Ein Tag in ...,  Reisen

Ein Tag in …Oslo

Wie Ihr vielleicht bereits am Wetter und an der Qualität der Fotos erkannt habt, war unser Ausflug für einen Tag nach Oslo im gleichen Urlaub wie der Tagesausflug nach Göteborg. Und ja, ich ärgere mich immer noch über das Wetter und über die Kamera. Aber ich wollte Euch diese tolle Stadt auf keinen Fall vorenthalten. Vielleicht schaffe ich es ja noch einmal dort hin und darf Euch dann etwas bessere Fotos präsentieren. Ich hoffe es, denn Oslo ist wirklich eine tolle Stadt.

Primär galt unser Ausflug vor allem der Skisprungschanze am Holmenkollen. Zu dem Zeitpunkt war ich noch megamäßiger Skisprungfan und keine Schanze war vor mir sicher. Die ein oder andere wird hier sicher auch noch auftauchen. Ich finde Schanzen einfach faszinierend. Und wer schon einmal da oben gestanden hat, der weiß, wie beeindruckend allein der Ausblick ist. Ganz zu schweigen von dem Gedanken, da runter zu fahren. Aber ich schweife ab, denn in Oslo gibt es noch mehr zu sehen.

Geparkt haben wir in der Sendralstasjon / Hauptbahnhof. Das Parkhaus ist sehr gut ausgeschildert und leicht zu finden. Von dort aus ist man schnell in der Innenstadt, oder nimmt wie wir die Straßenbahn, um weiter entfernte Ziele zu erreichen.

Steinfigur in Oslo

Der Holmenkollen

Wie bereits geschrieben, war die Schanze am Holmenkollen das erste Ziel an diesem Tag. Jedem Wintersportfan ist der Ort wohl ein Begriff. Es gibt ein sehr interessantes Ski-Museum an/in der Schanze. Wer sich für die Geschichte des Wintersports interessiert, ist hier sehr gut aufgehoben. Zudem gibt es einige Ausrüstungsgegenstände von der Südpol-Expedition Roald Amundsens zu sehen. Aber auch alte Ski, Memorabilia der Olympischen Spiele in Oslo und vieles mehr.

Nach dem Museumsbesuch gab es dann etwas sportliche Betätigung für uns, denn es ging viele steile Stufen nach oben bis in den Kopf der Schanze. Von dort hat man einen grandiosen Ausblick auf den Oslo-Fjord. Allein dieser ist den Aufstieg auf jeden Fall wert und man bekommt ungefähr eine Ahnung, wie es sich anfühlt, als Skispringer hier oben zu sitzen – unten der tobende Kessel an Fans. Einfach magisch.

Der Holmenkollen in Oslo
Der Holmenkollen in Oslo

Das Königliche Schloss in Oslo

Für uns ging die Reise weiter zurück in die Stadt. Als erstes stand dabei natürlich das königliche Schloss auf dem Plan. Leider hat es genau da wieder angefangen zu regnen, aber wir sind ja zum Glück nicht aus Zucker. Trotzdem war leider nicht viel Zeit zum anschauen, denn es kübelte wirklich wie aus Eimern, was total ärgerlich war.

Das Königliche Schloss ist übrigens bis heute Residenz der königlichen Familie. Es wurde nach stolzen 30 Jahren Bauzeit am 26. Juli 1849 eröffnet und ist von einem 22 Hektar großen Park umgeben. Bei schönem Wetter macht es sicher viel Spaß, hier etwas zu schlendern. Und wer sich noch mehr für das Schloss interessiert – in den Sommermonaten Juni bis August finden auch Führungen durch das Schloss statt.

Digital StillCamera

Ein Spaziergang durch Oslo

Wir sind derweil wieder Richtung Sendralstasjon / Hauptbahnhof geschlendert und haben uns dabei noch ein bisschen die Innnenstadt angeschaut. Ich liebe das Skandinavische Gemüt und selbst hier inmitten der Großstadt Oslo ging es gemächlich und ohne Stress zu. Okay knapp 700.000 Einwohner sind jetzt nicht so viel verglichen mit anderen Hauptstädten, aber auch die Touristen scheinen hier gemütlich zu sein und nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hechten. Vielleicht lag es auch am Wetter – auf jeden Fall war es sehr angenehm.

Die juristische Fakultät der Universität Oslo

Vorbei ging es also am Unversitetsplassen mit der Juristischen Fakultät der Uni Oslo und dem Nationaltheater. Sehr schöne Gebäude, die wunderbar anzuschauen sind. Se sind sicher auch einen genaueren Blick wert. Vielleicht / hoffentlich beim nächsten Besuch. Der Weg führte uns am Fontanna Sentrum – einem großen Platz auf dem im Winter das Jul i Vinterland, eine Art Weihnachtsmarkt aufgebaut ist und Besucher anlockt – weiter durch die Einkaufsstraßen von Oslo bis zurück zum Hauptbahnhof.

Dort hieß es dann leider auch schon wieder Abschied nehmen.

Der Brunnen vorm Nationaltheater
Der Brunnen vorm Nationaltheater

Fazit – Ein Tag ist zu kurz

Als Fazit kann ich sagen, Oslo kann man an einem Tag wirklich nur ganz wenig entdecken. Ich würde auf jeden Fall einen Kurztrip empfehlen. Dann hat man auch Zeit, alles in Ruhe anzuschauen und zu entdecken. Ich hoffe, wir können für einen solchen wiederkommen.

Der Jernbanetorget-Turm in Oslo
Der Jernbanetorget-Turm in Oslo

Gebäude in Oslo

Freia Gebäude in der Osloer Innenstadt

Ein Tag in Oslo

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.