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Frankfurt am Main - Reisetipps

Frankfurt am Main – Reisetipps

Alle Sehenswürdigkeiten und mehr

by Kathleen

Ich weiß nicht warum, aber bei Frankfurt am Main hatte ich bisher immer eine schmutzige Großstadt im Kopf, von der ich bisher nur den Flughafen kannte. Doch bei einem Besuch in der Main-Metropole musste ich mich vom Gegenteil überzeugen lassen. Frankfurt ist eine tolle Stadt, die auf jeden Fall einen Besuch verdient hat. Zwar gibt es immer noch Ecken, die ich besser meiden würde, doch unser Ausflug zum Main-Matsuri und ein Spaziergang durch die Innenstadt haben mich überzeugt, der Stadt auf jeden Fall noch einmal eine Chance zu geben.

Frankfurt Inhaltsverzeichnis

Was gibt es hier zu entdecken?

Wie komme ich nach Frankfurt?

Frankfurt liegt in Deutschland ziemlich zentral und ist so aus allen Himmelsrichtungen mit dem Auto gut zu erreichen. Viele Hotels bieten einen Parkplatz mit an. Solltet Ihr nur einen Tag in Frankfurt bleiben, dann empfehle ich Euch einen den Park+Ride-Parkplätze und dann die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Mit diesen seid Ihr in nur wenigen Minuten in der Innenstadt und spart Euch dort die Suche nach einem (oft überteuerten) Parkplatz.

Auch mit der Bahn* und dem FlixBus* erreicht Ihr Frankfurt sehr gut. Vom Hauptbahnhof aus, wo auch der Bus hält, seid Ihr auch sofort mitten im Geschehen.

Der Flughafen Frankfurt ist der größte Deutschlands und so könnt Ihr natürlich auch hier her fliegen* und dann einen Mietwagen* buchen, diesen Transferservice*  oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

Wie komme ich nach Frankfurt am Main

Lohnt sich die Frankfurt Card?

Wie die meisten Großstädten bietet natürlich auch Frankfurt eine City Card an. Diese gibt es entweder für 1 oder 2 Tage sowie als Einzel- oder als Gruppenkarte buchen. Wenn Ihr mit 3 bis 5 Personen unterwegs seid, könnt Ihr hier zusätzlich sparen. Seid Ihr nur zu zweit unterwegs, dann solltet Ihr besser zwei Einzelkarten buchen.

Dafür könnt Ihr dann kostenlos den Öffentlichen Nahverkehr bis hin zum Flughafen nutzen. Solltet Ihr also mit dem Flugzeug anreisen, könnt Ihr hier schon richtig sparen. Zudem gibt es bis zu 50% Rabatt auf Rundgänge, Rundfahrten, Museumseintritte und weitere Attraktionen.

Ich empfehle Euch, die Frankfurt Card vorab zu bestellen*. So könnt Ihr schon bei der Anreise den öffentlichen Nahverkehr nutzen.

Lohnt sich die Frankfurt-Card
Lohnt sich die Frankfurt-Card

Sehenswürdigkeiten in Frankfurt

Der Römer und der Römerberg

Der Römer ist seit dem 15. Jahrhundert das Rathaus von Frankfurt. Seine charakteristische Treppengiebelfassade ist eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt.  Dabei blieben bei Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg nur eben diese Fassaden stehen. Dahinter verbergen sich heute „moderne“ Bürohäuser aus den 50. Jahren. Doch die bleiben den meisten Besuchern der Stadt eher verborgen.

Der gesamte Römerberg, der aus 11 historischen Gebäuden besteht lockt immer wieder Besucher an. Der Römer, in dem schon Kaiser gekrönt wurden ist historisch sehr wichtig. An die Krönungszeremonien erinnern heute unter anderem  72 Gemälde ehemaliger Kaiser im Kaisersaal.

Gegenüber des Römer finden sich verschiedene tolle Fachwerkhäuser. Durch die massive Zerstörung im Krieg sind fast alle von ihnen erst nach 1945 wieder rekonstruiert worden. Dies sieht man den Gebäuden aber kaum an. Ich empfehle Euch, in der Weihnachtszeit am Römer vorbei zu schauen. Der dort stattfindende Weihnachtsmarkt wirkt in dieser Kulisse heimeliger als anderswo.

Ebenfalls am Römerberg befindet sich die Alte Nikolaikirche. Die im Stile der Spätgotik errichtete Kirche rundet das Gebäudeensembles am Römerberg ab. Ein Großteil des Kirchengebäudes  mit seinem 48 Meter hohen Turm entstand im 13. Jahrhundert. 

Woher der Name „Römer“ kommt, ist übrigens nicht geklärt. Möglicherweise ist er darauf zurückzuführen, dass der Kaufmann – dem eines der Gebäude ursprünglich gehörte – geschäftlich viel in Rom zu tun hatte.

Der Römerberg

  • Adresse: Römerberg
  • Öffnungszeiten: Der Römerberg kann rund um die Uhr besucht werden
  • Weitere Informationen: www.frankfurt-tourismus.de
Der Römer in Frankfurt
Der Römer in Frankfurt

Die Paulskirche

Ebenfalls sehr bekannt und vor allem historisch wertvoll ist die Paulskirche. Diese wurde von 1789 bis 1833 erbaut. Und hier fand sich zwischen 1848 und 1849 das erste frei gewählte Parlament Deutschlands – die deutsche Nationalversammlung – zusammen. So wurde in der Paulskirche unter anderem der Grundstein für unserer heutiges Grundgesetz gelegt.

Wie der Großteil Frankfurts wurde auch die Paulskirchen 1944 zerstört, allerdings auf Grund seiner historischen Bedeutung bereits 1948 wieder aufgebaut. 

Heute dient sie nicht mehr als Gotteshaus, sondern auch Ausstellungsort und Begegnungsstätte.

Die Paulskirche

Das Bankenviertel

Weltweit bekannt ist Frankfurt vor allem durch sein Bankenviertel und die Börse. Nicht umsonst trägt die Stadt den Spitznamen „Mainhattan“. 14 Hochhäuser ergeben hier Deutschlands einzige Skyline aus Wolkenkratzern, die sich mit ihren amerikanischen und asiatischen Artgenossen problemlos messen kann. Die höchsten Türme des Bankenviertels sind  der Commerzbank Tower mit 259 Metern, der etwas abseits stehende Westend I mit 208 Metern und der Main Tower mit 200 Metern Höhe. Dieser verfügt auch über eine Aussichtsplattform, von der aus man die ganze Stadt überblicken kann. Dieses Ausblick solltet Ihr auf jeden Fall genießen.

Kunstliebhaber sollten einen Blick in den Tower MMK werfen, der das Museum für Moderne Kunst beherbergt.

Übrigens, auch etwas von dem Bankenviertal entfernt stehen weitere Türme, die die Skyline abrunden. Der Europaturm mit 337 Metern, der Messeturm  mit 256 Metern sowie der Tower 185 mit 204 Metern. Alles zusammen ergibt dieses einzigartige Ensemble, für das Frankfurt so bekannt ist.

Direkt an das Bankenviertel grenzt die Gallusanlage. Hier fühlt man sich fast schon im Grünen – mit einem speziellen Ausblick auf einige Hochhäuser der Frankfurter Skyline. Hier in der Anlage findet Ihr außerdem die bekannte Euro-Skulptur – ein beliebter Foto Spot.

Noch etwas mehr in der Innenstadt gelegen befindet sich die Börse von Frankfurt mit den berühmten Statuen von Bulle und Bär. Diese gehört zu den größten Wertpapierbörsen der Welt. Wer schon immer einmal einen Blick in diese wunderbare Welt der Finanzen werfen wollte, ist hier genau richtig. Es gibt eine kostenlose Ausstellung, in der man auch einen Blick in den Handelssaal werfen kann.

Die Börse Frankfurt

Main-Tower mit Aussichtsplattform

  • Adresse: Neue Mainzer Str. 52-58
  • Öffnungszeiten: Täglich 10:00 – 19:00 Uhr, Freitag und Samstag bis 21:00 Uhr
  • Weitere Informationen: www.maintower.de
Das Bankenviertel
Die Börse Frankfurt
Die Börse Frankfurt

Die Alte Oper

Die Alte Oper stammt ursprünglich aus dem Jahr 1880 und fühlt sich in der modernen Stadt Frankfurt fast schon etwas fehl am Platz an. Trotzdem beeindruckt sie auf den ersten Blick mit seiner unglaublichen Eleganz. Wie die meisten Gebäude in Frankfurt wurde auch die Alte Oper im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Fast wäre sie sogar komplett abgerissen worden, was zum Glück jedoch verhindert werden konnte. 1976 begann dann endlich der Wiederaufbau, welcher 1981 abgeschlossen wurde. Seitdem strahlt die Alte Oper wieder in vollem Glanz und ist  Veranstaltungsort für Konzerte, Kongresse und Aufführungen.

Wer einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen will, dem empfehle ich die etwa 90-minütige geführt Tour, die von der Alten Oper angeboten wird.

Alte Oper

Alte Open Frankfurt

Goethes Geburtshaus und Goethe-Museum

Er ist wohl der berühmteste Sohn der Stadt –  Johann Wolfgang von Goethe. Umso verwunderlicher ist, dass man Hinweise auf sein Geburtshaus fast schon suchen muss. Etwas versteckt in einer kleinen Seitenstraße stand die Wiege des bekannten Dichters. Allerdings gibt es kein Schild oder ähnliches, welches nun das genaue Gebäude in der Häuserzeile ausweist. 

Besser zu finden ist da das Goethe-Museum, das sich in direkter Nachbarschaft befindet. Hier erfahrt Ihr alles über das Leben, Wirken und die Werke von Johann Wolfgang von Goethe inklusive  Ausstellungsstücke aus dessen Jugendzeit und Geschichten über den Wiederaufbau des ebenfalls im Zweiten Weltkrieg zerstörten Goethe-Hauses.

Goethe-Haus

  • Adresse: Großer Hirschgraben 23-25
  • Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10:00-18:00 Uhr | Donnerstag bis 21:00 Uhr | Montag geschlossen
  • Weitere Informationen: frankfurter-goethe-haus.de

Der Kaiserdom St. Bartholomäus

Ebenfalls etwas versteckt findet man den größten Kirchenbau von Frankfurt – den Kaiserdom. Dessen Turm ragt 95 Meter in die Lüfte und ist damit wohl das älteste Element der Frankfurter Skyline. Der Dom war von 852 bis 1803 eine Stiftskirche, aber nie eine Kathedrale im kirchenrechtlichen Sinn einer Bischofskirche. 1239 wurde die Kirche dem  Apostels Bartholomäus geweiht und mit dem Bau des heutigen gotischen Doms begonnen. 

Seinen Beinamen erhielt das Kirchengebäude im Jahre 1356, als Kaiser Karl IV den Dom zu seinem Krönungsort wählte. Ab da wurden hier alle deutschen Kaiser des Heiligen Römischen Reichs ernannt. Der Krönungsweg führte vom Römer bis zum Kaiserdom.

Bei einem Feuer im Jahre 1867 und auch im Zweiten Weltkrieg wurde der Kaiserdom schwer beschädigt. 1953 war der Wiederaufbau des Kirchenbaus abgeschlossen und 1954/55 wurde auch der Westturm wieder in instand gesetzt. Trotzdem erscheint die Innenausstattung der Kirche nach zwei kompletten Zerstörungen heute nur noch sehr schlicht.

Kaiserdom St. Bartholomäus

  • Adresse: Domplatz 1
  • Öffnungszeiten: Täglich 9:00 – 20:00 Uhr | Aufstieg zum Domturm Täglich 10:00-17:00 Uhr
  • Eintritt: der Besuch des Domes ist kostenlos, das Besteigen des Domturmes kostet 3,00 €
  • Weitere Informationen: dom-frankfurt.de
Kaiserdom Frankfurt
Kaiserdom Frankfurt

St. Katharinenkirche und Hauptwache

Die Hauptwache bezeichnet zum einen einen der zentralen Plätze der Stadt als auch ein Gebäude aus Zeiten des Barock, welches 1730 fertiggestellt wurde und sich im Zentrum des Platzes befindet. Im Laufe der Zeit erfüllte die Hauptwache verschiedene Funktionen und wurde unter anderem als Gefängnis und Polizeiwache (daher auch der Name) genutzt. Nach der Zerstörung des originalen Gebäudes im Zweiten Weltkrieg wurde die Hauptwache 1968 rekonstruiert und beherbergt heute ein Café.

In direkter Nachbarschaft befindet sich die St. Katharinenkirche. Das Kirchengebäude aus dem Jahr 1681 ist Frankfurts evangelische Hauptkirche und wurde nach der Zerstörung im Jahre 1954 wieder aufgebaut. Der Familie Goethe gehörten hier zwei Kirchenstühle. Zudem gibt es unbestätigte Angaben, dass Johann Wolfgang von Goethe in dieser Kirche getauft wurde. 

Kleiner Tipp: Ebenfalls an der  Hauptwache befindet sich Galeria Kaufhof. Von der Dachterrasse aus hat mein einen herrlichen Blick über den ganzen Platz mit der Skyline im Hintergrund

Hauptwache Frankfurt

Der Eiserne Steg

Der Eiserne Steg ist wohl die bekannteste Brücke Frankfurts. Die erste Fußgängerbrücke wurde hier 1868 erbaut und verband die Altstadt mit dem Stadtteil Sachsenhausen. 1912 wurde die Brücke abgerissen und durch eine stärkere Konstruktion ersetzt sowie etwas erhöht. In den letzte Kriegstagen 1945 wurde die Brücke wie viele andere in Deutschland gesprengt, aber bereits 1946 unverändert wieder aufgebaut. Bei der letzten Renovierung 1993 wurde die Brücke, der Schifffahrt geschuldet, noch einmal etwas höher gesetzt.

Zum Goethejahr 1999 wurde über dem nördlichen Strombrückenpfeiler eine Stahltafel des Künstlers Hagen Bonifer angebracht. Es ist ein Zitat aus Homers Odyssee“ΠΛΕΩΝ ΕΠΙ ΟΙΝΟΠΑ ΠΟΝΤΟΝ ΕΠ ΑΛΛΟΘΡΟΟΥΣ ΑΝΘΡΩΠΟΥΣ„, was in etwa so viel bedeutet wie „Auf weinfarbenem Meer segelnd zu anderen Menschen“.

Vom eisernen Steg aus hat man eine tolle Aussicht auf die Skyline von Frankfurt. Außerdem sind dort jede Menge Liebesschlösser zu bewundern.  Am Eisernen Steg startet zudem an mehreren Wochenenden im Jahr die Historische Eisenbahn Frankfurt mit ihren Dampfzügen.

Der Eiserne Steg Frankfurt
Der Eiserne Steg Frankfurt

Ein Spaziergang am Main bis zur EZB

Zum Abschluss Eures Bummels durch Frankfurt, empfehle ich Euch einen Spaziergang am Main entlang. Hier kann man entspannen und die Seele baumeln lassen. Zudem kann man hier super joggen oder den Leuten beim Kanu fahren oder Stand Up Paddeling zuschauen. Und es lohnt sich auch immer wieder einen Blick zurück auf die Skyline zu werfen.  Am Ende des Spaziergangs warten zudem noch einige Sehenswürdigkeiten auf Euch. 

Zuerst erreicht Ihr die Weseler Werft. Dieser Bereich des Mainufers wurde früher vor allem für das Be- und Entladen von Schiffen genutzt. Die denkmalgeschützten historischen Hafenkräne sind ein echter Hingucker und ein tolles Fotomotiv. 

Etwas weiter flussaufwärts findet Ihr die Ruhrorter Werft. Ihren Namen erhielt die Werft, da hier früher die aus dem Ruhrgebiet stammende Kohle umgeladen wurde.

Nun stoßt Ihr auf den Gebäudekomplex der Europäischen Zentralbank (EZB), welcher 2012 erbaut wurde und so abseits des Bankenviertels in einem eher als Wohngebiet genutzten Bereich fast schon etwas fehlplatziert wirkt. In einem Besucherzentrum können sich Interessierte über die EZB ausgiebig informieren. Wer nicht vor Ort ist, kann auch einen Virtuellen Rundgang machen.

In direkter Nachbarschaft der EZB befindet sich die Gedenkstätte Großmarkthalle. Was einige nicht wissen, von 1928 bis 2004 befand sich hier die Großmarkthalle von Frankfurt – welche dann geschlossen und in den EZK-Gebäudekomplex integriert wurde. Da die Großmarkthalle über einen eigenen Bahnhof verfügte, wurde die Halle von 1941 bis 1945 von der Geheimen Staatspolizei (GeStaPo) genutzt. Etwa 10.050 Juden wurden allein bei zehn Massendeportationen von Oktober 1941 bis September 1942 mit Güterzügen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert. An diese Menschen erinnert heute die Gedenkstätte.

Europäische Zentralbank (EZB)

  • Adresse: Sonnemannstraße 20
  • Öffnungszeiten: Montag – Freitag 8:30 – 17:30 Uhr
  • Weitere Informationen: www.ecb.europa.eu

Gedenkstätte Großmarkthalle

Am Mainufer
Am Mainufer

Der Flughafen Frankfurt

Wie oben schon geschrieben ist der Flughafen von Frankfurt der Größte in Deutschland und der viertgrößte in Europa. Eigentlich ist es ein eigene kleine Stadt mit Restaurants, Geschäften und Hotels. Selbst wenn Ihr nicht fliegt, solltet Ihr den Flughafen einmal besuchen, von der Aussichtsplattform den Flugzeugen zuschauen und mit der Skybahn zwischen den Terminals pendeln. Ein echtes Erlebnis.

Reiseplanung

Museen in Frankfurt

Natürlich gibt es in Frankfurt auch jede Menge Menge Museen, die auf interessierte Besucher warten. Neben dem bereits erwähnten Museum für Moderne Kunst im Tower MMK sind hier vor allem die Schirn Kunsthalle sowie das Museumsufer interessant.

Die Schirn Kunsthalle bietet verschiedene Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Unter anderem gibt es hier Werke von Munch, Matisse oder Frida Kahlo zu bewundern. In Zusammenarbeit mit weltbekannten Museen wie dem MoMa, der Eremitage oder dem Centre Pompidou gibt es zudem immer wieder wechselnde Ausstellungen zu entdecken.

Das Museumsufer, das Ihr von der Innenstadt aus über den Eisernen Steg erreicht, bietet eine Vielzahl von Museen. Hier findet sich für jeden ein interessantes Thema. Unter anderem gibt es die folgenden Museen zu entdecken:

Museen in Frankfurt

Shopping-Meilen in Frankfurt

Besonders bekannte Shopping-Meilen in Frankfurt sind die „Fressgass“ und die Zeil. Beide befinden sich direkt in der Innenstadt, jeweils rechts bzw. links der Hautwache, und laden zum Bummeln und Verweilen ein.

Die Geschichte der rund 500 Meter langen Zeil geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Seit dem 17. Jahrhundert diente sie als Frankfurts Prachtboulevard. Durch die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist aber einiges an Pracht verloren gegangen. Nichtsdestotrotz ist die Zeil seit dem Ende des 19. Jahrhunderts eine der bekanntesten und umsatzstärksten Einkaufsstraßen in Deutschland. Die verschiedensten Geschäfte bieten hier alles, was der Mensch braucht. 

Der Name Zeil entstand übrigens  im Mittelalter, als die Straße ihre Bebauung an der Nordseite erhielt und als „Häuserzeile“ bezeichnet wurde.

Die „Fressgass“ besteht eigentlich aus zwei Straßen – der Kalbächer Gasse und der Großen Bockenheimer Straße. Der Name ist darauf zurückzuführen, dass sich hier nach dem Ersten Weltkrieg Lebensmittel- und Delikatessengeschäfte ansiedelten. Einige von ihnen haben sich bis heute gehalten und bieten Lebensmittel aller Art an. Zudem gibt es hier besonders viele Restaurants und Cafés. Hier kann man sich während des Stadtbummels gut stärken.

In der Nähe von Zeil und Fressgass findet Ihr auch die Kleinmarkthalle Frankfurt, in der man Lebensmittel aus aller Welt kaufen kann.

Auf der Zeil in Frankfurt

Parks in Frankfurt

Für alle, die der Hektik der Großstadt entfliehen möchtet, hat Frankfurt auch einige Parks zu bieten. Hier kann man entspannen und die Seele baumeln lassen. 

Der Zoo Frankfurt

Der Zoo Frankfurt wurde 1858 eröffnet und ist damit – nach dem Zoologischen Garten Berlin – der zweitälteste Zoo Deutschlands. Über 4500 Tiere in 450 Arten warten hier auf Euren Besuch. Entdeckt unter anderem das Ukumari-Land, das Exotarium oder den Borgori-Wald. Nicht nur für Kinder gibt es viel zu entdecken. 

Wer Tiere mag, der wird hier einiges an Zeit verbringen und entspannen können.

Der Zoo Frankfurt

  • Adresse: Bernhard-Grzimek-Allee 1
  • Öffnungszeiten: April bis Oktober 9:00–19:00 Uhr | November bis März 9:00–17:00 Uhr
  • Eintritt: Erwachsene 12,00 € | Kinder bis 18 Jahre 6,00 € | Kinder bis 6 Jahre kostenlos
  • Weitere Informationen: www.zoo-frankfurt.de

Der Palmengarten

Der Palmengarte wurde im Jahre 1871 eröffnet und bietet ein kleines Stück Tropenparadies mitten in Deutschland. Mit 22 Hektar Fläche ist er der als größte seiner Art hierzulande. Hier könnt Ihr über 13.000 subtropische und tropische Arten unter anderem im Schauhaus, das als freitragende Hallenkonstruktion ausgeführt ist, bestaunen und erleben. 2021 wurde das neue Blüten- und Schmetterlingshaus eröffnet. 

Die bekannte und beliebte Parkeisenbahn „Palmen-Express“ musste leider 2021 den Betrieb einstellen. Als Grund wurden technische Probleme und hohe Instandsetzungskosten genannt.

Der Palmengarten bietet übrigens eine sehr umweltfreundliche Möglichkeit der Anreise an. Hier kann man sich ein Velotaxi bestellen, das bis zu 2 Personen von Zuhause abholt und zum Eingang transportiert.

Palmengarten der Stadt Frankfurt am Main

  • Adresse: Siesmayerstraße 63
  • Öffnungszeiten: März bis Oktober 9:00–19:00 Uhr | November bis Februar 9:00–16:00 Uhr
  • Eintritt: Erwachsene 7,00 € | Kinder bis 13 Jahre 2,00 €
  • Weitere Informationen: www.palmengarten.de
Parks in Frankfurt

Der Botanische Garten

Direkt neben dem Palmengarten liegt der Botanische Garten von Frankfurt. Im Gegensatz zu seinem Nachbarn ist dieser kostenfrei und bietet Besuchern so die Möglichkeit, die Natur zu genießen ohne das Budget zu belasten. Dafür warten mehr als 5.000 verschiedene Pflanzen- und Baumarten auf Euch.

Allerdings ist der Botanische Garten über den Winter geschlossen. Ihr solltet Euch also am Besten vor Eurem Besuch auf der offiziellen Webseite informieren. 

Und noch ein Hinweis für alle, die mit Hund reisen. Unsere Begleiter sind im Botanischen Garten leider nicht gestattet

Weitere Parks

Natürlich hat Frankfurt noch viele weitere Parks zu bieten. Die folgenden möchte ich dabei hervorheben:

  • Der Grüneburgpark in der Nähe des Uni Campus Westend liegt in direkter Nachbarschaft des Palmengarten und des Botanischen Garten. Die 2 Kilometer Fußweg von der Innenstadt aus kann man sehr gut zurücklegen, wenn einem alles zu viel wird.
  • Der Bethmannpark und der Garten des Himmlischen Friedens sind etwas ganz besonderes im Großstadt-Dschungel. Auch dieser Park ist nur einen Katzensprung von der Innenstadt entfernt. Neben Grün und Ruhe wartet hier noch etwas besonderes auf Euch – denn im Bethmannpark findet Ihr den Garten des Himmlischen Friedens. Dieser kleine chinesische Park nimmt Euch mit in die Ferne und lässt fast vergessen, wo man eigentlich ist.
  • Der Frankfurter Stadtwald befindet sich im Süden der Stadt. Die Nähe zur A3, die direkt daran vorbei läuft, merkt man kaum. Stattdessen bieten unzählige Wege die Möglichkeit für einen entspannenden Spaziergang
  • Der Lohrberg gilt als der Hausberg Frankfurts. Von hier aus hat man einen tollen Blick über die Stadt
  • Die Schwanheimer Düne ist eine besondere Parkanlage. Das Naturschutzgebiet gibt einem das Gefühl am Meer zu sein.
Parks in Frankfurt

Die besten Orte, um die Skyline von Frankfurt zu sehen

Das markanteste an Frankfurt ist mit Sicherheit die Skyline. Obwohl die Stadt „nur“ 750.000 Einwohner hat, gibt einem diese Skyline das Gefühl, in einer riesigen Stadt zu sein. Nicht umsonst wird die Stadt Mainhattan genannt und die Skyline erinnert wirklich an Manhattan. Kein Wunder, dass Besucher nach den besten Plätzen in der Stadt suchen, um eben diese Ausblick zu genießen

  • Wechsel die Seite – von der südlichen Mainseite aus hat man meiner Meinung nach die beste Aussicht auf die Skyline. Man ist hier weit genug entfernt, aber immer noch nah genug dran.
  • Der eiserne Steg und andere Brücken – bereits auf dem Weg zum anderen Main-Ufer könnt Ihr vom Eisernen Steg aus einen tollen Blick auf die Skyline werfen. Der Nachteil hier ist, dass es meist sehr voll ist und man fast über die Brücke geschoben wird ohne wirklich innehalten zu können. Aber vielleicht habt Ihr die Chance von einer der anderen Brücken einen Blick zu riskieren
  • Skyline Garden auf dem Dach der Skyline Plaza Mall – im Einkaufszentrum Skyline Plaza im Europaviertel lässt es sich nicht nur gut shoppen, es lohnt sich auch die Dachterrasse zu besuchen, denn von dort aus hat man einen tolle Aussicht auf die Skyline
  • Shopping mit Aussicht – Ihr seid sowieso schon in der Innenstadt unterwegs? Dann solltet Ihr unbedingt Galeria Kaufhof an der Hauptwache besuchen. Nicht nur zum Shoppen, sondern um vom Restaurant im Obergeschoss einen tollen Ausblick zu genießen. 
  • Goetheturm – mit etwas Abstand sieht man besser. Der im Süden der Stadt liegende Goetheturm bietet seit 1931 einen tollen Blick auf die die Stadt und Skyline. Der Turm wurde erst 2020 wieder eröffnet, nachdem der ursprüngliche Turm durch Brandstiftung 2017 komplett abgebrannt war. 
Skyline von Frankfurt am Main
Skyline von Frankfurt am Main

Stadtführungen in Frankfurt

Um noch mehr über die Stadt und seine Sehenswürdigkeiten zu erfahren, empfehle ich Euch an einer Stadtführung teil zu nehmen, denn hier gibt es immer wieder Besonderheiten und Geheimtipps zu erfahren. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Rundgang durch die Altstadt*? Und auch mit dem Rad* lässt sich die Stadt gut entdecken.

Zudem scheint Frankfurt, den Gruselfaktor zu lieben. Neben der schaurig schönen Gruseltour* gibt es auch noch die Gruselige Sightseeingtour mit Henker*, die Jack the Ripper Grusel-Tour* und die Pest-Tour*

Auch spielerisch lässt sich Frankfurt – entweder im Erkundungsspiel* oder per Abenteuerspiel* – entdecken. Wer es gemütlicher mag, der sollte den Hop on /Hop off Bus* nutzen. hier kann man gemütlich sitzend die Schönheiten der Stadt erleben. Zudem werden auch Schiffsrundfahrten geboten, bei denen man die Stadt vom Wasser aus bestaunen kann. Sehr zu empfehlen, wenn man die tolle Skyline genießen möchte.

Allen, die Kunst lieben, kann ich den Geführten Rundgang durch die Kunstgalerien der Innenstadt* ans Herz legen. 

Wer es ganz traditionell möchte, der sollte eine Fahrt mit dem „Ebbelwei-Express“ machen. Die Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn kostet 8,00 € und beinhaltet ein Getränk (Apfelwein, Apfelsaft oder Wasser) sowie eine Tüte Brezeln. Mehr Informationen findet Ihr auf der Webseite des Ebbelwei Express.

Wer in die Vergangenheit reisen und in die Rolle eines Kaufmanns im 19. Jahrhundert schlüpfe möchte, der sollte das Zeitreise-Erlebnis buchen*

Stadtführung in Frankfurt

Übernachten in Frankfurt

Bei unserer Reise fiel die Wahl auf das Leonardo Royal Hotel*. Dieses ist von der Autobahn gut zu erreichen und bietet seinen Gästen einen entsprechenden Parkplatz an. Trotzdem ist man mit dem Bus in nur 10 Minuten in der Innenstadt und kann die Sightseeing-Tour starten. Was uns zudem überzeugt hat war die Aussicht vom Hotel. Vor hier aus hat meinen einen tollen Blick über die ganz Stadt. Eine klare Empfehlung von mir.

Und folgende weitere Hotels kann ich Euch auf Grund der Bewertung Anderer ebenfalls empfehlen:

  • Hotel Europa Life* – nur 100 Meter vom Hauptbahnhof entfernt bietet das Hotel eine gute Übernachtung zum kleinen Preis
  • Hotel Topas* – zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt gelegen, bietet das stylische Hotel hohe Qualität für das kleine Budget.
  • Libertine Lindenberg* – das individuell gestaltet Hotel in Sachsenhausen verfügt über ein eigenes Tonstudio, einen Laden und ein Café.
  • Moxy Frankfurt City Center* – das super-moderne Hotel befindet sich zwischen Zeil und Finanzviertel und liegt somit ideal als Startpunkt für Eure Entdeckungstour
  • JW Marriott Hotel* – nicht ganz billig, dafür hat das Hotel im Stadtzentrum alles, was das Herz begehrt inklusive Wellnessbereich, um sich nach der Sightseeing-Tour zu entspannen

Es war noch nicht das Richtige dabei? Dann schaut doch mal in dieser Übersicht* vorbei. Hier findet jeder die perfekte Unterkunft

Übernachten in Frankfurt
Blick aus unserem Hotelzimmer

Essen gehen in Frankfurt

Frankfurt hat einiges an typischen Gerichten zu bieten. Obligatorisch ist dabei natürlich der Ebbelwei (Apfelwein), der überall in der Stadt angeboten wird. Typische frankfurterisch ist auch die Grie Soß (Grüne Soße), die mit Pellkartoffel und Ei serviert wird und der im Sommer sogar ein ganzes Fest gewidmet ist.  Auch Handkäs mit Musik ist in Frankfurt sehr beliebt. Der Rohmilchkäse mit weniger als 1% Fett wird dabei über Stunden in Essig, Öl, Salz und Pfeffer eingelegt und dann auf Brot genossen. Weltbekannt sind dagegen die Frankfurter Würstchen und Frankfurter Kranz.

Wie ich schon geschrieben habe, waren wir zum Main-Matsuri in Frankfurt und haben dort auch japanische Leckereien genossen. Deswegen kann ich bisher noch nicht allzu viel zu Restaurants in der Stadt sagen. Doch die folgenden Restaurants wurden mir von anderen empfohlen:

  • Oosten Frankfurt – dieses Restaurant im Hafen wurde mir von mehreren Seite empfohlen. Gekocht wird saisonal, interregional und vegetarisch. Aber allein der 270-Grand-Ausblick ist schon einen Besuch wert.
  • Iimori Kaiseki – hier gibt es französisch-japanische Küche auf höchstem Niveau
  • Maindiner – hier gibt es angeblich die besten Steaks der Stadt
  • Restaurant Medici – Das Restaurant mit Michelin-Stern verwöhnt den Gaumen. Allerdings nichts für das kleine Budget.
  • Punto e Pasta – Italienische Küche die mit toller Pizza und Pasta-Kreationen verzaubert
  • Adabina – für alle, die es außergewöhnlich lieben. Hier gibt es äthiopische und afrikanische Küche zu entdecken.
Essen gehen in Frankfurt

Fazit - Eine unterschätzte Stadt

Zusammenfassend lässt sich sagen, das Frankfurt wirklich eine unterschätzte Stadt ist. Sie ist faszinierend und steckt voller Geschichte und toller Entdeckungen. Seinen negative Ruf hat Frankfurt wirklich zu unrecht. Sicher gibt es die ein oder andere Ecke, die man meiden sollte, aber in welcher Großstadt gibt es die nicht? Der Großteil der von Frankfurt ist einfach wunderschön und Ihr solltet dieser Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. 

Zum Weiterlesen

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2 Kommentare

Sabine 15. Februar 2022 - 20:03

Hallo Kathy,
freut mich, dass Dich Frankfurt auf den zweiten Blick doch überzeugt hat 🙂 Das geht tatsächlich vielen Leuten so. Und ich bin ja sowieso großer Fan meiner Heimatstadt!
Das ist ein sehr schöner Artikel geworden.
Liebe Grüße,
Sabine
Madame Fernweh

Antwort
Kathleen 15. Februar 2022 - 20:42

Hallo liebe Sabine,

ja, ich muss zugeben, selten hat mich eine Stadt so positiv überrascht wie Frankfurt es getan hat. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf meinen nächsten Besuch. Vielleicht kann man sich dann ja auch mal treffen.

Liebe Grüße

Kathleen

Antwort