerdings, mehr Zeit einzuplanen. Oft wären wir gerne noch stehen geblieben, hätten geschaut und gestaunt oder einfach einen Moment inne gehalten. Wie oben geschrieben, sind 2-3 Tag ideal, um wirklich alles in Ruhe zu sehen und auch einmal ins Detail zu gehen. Ich hoffe also, ich kann irgendwann zurückkehren. Aber jetzt kommt erstmal Bamberg im Schnelldurchlauf.

Bamberg

Das UNESCO Welterbe Zentrum Bamberg

Beginn unseres kleinen Stadtrundgangs war das 2019 neu eröffnete Zentrum Welterbe Bamberg. Auf rund 220 qm Ausstellungsfläche erfährt man nicht nur viel über das Thema UNESCO Welterbe in der Stadt, sondern kann sich auch gleich noch einen kleinen Überblick über selbige verschaffen. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass Bamberg aus drei Siedlungszentren (Berg-, Insel- und Gärtnerstadt) besteht, die auch heute noch erkennbar sind?

Besonders wenn Ihr mit Kindern unterwegs seid, solltet Ihr unbedingt im Zentrum vorbeischauen. Denn hier wird oft auch auf spielerische Weise Information vermittelt. So kann zum Beispiel ein Haus im Barockstil gestalten, man erfährt viel über die aufwändige Ernte der Süßholzwurzel, für die Bamberg berühmt war, und vieles mehr. Dazu gibt es immer wieder kleine Quizze, bei denen man viele interessante Details erfährt. Jeder Stadtteil hat dabei seinen eigenen Bereich. Und natürlich die beiden „Beschützer“ der Stadt – Heinrich und Kunigunde – zu Wort und berichten über Ihr wunderschönes Bamberg.

Besonders spannenden fand ich die „Touren-Maschine“ am Ausgang der Ausstellung. In dieser trägt man einfach ein, welches Wetter ist, wie weit man laufen möchte und was einen persönlich interessiert und bekommt dann seinen ganz persönlichen Tourenvorschlag, den man sich ans Handy senden oder gegen eine kleine Gebühr ausdrucken lassen kann. Wer also noch keinen Plan hat, wird hier fündig.

Schon gewusst? – Nicht nur dass die Altstadt von Bamberg mit seinen rund 1.300 Einzelgebäuden und -denkmälern UNESCO Welterbe ist, es gibt in der Stadt auch noch ein Weltdokumentenerbe, das knapp 300 Dokumente umfasst und in der Neuen Residenz zu finden ist.

Alle, die noch mehr über Bamberg und das UNESCO Welterbe erfahren möchte, können hier auch eine entsprechende Stadtführung buchen*

UNESCO Welterbe Zentrum
  • Adresse: Untere Mühlbrücke 5
  • Öffnungszeiten:täglich von 11 bis 16 Uhr (mit nur wenigen Ausnahmen)
  • Eintritt: Der Besuch des Zentrums ist kostenlos, Führungen können gebucht werden
  • Weitere Informationen: welterbe.bamberg.de
UNESCO Welterbe Zentrum Bamberg
UNESCO Welterbe Zentrum Bamberg
UNESCO Welterbe Zentrum Bamberg

Das Alte Rathaus

Denkt man an ein Foto von Bamberg, denken die meisten mit Sicherheit an das Alte Rathaus. Das wunderschöne Gebäude ist mit Sicherheit eines der am meisten fotografierten in der Stadt. Kein Wunder, denn wenn man davor steht, sieht es noch beeindruckender aus als auf dem Bild. Von verschiedenen Brücken über die Regnitz aus kann man dabei immer neue Perspektiven entdecken und so habe auch ich das eine oder andere Foto mit nach Hause genommen.

Spannend ist schon die Geschichte der Entstehung des Alten Rathaus. Der Sage nach wollte der Bischof von Bamberg den Bürgern keinen Platz für den Bau eines Rathauses gewähren. Und so rammten die Bamberger ab dem Jahr 1461 Pfähle in die Regnitz und schufen so eine künstliche Insel, auf der sie ihr Rathaus errichteten.

Das Alte Rathaus beherbergt heute unter anderem die Sammlung Ludwig Bamberg (Tickets kaufen*), die wohl größte Sammlung  an Straßburger Fayencen außerhalb von Frankreich. Porzellan-Liebhaber werden außerdem von Meißner Porzellan und weiteren wunderschönen Tassen, Kannen und Figuren begeistert sein. Während der Weihnachtszeit werden zudem die 450 Figuren der barocken Großkrippe ausgestellt.

Das Alte Rathaus
  • Adresse: Obere Brücke
  • Öffnungszeiten der Sammlung: Dienstag – Sonntag, 10:00-18:00 Uhr
  • Eintritt in die Sammlung: Erwachsene 6,00 € | Kinder bis 18 Jahre frei
  • Weitere Informationen: https://museum.bamberg.de
Das Alte Rathaus Bamberg
Das Alte Rathaus Bamberg
Das Alte Rathaus Bamberg

Der Bamberger Dom

Eine weitere wichtige Sehenswürdigkeit der Stadt, die Ihr nicht verpassen solltet, ist der Bamberger Dom aka die Kathedrale St. Peter und St. Georg. Das imposante Gebäude mit seinen vier Türmen ist weithin sichtbar und ist einer von acht Kaiserdomen in Deutschland (neben Mainz, Worms, Speyer, Aachen, Frankfurt, Magdeburg und Königslutter).

Die Grundsteinlegung für den ersten Dom erfolgte im Jahre 1004 durch König Heinrich II. und bereits 1012 wurde dieser eingeweiht. Nachdem ein Großfeuer den Dom 1185 zerstört hatte, wurde das heutige Kirchengebäude errichtet und 1237 eingeweiht. Glücklicherweise wurde Bamberg im Zweiten Weltkrieg von Bombardierungen verschont und so überlebte der Dom auch diese Zeit unbeschadet.

Leider war der Dom bei unserem Besuch bereits geschlossen, doch auch das Innere soll wirklich sehenswert sein. Besonders erwähnenswert sind dabei der Bamberger Reiter und das Apsisgemälde im Ostchor aber auch die verschiedenen Altäre (unter anderem von Riemenschneider) sowie das Grab des einzigen heiliggesprochenen Kaiserpaars des Heiligen Römischen Reichs (Heinrich und Kunigunde) locken interessierte Besucher an.

Schon gewusst? – Im Bamberger Dom befindet sich das einzige Papstgrab nördlich der Alpen. Das Grab von Clemens II. (1005 – 1047). Kleidungsstücke, die beim Öffnen seines Grabes gefunden wurden, sind heute im Diözesanmuseum ausgestellt. Sie sind die wohl ältesten erhaltenen Papst-Bekleidungsstücke der Welt.

Bamberger Dom
  • Adresse: Domplatz
  • Öffnungszeiten: April – Oktober: Montag bis Mittwoch 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr | Donnerstag und Freitag 9.30 bis 18.00 Uhr | Samstag 9.00 bis 16.30 Uhr | Sonntag 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr | im Winter jeweils eine Stunde früher geschlossen
  • Eintritt: Der Besuch des Doms ist kostenlos, Führungen können gebucht werden
  • Weitere Informationen: https://bamberger-dom.de
Bamberger Dom
Bamberger Dom
Bamberger Dom
Bamberger Dom
Bamberger Dom

Die Alte Hofhaltung

Direkt neben dem Dom befindet sich die Alte Hofhaltung. Hier waren bis 1604 die Fürstbischöfe  und später die Bediensteten der Bischöfe untergebracht. Irgendwie haben mich die Gebäude an „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel*“ erinnert – fragt mich nicht warum. Auf jeden Fall fand ich sie einfach nur toll und konnte gar nicht genug davon bekommen.

Heute beherbergt die Alte Hofhaltung übrigens das Historische Museum der Stadt Bamberg (Tickets kaufen*) sowie die Katharinenkapelle, in der Konzerte, Vorträge, Lesungen und standesamtliche Trauungen stattfinden.

Die Alte Hofhaltung in Bamberg
Die Alte Hofhaltung in Bamberg
Die Alte Hofhaltung in Bamberg

Die Neue Residenz

Und ein weiteres Gebäude prägt den großen Domplatz – Die Neue Residenz. Das Gebäude mit seiner vierflügeligen Aufteilung entstand in zwei Bauabschnitten. Der erste Teil wurde ab 1604 im Stil der Renaissance errichtet, der zweite barock Teil zwischen 1697 und 1703. Danach mussten die Bauarbeiten wegen Geldmangel leider eingestellt werden. Trotzdem ist die Neue Residenz ein echtes Schmuckstück.

Ab 1604 wurde die Neue Residenz von den  Bamberger Fürstbischöfen genutzt und löste die Alte Hofhaltung auf der anderen Seite des Domplatzes in dieser Funktion ab. Ab 1803 fungierte der Bau dann als königliche Residenz und wurde unter anderem von Herzog Wilhelm (ab 1799 der erste Herzog in Bayern), Maximilian II. (1848 bis 1864 König von Bayern) und Otto von Wittelsbach (1832 bis 1862 erster König von Griechenland).

Heute beherbergt die Neue Residenz unter anderem die Staatsbibliothek Bamberg mit dem Weltdokumentenerbe der UNESCO – zwei Reichenauer Prachthandschriften der ersten Jahrtausendwende aus dem vormaligen Bamberger Domschatz sowie das Anfang des 9. Jahrhunderts geschriebene Lorscher Arzneibuch. Ein Besuch ist also auf jeden Fall empfehlenswert.

Im Inneren der Neuen Residenz befindet sich zudem ein Rosengarten, der vor allem in den Sommermonaten viele Besucher anlockt. Vom Rosengarten aus hat man zudem einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Schon gewusst? – 1919 befand sich hier die gewählte Regierung Bayerns unter Ministerpräsident Hoffmann und der Landtag in der Neuen Residenz in Bamberg. Die erste demokratische bayerische Verfassung wurde im Spiegelsaal der Harmonie am Schillerplatz verabschiedet.

Die Neue Residenz
  • Adresse: Domplatz 8
  • Öffnungszeiten der Staatsbiliothek: Montag bis Freitag: 9:00 bis 17:00 Uhr | Samstag: 9:00 bis 12:00 Uhr | ACHTUNG: im August samstags geschlossen!
  • Öffnungszeiten des Rosengarten: Täglich 9:00 – 18:00 Uhr
  • Eintritt: Der Eintritt sowohl in die Staatsbibliothek als auch in den Rosengarten ist kostenlos | Führungen durch die historischen Schauräume können gebucht werden
  • Weitere Informationen: https://www.staatsbibliothek-bamberg.de

Die Neue Residenz in Bamberg

„Klein Venedig in Bamberg“

Bamberg liegt am Wasser – neben dem Fluss Regnitz führt auch der Main-Donau-Kanal hier entlang. Überall gibt es kleine Flussarme und Kanäle in der Stadt, wie man schon am Teilortsnamen „Inselstadt“ erkennen kann. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es auch hier ein Fischerviertel gibt, dass heute unter dem Namen „Klein Venedig“ bekannt ist.

Die wunderschönen Fachwerkhäuser, die sich hier am Ufer aneinanderreihen, stammen überwiegend aus dem Mittelalter. Die meisten dieser Häuser besitzen lange Holzbalkone. Dort wurden früher die Netze und Fischereigeräte getrocknet, heute haben sie sich in wahre Kleinode am Wasser verwandelt. Wodurch der Vergleich mit Venedig deutlich hinkt. Denn hier erwarten einen keine überfüllten Kanäle mit hohen Steinhäusern, sondern ein echtes Idyll.

Und eine andere Tradition habe ich hier auch wiedergefunden, die es auch in Ulm gibt: Das Fischerstechen. Dabei versuchen zwei Personen jeweils auf einem Kahn, den Gegner mit einem Stab in den Fluss zu werfen. Der Gewinner erhielt in früheren Zeiten die Fischerrechte für die Gegenden mit dem größten Bestand. Heute ist es einfach nur noch eine Freude zuzuschauen.

Klein Venedig in Bamberg
Klein Venedig in Bamberg
Klein Venedig in Bamberg

Bamberg und sein Bier

Bamberg ist die heimliche Bier-Hauptstadt Deutschlands. Wie viele Brauereien es in der Stadt nun genau gibt, dazu teilen sich die Meinungen. Am häufigsten wurde bei meiner Suche die Anzahl 15 genannt. Unstrittig ist jedoch, dass die Bierbrauerei in Bamberg eine sehr lange Tradition hat. Der erste urkundlich belegte Bierausschank ist datiert auf das Jahr 1093 . Den älteste Nachweis auf eine Bamberger Brauerei liefert eine Urkunde aus dem Jahre 1122. Seit 2003 wird sogar ein Bier-Orden verliehen. Und wer noch mehr über die Geschichte des Biers erfahren möchte, der sollte sich einmal dieses Buch* anschauen.

In Bamberg geht man nicht in den Biergarten, sondern auf den Bierkeller. Und natürlich war es auch Teil unserer kleinen Stadtführung einen kleinen Stopp in der berühmten Brauerei Schlenkerla einzulegen und dort eines der typischen Rauchbiere zu probieren. Ein wirklich sehr erfrischender Genuss, auch wenn der Geschmack sicherlich Geschmackssache ist. Ich fand es jedenfalls sehr gut. Das „Seidla“ ging weg wie nix.

Übrigens, wer jetzt plant, seinen Junggesellenabschied in der Hauptstadt des Bieres zu feiern, wird bitte enttäuscht werden. Denn solche Gruppen werden in den ansässigen Brauereigaststätten nicht mehr bedient.

Generell aber gilt, wenn es in Bamberg irgendwo eng wird, dann ist eine Brauereigaststätte oder ein Bierkeller nicht weit. Oder Ihr bucht Euch eine Bierverkostungstour* und probiert Euch einfach quer durch die Stadt

Schon gewusst? – In Bamberg gab es sogar einen „Bierkrieg“. 1907 wurde von den Brauereien beschlossen, den Bierpreis von elf auf zwölf Pfennige anzuheben. Die Bamberger Bürger boykottierte daraufhin das Bier der lokalen Braustätten und besorgten sich das begehrte Gut stattdessen aus Forchheim und Erlangen. Nach nur 7 Tagen mussten die Brauereien die Preiserhöhung wieder zurück nehmen.

Brauerei Schlenkerla in Bamberg
Brauerei Schlenkerla in Bamberg

Brauerei Schlenkerla in Bamberg

Mein Tipp – Schlendre durch die Gassen

Wir hatten beim Besuch der Stadt leider nicht genug Zeit, aber aus dem was wir gesehen haben heraus, kann ich Euch empfehlen, schlendert einfach mal durch die Gassen von Bamberg, lasst Euch treiben und Ihr könnt so viele tolle Details entdecken. Überall in der Stadt gibt es kleine Kunstobjekte, wunderschöne Kirchen und Denkmäler und einfach nur Orte zu wohlfühlen, an denen ich gerne ein bisschen länger verweilt hätte.

Wenn es Eure Zeit also zulässt, dann streift einfach mal durch die Gassen der Altstadt und lasst Euch überraschen.

Die Gassen von Bamberg
Die Gassen von Bamberg
Die Gassen von Bamberg
Die Gassen von Bamberg
Die Gassen von Bamberg

Die Gassen von Bamberg

Bamberg als Filmkulisse

Wusstest Du dass „Das Sams“ in Bamberg erfunden und dort auch die Filme gedreht wurden? So kann man unter anderem auf dem Weg durch die Stadt das „Sams-Haus“ entdecken und im Sommer gibt es sogar spezielle Führungen zum Thema Sams, die spezielle für Kinder zugeschnitten sind.

Doch es gibt noch mehr Filme, die hier gedreht wurden. Unter anderem „Das fliegende Klassenzimmer“, „Die drei Musketiere“, „Stadt ohne Mitleid“ und „Zwerg Nase“ fanden hier den perfekten Drehort. Wer also Filme mag sollte sich einfach mal umschauen, ob er nicht die eine oder andere Kulisse wieder erkennt.

Bamberg als Filmkulisse
Bamberg als Filmkulisse
Bamberg als Filmkulisse

Bamberg und der „Fake-Barock“

Schlendert man dann so durch die Stadt, werden vielen die zahlreich vorhandenen Barock-Fassaden auffallen. Die ganze Stadt scheint nur aus Barock zu bestehen. Doch in Bamberg ist das manchmal nur Fake. Denn viele der Häuser haben nur ein vorgelagerte Fassade im barocken Stil. Grund ist, dass die Stadtväter dies so wollten. So gab es eine Zeit, nach dem Dreißigjährigen Krieg, in der Hausbesitzern die Steuern erlassen wurden, wenn sie ihre Häuser entsprechend verkleiden liesen.

Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht kann anhand der anderen architektonischen Merkmale schnell sehen, welche Gebäude im Barock-Stil gebaut wurden und welche nur „Fake-Barock“ sind. Hier und da kann man sogar Häuser entdecken, mit einer tollen Barock-Fassade und einem Fachwerk-Giebel. Und entdeckt Ihr an einem Fachwerkhaus starke Einkerbungen, dann war dieses zu früheren Zeiten auch einmal entsprechend umgestaltet worden. Die Kerben halfen dabei, dass der barock-Putz entsprechend hielt.

Der heute im Fachwerk erstrahlende Teil des Alten Rathaus war früher übrigens ebenfalls barockisiert, darf jetzt aber wieder in seiner ursprünglichen Schönheit erstrahlen. Und wer sich selbst einmal ausprobieren möchte, kann im Welterbe Zentrum am Barock-O-Mat seine eigene barocke Fassade entwerfen.

Fake-Barock in Bamberg
Fake-Barock in Bamberg

Fake-Barock in Bamberg

Bamberg Q&A

  • Wie komme ich nach Bamberg? – Die Stadt ist sehr gut an das Netz der Bahn* angeschlossen und leicht erreichbar. Durch die Lage am Autobahnkreuz von A70 und A73 ist es auch mit dem Auto gut zu erreichen. Parkmöglichkeiten sind vorhanden.
  • Wie viel Zeit sollte ich für meinen Besuch in Bamberg einplanen? – Wenigstens 1-2 Tage solltet Ihr zur Verfügung haben, um alles in der Stadt in Ruhe anzuschauen. Mit 3 Tagen kann man auch mal ein Konzert in der ETA Hofmann Halle einplanen, die eine der besten Akustiken Deutschlands haben soll. Dann lohnt es sich, die Bamberg Card* zu erwerben.
  • Wer sind Heinrich und Kunigunde? – Jede Stadt hat ihre Helden. In Bamberg sind es Heinrich II. (um 973-1024) und seine Frau Kunigunde (um 980-1033). Denn Bamberg war das Hochzeitsgeschenk von Heinrich an Kunigunde. Das kinderlose Paar setzte sich stark für die Entwicklung von der Stadt ein, gründeten das Bistum Bamberg, begannen mit dem Bau des Bamberger Domes und ließen der Kathedrale zahlreiche Schenkungen zukommen. Bis heute werden sie verehrt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Kunigunde, die ihren Witwenschleier als Nebel über die Stadt legte, die Vermeidung der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg verhinderte zugute gehalten wird.
  • Warum wird Bamberg auch als „Fränikisches Rom“ bezeichnet? – Wie Rom steht Bamberg auf sieben Hügeln. Und die Bamberger scheinen den Vergleich mit italienischen Städten zu lieben
  • Was muss man in Bamberg gegessen und getrunken haben? – Die Bamberger Hörnla sind ein beliebtes Gebäck ähnlich einem Croissant und sollte unbedingt probiert werden. Aber Achtung, auch die aus Bamberg stammende Kartoffel heißt Bamberger Hörnla. An Getränken sollte man natürlich unbedingt das Rauchbier probieren, dass heute nur noch von zwei Brauereien (Schlenkerla und Spezial) gebraut wird.
  • Kann man in Bamberg gut shoppen? – Ja, auch dafür ist gesorgt. Die Altstadt bietet mit ihrem bunten Mix an Geschäften die perfekte Möglichkeit für einen gemütlichen Einkaufsbummel
Bamberg Q&A
Bamberg Q&A
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Mein Spaziergang durch Bamberg im Überblick

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Kathleen

Hallo, ich bin die Gründerin von Immer auf Reisen. Seit mehr als 3 Jahren schreibe ich über Deutschland und Europa. Ich liebe es, unser Land immer wieder neu zu entdecken und ich möchte Euch animieren, ebenfalls Neues in Eure eigene Umgebung zu entdecken und so Immer auf Reisen zu sein.

Mein Hauptfokus liegt auf Reisen in Deutschland und Europa, aber es gibt auch einige Beiträge über die USA. Mein zweiter Herzensland Japan hat auf Verliebt in Japan eine neue Heimat gefunden.

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