cropped-Logo_Immer_auf_Reisen.png

Immer auf Reisen

St. Rombouts-Turm-Glocken-und-Uhrwerk

Mechelen – Die Stadt der Mondlöscher

by Kathleen

Manchmal ergeben sich Reisen ganz spontan und als ich vor einigen Wochen geschäftlich in Belgien unterwegs war, konnte ich mir natürlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, mir Mechelen etwas näher anzuschauen. Zusammen mit meinen Kollegen und zwischen den geschäftlichen Terminen habe ich eine tolle Stadt entdeckt, die einen wirklich überrascht. 

Und so möchte ich mir natürlich nicht nehmen lassen, Euch Mechelen etwas näher zu bringen. Die Stadt ist ein tolles Ziel für eine Kurzreise.

Was gibt es hier zu entdecken?

Wie komme ich nach Mechelen?

Mechelen liegt nördlich von Brüssel. Seid Ihr mit dem Auto unterwegs, dann erreicht Ihr die Stadt über die E19. Im Innenstadtbereich gibt es dann verschiedene Parkhäuser, die Ihr nutzen könnt. Bei der Fahrt durch die Stadt solltet Ihr darauf achten, dass diese extrem Fahrradfreundlich ist. Fahrräder haben im Prinzip fast immer Vorrang. Hier solltet Ihr also mit großer Umsicht unterwegs sein.

Ich selbst bin mit der Bahn* angereist. Hier könnt Ihr mit dem ICE von Frankfurt oder Köln aus bis nach Brüssel Nord fahren und dort einen Zug Richtung Antwerpen nehmen. Wichtig ist, dass Ihr in Brüssel Nord umsteigt (die Stadt hat insgesamt 3 Bahnhöfe), so kommt ihr am einfachsten nach Mechelen.

Natürlich könnt Ihr auch ein Flugzeug nach Brüssel Zaventem nehmen und von dort mit dem Zug oder dem Mietwagen* weiterfahren.

Wie komme ich nach Mechelen

Und wieso heißen die Einwohner Mondlöscher?

Diese witzige Geschichte hat mir eine Kollegin erzählt und natürlich möchte ich sie auch mit Euch teilen. 

Die Geschichte geht angeblich zurück auf das Jahr 1687. Damals löste ein betrunkener Kneipengänger Alarm aus, als er nachts den Turm der St. Rombouts-Kathedrale in Nebel gehüllt sah, der zudem noch zu glühen schien. Die Feuerwehr wurde alarmiert und man begann, Wassereimer den Turm hinauf zu reichen, um mit den Löscharbeiten zu beginnen. Doch plötzlich schien der Mond durch den Nebel und die Glut war verschwunden. Die Bewohner von Mechelen brachen in Lachen aus, als sie feststellten, dass sie versucht hatten, den Mond zu löschen. Seitdem tragen die Mechelner deshalb den Spitznamen Maneblussers (Mondlöscher).

Mechelen- Mondlöscher

Ein Besuch in der St. Rombouts-Kathedrale

Weithin über die Stadt sichtbar ist die St. Rombouts-Kathdrale. Kein Wunder, dass sie mein erstes Ziel war. Das Innere ist einfach wunderschön und total beeindruckend. Erbaut wurde die Kathedrale zwischen 1452 und 1520 durch die Baumeisterfamilie Keldermans. Ihr solltet Euch hier auf jeden Fall einen Moment Zeit nehmen und innehalten.

Dank dem Tipp von Teilzeitreisender, die auch schon in Mechelen unterwegs war, habe ich ein größeres Zeitfenster genutzt, um den Turm der Kirche (ja, der, der gelöscht werden sollte) zu besteigen. Eine ziemlich anstrengende Angelegenheit, doch der Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall, denn der Blick über die Stadt ist einmalig.

Zusammen mit dem Eintritt in den Turm bekommt Ihr auch einen Besucherführer in Deutsch, so dass Ihr Euch in aller Ruhe über die einzelnen Stationen auf dem Weg nach oben und nach unten informieren könnt. Es gibt aber auch überall Tafeln, an denen es noch mehr wissenswertes zu lesen gibt. Für Kinder gibt es zudem kleine Quizaufgaben in dem Besucherführer, was ich toll finde. So sind die Kinder bei dem steilen Aufstieg immer wieder abgelenkt und können den Turm auf ihre Weise erkunden.

Die Treppen sind sehr schmal und eng. Zum Glück gibt es zwei davon, so dass man keinen entgegenkommenden Verkehr hat. Das ist (nicht nur in Covid-Zeiten) sehr angenehm. Regelmäßig zeigen die Stufen auch an, wie weit man schon gekommen ist und wie viele Stufen es noch bis oben sein. Das kann dann mehr oder weniger motivierend sein, je nachdem, welche Zahl angezeigt wird und wie sehr die Oberschenkel schon brennen.

Als erstes erreicht Ihr die Krankammer. Noch bis 1930 wurde dieser Laufkran genutzt, um Gegenstände ich Turm zu hieven. Ja, Ihr habt richtig gelesen, ein Laufkran. Die Menschen – wegen der Größe meist Kinder – mussten in dem Rad laufen, um den Kran zu bewegen, was nicht nur extrem anstrengend sondern auch gefährlich war. Unglaublich, wie damals gearbeitet wurde. Zudem gibt es auch das Gegengewicht der Spieluhr der Kathedrale zu sehen. Dieses wird etwa 1 Mal pro Stunde hoch gezogen und sorgt dafür, dass die Spieluhr funktioniert. Eine bauliche Meisterleistung

Die nächste Station ist die Schmiede. Hier gab es einen zweiten Laufkran mit dem die Gegenstände aus der Krankammer  weiter nach oben bewegt wird. In der Schmiede wurden Reparaturen am Uhrwerk und Glockenspiel durchgeführt. Früher stand hier ein Amboss mit Blasebalg. Mit dem Schmiedefeuer war es also gar nicht so unwahrscheinlich, dass der St.-Rombouts-Turm brennt. Heute erzählen zwei Riemenscheiben mit Holzmantel und Stahlbügel, sowie verschiedene Holzfässer  und Gerüste von der Geschichte des Raumes.

Am beeindruckendsten auf dem Weg nach oben ist sicherlich die Glockenkammer und die alte Glockenspielkammer, die Ihr nach 350 Stufen erreicht. Die riesigen schweren Bassglocken sind einfach beeindruckend. Insgesamt 6 Stück davon hängen hier, so dass früher auch 6 Glöckner benötigt wurden, um diese in Schwingung zu versetzen. Heute läuft das Ganze zum Glück vollautomatisch. Im Besucherführer werden die einzelnen Glocken auch noch einmal einzeln vorgestellt. Die erste von Ihnen wurde bereits 1491 das erste Mal erwähnt.

Der St.-Rombouts-Turm hat zwei Glockenspiele. Das ältere ist schwer spielbar, wurde aber aus historischen Gründen behalten. 1981 wurde ein zusätzliches neues Carillon installiert. 1922 wurde hier auch die Königliche Glockenspielerschule gegründet. Sie war damals das einzige Institut, an dem man das Glockenspiel erklären kann. Bis heute kann man sich hier ausbilden lassen.

Zudem gibt es ein automatisches Glockenspiel, das über eine Spieltrommel funktioniert. Alle 7,5 Minuten erklingt von hier aus eine Melodie über die Stadt, die auch als „Mechels Halfke“ bezeichnet wird. 

Auch die Uhrwerkkammer ist spannend anzuschauen und schließt sich sozusagen direkt an die Glockenkammer an. Von hier aus wird die Turmuhr gesteuert. Und auch hier gibt es viele spannende Details zu entdecken wie zum Beispiel die alte Spieltrommel und den Regulator von Michiels sowie den alten Bolzen – eine Walze aus Kupfer mit 16.000 handgefeilten Löchern. Außerdem gibt es hier den Toiletteneimer zu entdecken.

Durch den Aschenkeller, der seinen Namen von dem hier aufbewahrten Mörtel hat, erreicht Ihr nun den Skywalk auf dem St.-Rombouts-Turm. Von hier aus habt Ihr einen gigantischen Ausblick über die ganze Stadt. Bei schönem Wetter kann man hier bis nach Leuven und fast bis nach Brüssel schauen. Durch den Skywalk hat man dabei immer eine freie Sicht. 

Der Turm war übrigens um einiges höher geplant. Eigentlich sollte er 163 Meter hoch werden und damit hätte er das Ulmer Münster als höchsten Kirchturm abgelöst. Leider oder zum Glück hat das nicht geklappt und so kann man heute von 97 Metern Höhe die Aussicht genießen, bevor es wieder nach unten geht.

Auf dem Rückweg könnt Ihr auch noch einmal in der Glockenkammer und auch in der Schmiede anhalten. Ich empfehle diese Möglichkeit zu nutzen, um Eure Beine etwas vom Treppensteigen zu entspannen. 

Weitere Sehenswürdigkeiten in Mechelen

Natürlich hat Mechelen noch eine Vielzahl weiterer Sehenswürdigkeiten zu bieten. Etwas, das mich besonders beeindruckt hat, was das Mahnmal für die entführten und ermordeten Kindern des Landes. Das dort abgelegte Spielzeug erinnert an so manches Schicksal, das hier Eltern ereilt hat. 

Denkmal Mechelen

Der große und kleine Beginenhof

Die flämischen Beginenhöfe entstanden in der Zeit der Kreuzzüge. Durch diese und die Männer, die nicht wieder zurück kehrten entstand ein Frauenüberschuss, der auch in Flandern herrschte. Um die alleinstehenden Frauen und Witwen unter zu bringen wurden die Beginenhöfe gegründet. Diese Wohngemeinschaften verfügten über eine Bäckerei, eine Brauerei, ein Hospital, eine Kirche und eine Bleichwiese und boten damit alles, was es für das tägliche Leben brauchte.

Der Große Beginenhof entstand 1560, nach der der außerhalb der Stadtmauern gelegene Beginenhof zerstört wurde. Seine uneinheitliche Bauweise macht den Beginenhof zu etwas ganz besonderem. Dies war auch der Grund, warum der Große Beginenhof in die UNESCO -Welterbeliste aufgenommen wurde.

Die Beginenhofkirche wurde 1629 bis 1647 von Jaques Fracquart und Pieter Huyssens erbaut und war das spirituelle Zentrum des großen Beginenhof. Im Inneren könnt Ihr vor allem weibliche Heilige bestaunen.

Auch heute sind die Häuser der Beginenhöfe noch bewohnt und vor allem bei jungen Familien sehr beliebt. Ihr solltet daher bei Eurem Besuch etwas Rücksicht auf die Anwohner nehmen.

Museum Hof van Busleyden

Ihr seid auf der Suche nach einem tollen Museum. Dann solltet Ihr unbedingt im Museum Hof van Busleyden vorbei schauen.  Der großartige und imposante Stadtpalast erzählt von der Geschichte Mechelens, denn in der Renaissance war hier die Hauptstadt der Burgundischen Niederlande. Viele Schätze und Geschichte erwarten Euch hier und laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein. 

Dazu gibt es immer wieder wechselnde Ausstellungen zu erleben. Leider ließ meine Arbeit keine Zeit, um das Museum zu besuchen, was ich sehr bedauert habe. Aber hey – ein Grund zurück zu kommen. 

Der Dijle-Pfad - Wandern auf dem Wasser

Ihr wolltet schon immer einmal auf dem Wasser laufen? In Mechelen könnt Ihr das auf dem Dijle-Pfad machen.  Der schwimmende Ponton-Pfad führt von der Haverwerf bis zum Botanischen Garten und ist ein echter Spaß – vor allem auch mit Kindern. Der Dijle-Pfad ist auch für Rollstühle und Kinderwagen zugänglich. Allerdings sind die Rampen ziemlich steil und können bei Regen glatt sein.  Zudem sind sie leider nicht überall vorhanden.

Vom Grote Markt quer durch die Stadt

Der Grote Markt ist der Marktplatz der Stadt, der nur einen Katzensprung von St. Rombouts entfernt ist. Umrahmt von wunderschönen Häusern gibt es hier vor allem viele Restaurants zu entdecken. Am Samstag findet hier zudem ein großer Markt statt auf dem man alles bekommt, was man benötigt. Der markt ist auch perfekt für den Start eines kleines Stadtrundgangs.

Das Schöffenhaus war das allererste Rathaus der Stadt. Hier kann man viel über die Geschichte der Stadt erfahren. Heute beherbergt das Gebäude die Tourist Information der Stadt.

Entlang der Dijle geht es dann zu den Häusern St. Josef – Die Teufelchen – Das Paradies. Die Häuser spiegeln drei Stilepochen wieder – Barock, Spätmittelalter und Gotik. Sie sind repräsentativ für die Entwicklung der Architektur im 16. und 17. Jahrhundert, als die alten Holzhäuser nach und nach durch Steinhäuser ersetzt wurden.

Über die Kranbrücke geht es dann wieder über die Dilje. Vom 15. Jahrhundert und 1887 stand hier ein hölzerner Kran, der von den „Kran-Kindern“ bedient wurde. Im Mittelalter gab es hier eine Fußgänger-, später eine Steinbrücke. Die heutige eiserne Drehbrücke stammt aus dem Jahr 1986.

Weiter geht es entlang von „De Melaan“ durch die Stadt. Diese war einst eine Gracht, die sich durch die ganze Stadt schlängelte und in die Dilje mündete. 1912 wurde sie zugeschüttet, da sie nur noch als Abwasserkanal genutzt  wurde. Seit 2007 fließt „De Melaan“ wieder frei und lädt zum spazieren ein.

„De Cellekens“ ist sozusagen der Nachfolger der Beginenhöfe. Der Komplex wurde 1853-54 erbaut. Bis 1973 wohnten hier 50 bedürftige Frauen.

Die „Opsinjoorke“-Statue sieht man dank der gelben Farbe schon von weitem leuchten. Die sehr amüsante Skulptur, die aus der flämischen Folklore stammt, stellt  die Bestrafung des schlecht erzogenen Mannes dar. Dieser wird zur Strafe in die Luft geworfen. Die Skulptur zeigt dabei den Moment des Sturzes.

Auf dem Weg zu den Beginenhöfen kommt Ihr nun an der „Stadtheimlichkeit“ vorbei.  Hier befand sich früher eine öffentliche Toilette, die um 1500 für die Pilger in der Stadt gebaut wurde. Bis 1919 komme man hier das Wasser der „Oude Melaan“ fließen sehen.

Durch schmale Gassen und vorbei am Refugium von Tongerlo geht es dann zurück zum Grote Markt. Dieses Gebäude wurde Ende des 15. Jahrhunderts von der Abtei Tongerlo errichtet. Von 1920 bis 1930 wurde es zu einem erzbischöflichen Museum, von 1983 bis 1986 zum Sitz der Königlichen Wandteppich-Manufaktur De Wit umgebaut.

Die acht historischen Kirchen der Stadt

Acht historische Kirchen hat Mechelen zu bieten. An den meisten kommt Ihr bei eurem kleinen Stadtrundgang vorbei. Neben der St.-Rombouts-Kathedrale und der Beginenhof-Kirche sind das

  • Die St. Katharinen-Kirche
  • Die Basilika Unsere Liebe Frau von Hanswijk
  • Die Kirche Unsere Liebe Frau jenseits der Dijle
  • Die Kirche Unsere Liebe Frau von Leliendal
  • Die St. Peter und Paul-Kirche
  • Die St. Johanneskirche

Ihr seht, wer auf Kirchen steht, der ist in Mechelen sehr gut aufgehoben.

Übernachten in Mechelen

Wie schon geschrieben war ich beruflich in Mechelen unterwegs und meine Firma hatte für mich das Novotel Hotel an der Dilje gebucht. ein sehr schönes sauberes Hotel, das ich nur empfehlen kann. 

Auch das Hotel Vé, in dem ich vor einigen Jahren übernachten durfte ist absolut zu empfehlen. 

Einen ganz besonderen Tipp für die Übernachtung in Mechelen at Janett von Teilzeitreisender . Sie hat im Martin´s Patershof geschlafen. Dahinter verbirgt sich eine Kirche auf einer ehemaligen Klosteranlage. Wer also schon immer mal in einer Kirche übernachten wollte, der sollte sich Martin´s Patershof unbedingt anschauen.

Übernachten in Mechelen

Essen gehen in Mechelen

Mechelen hat eine große Anzahl an Restaurants zu bieten. Für jeden ist hier etwas dabei. Und natürlich ist es schon fast obligatorisch, ein belgisches Bier zu genießen. Jede Stadt in Belgien hat sozusagen seine eigene regionale Brauerei, die es zu entdecken gilt. Und ich gebe ehrlich zu, dass ich bisher noch kein schlecht schmeckendes belgisches Bier gefunden habe. Das muss ich als Deutsche ehrlich zugeben. 

Ebenfalls obligatorisch ist der Kauf und Genuß belgischer Pralinen. Auch das ist hier einfach nur perfektioniert wurde und in den Geschäften fühlt man sich wie in einer Wunderwelt. Ich selbst kaufe immer am liebsten bei Leonidas ein. Unbedingt probieren solltet Ihr die Erdbeeren.

Fazit - Flandern wartet auf Euch

Ihr seht, Mechelen hat jede Menge zu bieten. Kultur, Geschichte und Genuss. Dazu jede Menge Spaß. Und Flandern lädt noch dazu zum Wandern und Radfahren ein.

Also, auch wenn Ihr die Stadt bisher nicht auf dem Plan hattet, solltet Ihr unbedingt über einen Besuch in Mechelen nachdenken. Eine tolle Stadt wartet auf Euch!

Zum Weiterlesen

  • Mechelen lässt sich wunderbar mit einem Besuch in Leuven oder Brüssel
  • Oder wie wäre es mit einem Besuch der ArsKrippana?
  • Auf der Suche nach einem Reiseführer? Ich kann diesen* oder diesen hier* empfehlen
  • Mechelen für Zuhause? Wie wäre es mit einem Puzzle*?

Transparenz und Vertrauen: In diesen Beitrag befinden sich Empfehlungs-Links, welche mit *gekennzeichnet sind. Diese bedeutet für dich keine Mehrkosten, aber: Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Diese hilf mir, diese Seite zu betreiben und unterstützt den Blog und meine Arbeit. Vielen lieben Dank!

Sharing is caring ....
Mechelen entdecken
Mechelen entdecken
Mechelen entdecken

Du möchtest nichts mehr verpassen?

Dann folge mir auf FacebookTwitterInstagram und Pinterest.

Oder erhalte regelmäßig Neuigkeiten via Newsletter oder RSS-Feed

Auch interessant

Hinterlasse einen Kommentar