Im Vordergrund von Kastelruth erhebt sich eine Kirche mit einer hohen, verschnörkelten schwarzen Kuppel, während im Hintergrund dramatische, schneebedeckte Berggipfel und Wolken zu sehen sind. Unterhalb der Berge sind grüne Hügel und Dorfhäuser zu sehen.

Kirchturm Kastelruth: 298 Stufen zur Geschichte Südtirols

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Liebe Bergluft-Enthusiasten, liebe Geschichtsforscher und alle, die Euch nach einem wahrhaft erhebenden Erlebnis sehnen!

Herzlich willkommen zu einem ganz besonderen Blogbeitrag, der Euch in schwindelerregende Höhen und tiefe historische Gewässer entführen wird: Wir begeben uns auf den Aufstieg in das Herzstück Kastelruths, seinen majestätischen und freistehenden Kirchturm.

Dieser Turm ist weit mehr als nur ein Bauwerk, er ist das unverkennbare Wahrzeichen des Dorfes am Fuße des Schlern, ein stummer Zeitzeuge von Jahrhunderten und ein Versprechen auf eine Aussicht, die Euch den Atem rauben wird. Packt Euren Entdeckergeist ein, denn wir erklimmen nicht nur 82 Meter Höhe, sondern auch die faszinierende Geschichte dieses “Doms auf dem Berge”!

Der “Dom auf dem Berge” und sein stolzer Turm

Kastelruth, eingebettet in die malerische Landschaft Südtirols, ist ein Ort voller Charme, Tradition und alpiner Schönheit. Sein historischer Ortskern, der es nicht umsonst unter die schönsten Dörfer Italiens geschafft hat (“Borghi più belli d’Italia”), wird dominiert von einem Bauwerk, das Ihr schon von Weitem grüßen werdet: der Pfarrkirche St. Peter und Paul – liebevoll auch “Dom auf dem Berge” genannt – und ihrem freistehenden Kirchturm.

Ein Kirchturm mit einer zwiebelförmigen Kuppel erhebt sich hinter kahlen Bäumen und grünem Gras in Kastelruth, mit nebligen Bergen und Dorfhäusern im Hintergrund.

Die einzigartige Architektur: Getrennt und doch vereint

Was sofort ins Auge sticht, ist die ungewöhnliche Bauweise: Kirche und Turm stehen nicht direkt beieinander, wie man es von vielen Gotteshäusern kennt. Der Turm, ein quadratischer Bau von 11 mal 11 Metern Grundfläche, ragt selbstbewusst vor der Hauptfassade der Kirche auf. In Südtirol ist diese Trennung eine Seltenheit, auch wenn sie im Veneto häufiger vorkommt.

Diese architektonische Besonderheit ist das direkte Ergebnis eines verheerenden Schicksalsschlags, der die Geschichte Kastelruths im 18. Jahrhundert prägen sollte.

Die Narben der Vergangenheit: Der Dorfbrand von 1753

Um die heutige Form des Kirchturmes zu verstehen, müssen wir ins Jahr 1753 zurückblicken. Am 24. Mai 1753 wütete ein schrecklicher Dorfbrand, der weite Teile Kastelruths in Schutt und Asche legte – und mit ihm auch den ursprünglich gotischen Kirchturm. Die Flammen hinterließen nur Ruinen.

Man beschloss daraufhin, einen neuen Turm zu errichten. Diesmal sollte er in sicherem Abstand zur Kirche stehen, um ein Übergreifen der Flammen bei einem erneuten Unglück zu verhindern.

Die Pfarrkirche in Kastelruth

Der Neubau: Klassizismus mit barocker Note

Der Neubau des Turmes begann wenige Jahre nach dem Brand, nämlich in den Jahren 1756 bis 1758, nach den Plänen des Brixner Maurermeisters Simon Rieder. Doch die Bauarbeiten zogen sich hin. Erst im Jahr 1780 konnte die Turmkuppel fertiggestellt werden. Insgesamt dauerte die Errichtung des heutigen Kirchturmes, unterbrochen durch verschiedene Schwierigkeiten, somit rund 25 Jahre!

Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Beispiel des Klassizismus, gekrönt von einer hochgezogenen barocken Zwiebelkuppel, die in eine schlanke Laterne übergeht und von einer zweiten, kleineren Zwiebelspitze mit Kugel und Kreuz abgeschlossen wird. Dieses Ensemble aus Klassizismus und Barock macht den Turm zu einem einzigartigen Anblick und verleiht ihm seine stolze Höhe von 82 Metern, womit er zu den höchsten Kirchtürmen in ganz Südtirol zählt.

Im Kontrast dazu wurde die heutige Pfarrkirche selbst erst später, zwischen 1846 und 1849, im schlichten und eleganten klassizistischen Wiener Ingenieurstil neu errichtet und am 21. Oktober 1849 feierlich eingeweiht. Die Trennung des historischen Kirchturms von der klassizistischen Kirche bildet somit ein faszinierendes architektonisches Spannungsfeld auf dem Krausplatz, dem Herz des Dorfes.

Der Kirchturm von Kastelruth

Der Aufstieg: 298 Stufen zur Ewigkeit

Doch nun kommen wir zum eigentlichen Abenteuer, das Euch erwartet: dem Aufstieg!

Regelmäßige Führungen auf den Kirchturm, die meist vom Tourismusverein organisiert werden, bieten Euch die einmalige Gelegenheit, dieses Denkmal nicht nur von außen, sondern auch von innen zu erleben. Dies ist keine gewöhnliche Besichtigung, sondern eine echte körperliche und mentale Reise durch das Innere des Berges.

Eine verwitterte Holzleiter steht senkrecht an einer rauen, blau beleuchteten Wand, umgeben von dicken Holzbalken und schrägen Stützen, die an die geometrische Struktur eines Kirchturms in einem schummrigen Raum erinnern.

Der erste Schritt: Das Tor zur Geschichte

Schon der Eingang in das Innere des Kirchturms fühlt sich feierlich an. Ihr lasst den lebhaften Dorfplatz hinter Euch und betretet eine Welt aus Stein und Holz, die nach Jahrhunderten riecht. Die Luft wird kühler, die Geräusche der Welt gedämpfter.

Der Weg nach oben in den Kirchturm führt über 298 Holzstufen. Ein ambitioniertes Ziel, das Ausdauer verlangt, aber jede Anstrengung ist es wert. Eure Begleiterin oder Euer Begleiter wird Euch dabei mit spannenden Anekdoten und Fakten zur Geschichte des Turms versorgen, die Euch die Mühen des Aufstiegs vergessen lassen.

Blick auf eine schmale Holztreppe und Balken im Inneren eines alten Kirchturms, mit einem großen gewundenen Seil auf der rechten Seite und gedämpfter Beleuchtung, die ein Gefühl von Höhe und Tiefe vermittelt.

Durch enge Gänge und hölzerne Treppenhäuser

Der Aufstieg auf den Kirchturm ist abenteuerlich. Ihr werdet auf steile, hölzerne Treppen treffen, die sich spiralförmig nach oben winden, Euch durch schmale, enge Öffnungen zwängen und Euch durch mehrere Stockwerke emporarbeiten. Es ist ein intimes und hautnahes Erleben des Bauwerks, wie es nur an solchen historischen Orten möglich ist.

Dabei passiert Ihr die verschiedenen Ebenen des Kirchturms, jede mit ihrer eigenen Funktion und Atmosphäre. Hier, im Inneren der massiven Mauern, spürt Ihr die gewaltige Statik und die Handwerkskunst des 18. Jahrhunderts.

Zwischendurch wird es ab und zu mal richtig eng. Meine Kameratasche haben ich irgendwann unterwegs stehen lassen, weil ich schon ohne sie kaum durch die Öffnung gepasst habe. Bei meinem Papa wurde es teilweise richtig eng. Wenn Ihr also Platzangst habt, dann solltet Ihr den Aufstieg lieber sein lassen. Und – auch wenn es böse klingt – Personen mit größerer Körperfülle sollten auch lieber Abstand davon nehmen. Ich möchte Euch damit nur die Blamage ersparen, wenn Ihr unterwegs aufgeben müsst, weil kein Durchkommen mehr ist.

Eine Person, die Jeans und eine dunkle Jacke trägt, klettert eine Holzleiter hinauf und steigt in eine kleine Öffnung in einer Mauer in Kastelruth, wobei nur ihr Unterkörper sichtbar ist.

Die Geheimnisse der Uhrwerke

Auf einer der ersten Ebenen trefft Ihr auf ein unscheinbares, aber historisch bedeutendes Detail des Kirchturms: das Turmuhrwerk. Die Uhr, deren Zifferblätter draußen an den Turmseiten zu sehen sind, stammt bereits aus dem Jahr 1754 und wurde von den Grödner Uhrmachern Mathias und Peter Alneider geschaffen. Das einfache, robuste mechanische Werk ist ein faszinierendes Zeugnis der Feinmechanik vergangener Zeiten und schlägt beharrlich den Rhythmus des Dorflebens.

In einem hölzernen Kirchturm befindet sich ein altes, kunstvolles mechanisches Uhrwerk aus eisernen Zahnrädern und Hebeln, das Anzeichen von Alter und komplizierter Handwerkskunst aufweist.

Die “schönsten Glocken weit und breit”

Der Höhepunkt des inneren Aufstiegs ist das Glockenhaus. Hier, kurz vor dem Erreichen der Aussichtsplattform, werdet Ihr Zeuge eines der größten Schätze des Kastelruther Turmes: seines Geläuts.

Nahaufnahme einer großen, verzierten Metallglocke, die im Inneren eines hölzernen Glockenturms in Kastelruth hängt, mit dekorativen Mustern am unteren Rand. Das Sonnenlicht dringt durch die Balken im Hintergrund und hebt die komplizierten Details hervor.

Im Glockenhaus hängen neun Glocken. Acht dieser Glocken wurden 1922 von der Gießerei Adda in Crema gefertigt, um die ursprünglichen Glocken zu ersetzen, die dem Ersten Weltkrieg zum Opfer gefallen waren. Lediglich das kleinste, das sogenannte „Sterbeglöcklein“, besteht seit 1763 und hat den Brand und die Kriege überdauert.

Nahaufnahme einer großen, gravierten Bronzeglocke im hölzernen Glockenturm von Kastelruth mit detaillierten Inschriften und mechanischen Bauteilen für das Läuten der Glocke.

Die Kastelruther sind besonders stolz auf die Harmonie ihres Geläuts – sie behaupten nicht ohne Grund, das schönste Geläut weit und breit zu besitzen. Die Tonfolge der Glocken ist As, C, Es, F, G, as, c und b. Wenn Ihr das Glück habt, während einer Führung das Läuten hautnah zu erleben (informiert Euch unbedingt über die Läutezeiten!), werdet Ihr die gewaltige Akustik dieses Raumes spüren. Der Schall ist ohrenbetäubend, aber zutiefst ergreifend und verbindet Euch unmittelbar mit der Jahrhunderte alten Tradition.

Vorsicht: Wenn die Glocken läuten, ist der Lärmpegel extrem hoch. Ein guter Turmführer wird Euch aber rechtzeitig informieren, damit Ihr Euch darauf einstellen könnt.

Blick auf zwei große, blau-grüne Metallglocken, die auf Holzbalken im Inneren eines Kirchturms montiert sind. Darüber sind verschiedene Metallvorrichtungen und eine raue, strukturierte Decke zu sehen.

Die versteckten Malereien

Haltet die Augen offen! Es heißt, dass das Bauwerk im Inneren auch mit versteckten Malereien überrascht. Diese unscheinbaren Details tragen zur Einzigartigkeit des Turmes bei und zeigen, dass auch das Innere des Bauwerks mit Liebe zum Detail gestaltet wurde.

Zwei Holzeimer hängen an Seilen im Inneren eines rustikalen Kirchturms. Zwischen ihnen hängt ein großes Steingewicht. Das schummrige Licht, das verwitterte Holz und die sichtbaren Balken vermitteln eine Atmosphäre wie in der alten Welt.

Der Gipfel: Belohnung in 82 Metern Höhe

Nach den 298 Stufen ist es endlich so weit: Ihr habt die Kuppel des Kirchturms erreicht! Schon an der Form kann man deutliche sehen, dass wir uns jetzt im Zwiebelturm befinden. Und in dem Moment kann man durchaus stolz auf sich sein, den Aufstieg geschafft zu haben.

Große Holzbalken bilden das Gerüst eines unvollendeten Bootes oder einer großen Holzkonstruktion, die an die robuste Konstruktion eines Kirchturms erinnert, mit gebogenen und geraden Stützen gegen verwitterte Holzplanken.

Die kleine Aussichtsplattform, die sich oberhalb der Zwiebelhaube befindet, ist Eure verdiente Belohnung. Durch kleine Öffnungen oder eine umlaufende Galerie (je nach Bauart und Freigabe) eröffnet sich Euch ein spektakulärer 360-Grad-Blick rund um das Dorf.

Luftaufnahme von roten Ziegeldächern und weißen Gebäuden, gesehen durch einen Metalldrahtzaun. Die geometrischen Formen der Dächer umrahmen einen weit entfernten Kirchturm, der das abstrakte Muster noch verstärkt.

Die Majestät des Schlerngebietes

Von hier oben liegt Euch Kastelruth zu Füßen. Ihr blickt hinab auf den Krausplatz mit seinen historischen Bürgerhäusern, dem Rathaus, dem Ansitz Lächler und dem Dorfbrunnen. Ihr seht, wie sich die Gassen des historischen Zentrums durch das Dorf schlängeln.

Doch der Blick geht weit über das Dorf hinaus:

  • Der Schlern: Der majestätische Schlern, das Wahrzeichen Südtirols, thront massiv und selbstbewusst in der Ferne. Sein Anblick von dieser erhöhten Warte ist schlichtweg atemberaubend und lässt Euch die Dimensionen der Dolomitenlandschaft erst richtig begreifen.
  • Die Täler und Wiesen: Euer Blick schweift über saftig grüne Wiesen, durch die das Eisacktal und seine Seitentäler ziehen.
  • Historische Zeugen: Ihr erkennt die Hügelkuppe des Kofels mit der Kalvarienberganlage, wo einst die Burg der Herren von Kastelruth stand. Auch die Ruine Hauenstein, einst Heimat des berühmten Minnesängers Oswald von Wolkenstein, wird in Eurem Panorama auftauchen.

Ein kleiner Kirchturm mit einem dreieckigen Dach erhebt sich über einem dichten Wald, umgeben von hohen Bäumen. Ein gewundener Pfad führt an dem Turm vorbei, und im Hintergrund sind grüne, bewaldete Hügel zu sehen.

Dieser Moment, in 82 Metern Höhe, umgeben von der Geschichte und dem Geläut der Glocken, ist ein Moment der tiefen Verbundenheit mit diesem einzigartigen Fleckchen Erde. Ihr steht an einem Punkt, der seit Jahrhunderten Wache über das Dorf hält und erlebt Kastelruth aus einer völlig neuen Perspektive.

Luftaufnahme eines kleinen Friedhofs mit ordentlich angeordneten Gräbern, umrahmt von weißen Gebäuden mit roten Dächern, einem Kirchturm in der Nähe und grünen Grasflächen in einer friedlichen ländlichen Umgebung.
Für uns war es übrigens auch ein Riesenspaß unseren beiden “Daheimgebliebenen” im Hotel Kasel Seiser Alm* vom Kirchturm aus zuzuwinken. Also haltet gerne auch Ausschau nach Eurem Hotel* und schaut es Euch von oben an. 

Luftaufnahme von Wohngebäuden mit grauen Dächern und Balkonen, umgeben von Grünflächen. Im Vordergrund steht ein im Bau befindliches Gebäude mit dunklem Dach und Baugerüst in der Nähe eines historischen Kirchturms, der sich über die Bäume erhebt.

Was Ihr sonst noch wissen solltet

Um diesen Blogbeitrag abzurunden, hier noch einige wichtige Zusatzinformationen, die Euren Besuch in Kastelruth bereichern werden:

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul

Vergesst nach dem Abstieg nicht, auch die Pfarrkirche selbst zu besichtigen. Der “Dom auf dem Berge” ist ein beeindruckendes Beispiel des Wiener Ingenieurstiles. Im Inneren könnt Ihr:

  • Das dreischiffige Langhaus mit seinen sechs Pfeilern bewundern.
  • Das große Altarbild über dem Hochaltar sehen, das die “Aufnahme Mariens in den Himmel” darstellt, ein Werk des Schweizer Malers Melchior Paul von Deschwanden (1851).
  • Die kunstvollen Wandmalereien im Langhaus (von Jonas Ranter und Franz Burger, 1893) und im Chor (von Ranter, Lackner und Max Vogt, 1898) auf Euch wirken lassen.

Weitwinkelansicht des Innenraums einer großen Kirche in Kastelruth mit kunstvoll bemalten Gewölbedecken, gewölbten Säulen, hölzernen Kirchenbänken und Sonnenlicht, das durch hohe Fenster fällt. Der Altar ist am anderen Ende zu sehen.

Kastelruth – Mehr als nur ein Turm

Kastelruth ist natürlich auch bekannt als die Heimat der Kastelruther Spatzen*. Die Musikgruppe hat den Namen des Ortes weit über die Grenzen Südtirols hinausgetragen und trägt zur Bekanntheit des Dorfes bei.

Die lange Geschichte des Ortes, die bis in die Spätbronzezeit zurückreicht und deren Name womöglich vom lateinischen Castellum Ruptum (zerbrochene Burg) abstammt, macht Kastelruth zu einem reichen kulturellen Zentrum. Die vielen Herrenhäuser im Dorf, wie der Ansitz Krausegg (das heutige Rathaus) und der Ansitz Lächler, zeugen vom Reichtum und der Bedeutung des Ortes in früheren Jahrhunderten.

Eine Ansicht von Kastelruth bei Sonnenuntergang mit pastellfarbenen Gebäuden, einem hohen Kirchturm mit einer spitzen Spitze und einer bunten Touristenkarte im Vordergrund. Der Himmel ist klar und blau.

Praktische Tipps für Euren Turm-Aufstieg

  • Termine: Turmführungen werden in der Regel vom Tourismusverein Kastelruth angeboten und finden oft dienstags statt, wobei die Zeiten saisonal variieren können. Informiert Euch unbedingt vorab beim Tourismusbüro über die aktuellen Termine und Verfügbarkeiten, da die Teilnehmerzahl meist begrenzt ist.
  • Kondition: Die 298 Stufen erfordern eine grundlegende körperliche Fitness. Der Aufstieg ist steil und teilweise extrem eng. Ihr solltet also auch keine Platzangst haben
  • Kleidung: Tragt festes Schuhwerk.
  • Höhenangst: Wer unter extremer Höhenangst oder Platzangst leidet, sollte sich den Aufstieg gut überlegen, da die Treppen teils sehr schmal und die Gänge eng sind.

Eine Person in blauen Jeans und schwarzen Schuhen klettert durch eine runde hölzerne Kirchturmöffnung, von unten gesehen. Helles Licht scheint von oben und hebt die untere Hälfte ihres Körpers hervor.

Der Kirchturm von kastelruth – Ein echtes Highlight Eurer Reise

Der Kirchturm von Kastelruth ist ein Meisterwerk der Wehrhaftigkeit und der Kunstfertigkeit, geboren aus einer Katastrophe, aber gewachsen zu einem stolzen Symbol. Er fordert Euch heraus, belohnt Euch aber mit einem Einblick in seine Geschichte und einem Ausblick auf eine der schönsten Landschaften der Alpen.

Ich hoffe, mein Blogbeitrag und unser Abenteuer hat Eure Neugier geweckt. Geht diesen Weg, steigt die 298 Stufen im Kirchturm empor und erlebt Euer eigenes, erhebendes Kastelruth-Abenteuer!

Nahaufnahme von alten mechanischen Zahnrädern und Metallteilen im Inneren eines Kirchturms, die auf Holzbalken montiert sind, mit einer rauen Steinwand im Hintergrund und Licht, das durch eine kleine Öffnung scheint.
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