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Grote Markt Brüssel

Brüssel – Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

Ein Wochenende in der belgischen Hauptstadt

by Kathleen

Brüssel ist eine Stadt, die ich bisher völlig unterschätzt hatte. Hier gibt es so viel zu sehen, dass ein Wochenende kaum ausreicht, um alles auch nur von außen zu sehen. Möchte man noch tiefer in die Stadt eintauchen, benötigt man auf jeden Fall mehr Zeit. Dabei ist die Stadt so vielfältig wie kaum eine andere. Wunderschöne alte Gebäude wechseln sich mit Moderne ab. Kultur, Politik, Geschichte, alles findet man hier. Dazu hat Brüssel auch noch jede Menge Streetart zu bieten. Und nebenbei kann man sich von all den Leckereien verwöhnen lassen. Es macht einfach nur Spaß, die Stadt zu bestaunen.

Brüssel Inhaltsverzeichnis

Was gibt es hier zu entdecken?

Wie komme ich nach Brüssel?

Brüssel liegt etwa 2,5 Autostunden westlich von Köln. Parken in einer Großstadt ist selten einfach, und die belgische Hauptstadt ist gut für Fußgänger und Autofahrer ausgelegt, man hat es als solcher also nicht sehr leicht. Zudem ist Brüssel eine Niedrigemissionszone oder auch Low Emission Zone (LEZ). – viele Fahrzeuge dürfen hier nicht oder nur mit einer kostenpflichtiger Genehmigung fahren. Ich empfehle daher, eher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Mit der Bahn* kommt man zum Beispiel sehr gut nach Brüssel. Von Frankfurt aus fährt zum Beispiel zwei Mal täglich ein ICE. Auch mit dem Thalys ist Brüssel von verschiedenen Orten aus direkt erreichbar. Dabei solltet Ihr darauf achten, dass Brüssel über drei Bahnhöfe verfügt. Ihr solltet also immer genau schauen, welchen der drei Bahnhöfe Ihr nutzen müsst.

Und auch der FlixBus* steuert Brüssel von verschiedenen Orten in Deutschland an.

Ihr reist von weiter her an? Dann könnt Ihr natürlich auch einen Flug* nach Brüssel buchen. Von dort aus kann man ebenfalls die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder einen Mietwagen* buchen.

Sehenswürdigkeiten in Brüssel

Eines vorab – Brüssel platzt nur so vor Sehenswürdigkeiten. Alles aufzuzählen, würde den Rahmen eines Beitrags definitiv sprengen. Doch natürlich habe ich die wichtigsten Orte für Euch besucht und möchte sie Euch vorstellen. So seid Ihr für Eure Reise gut gewappnet

Manneken Pis

Denkt man an Brüssel, denkt man an Männeken Pis. Die Brunnenfigur – auch als Julianeken oder Le Petit Julien bekannt – stellt einen urinierenden Jungen da. Wer jetzt eine große Statue erwartet, wird von der 61 Zentimeter hohen Skulptur überrascht werden.

Und doch kann Männeken Pis auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits 1388 gab es eine erste schriftliche Erwähnung einer kleinen steinernen Statue namens „Julianekensborre“. Der Name „Manneken Pis“ tauchte erstmals um 1450 in Texten des Brüsseler Stadtarchivs auf. Seitdem wurden immer wieder Figuren ausgestellt, beschädigt oder gestohlen und ein Ersatz aufgestellt. Die heutige Statue stammt aus dem Jahr 1965.

Damit die Staue nicht langweilig wird, wird diese regelmäßig mit Kostümen ausgestattet. Je nach Anlass wird Männeken Pis so ausgestattet. An meinem Wochenende in Brüssel durfte ich gleich zwei davon bestaunen. Seit 2017 gibt es sogar ein eigenes kleines Museum, in dem die wichtigsten Kostüme ausgestellt werden.

Männeken Pis

Jaenneke Pis und Zinneke Pis

Auch in Belgien herrscht Gleichberechtigung – und so haben sich zu Männeken Pis im Laufe der Zeit noch ein Mädchen (Jaenneke Pis) und ein Hund (Zinneke Pis) Hinzugesellt.

Jaenneke Pis wurde 1987 in der Impasse de la Fidelité, einer kleinen Sackgasse nahe der Rue des Bouchers eingeweiht. Dort hockt sie in einer Nische gegenüber den Delirium Café. Da immer wieder unangebrachte Fotos von betrunkenen Touristen gemacht wurden, befindet sie sich inzwischen hinter einem Gitter.

1998 gesellte sich Zinneke Pis – ein Hund mit gehobenem Bein – dazu. Ihr finde ihn an der Kreuzung der Rue des Chartreux/Kartuizersstraat mit der Rue du Vieux-Marché aux Grains/Oude Graanmarkt.

Jaenneke Pis

Der Grote Markt und das Rathaus

Der Grote Markt ist das Zentrum der Stadt. Der Platz mit dem Rathaus und anderen historischen Gebäuden gehört zum Pflichtprogramm bei einem Besuch in Brüssel.

Ich empfehle Euch eine der Terrassen der Cafés oder Restaurants am Grote Markt zu besuchen und Euch einen Moment niederzulassen. Das ist zwar nicht ganz billig, aber so kann man diese tollen Gebäude und die ganze Atmosphäre des Platzes in Ruhe auf sich wirken lassen.

Wer möchte kann auch eine Führung durch das Rathaus buchen und dort noch tiefer in die tolle Architektur eintauchen.


Das Atomium

Etwas weiter abseits im Norden der Stadt in der Nähe des Park de Laeken befindet sich das Atomium. Erreichen könnt Ihr dieses weitere Wahrzeichen von Brüssel mit der Metro Linie 6 in Richtung Roi Baudouin/Koning Boudewijn. Dann nutzt die Haltestellen Heysel/Heizel.

Das 102 Meter hohe Bauwerk wurde zur Weltausstellung 1958. Die Neun Kugeln gelten als Symbol für die friedliche Nutzung der Kernenergie. Jede Kugel hat dabei einen Durchmesser von 18 Metern.

In der obersten Kugel befindet sich zudem ein Restaurant, von dem aus man mit einem tollen Blick über die Stadt leckeres Essen genießen kann. Plant Ihr einen solchen Ausflug, solltet Ihr unbedingt vorab einen Tisch reservieren 

Atomium

  • Adresse: Pl. de l’Atomium 1
  • Öffnungszeiten: Täglich 10:00 – 18:00 Uhr
  • Eintritt: Erwachsene 16,00 € | Kinder (>115cm-17) 8,50 €
  • Weitere Informationen: https://atomium.be
  • Tickets: hier vorbestellen*

Comic Strip und Streetart

Brüssel ist die Stadt der Comics und man findet sie überall in der Stadt. An zig Wänden findet man die berühmten Figuren und es macht Spaß diese zu entdecken. Denn manchmal muss man sich dafür umdrehen und verbiegen. Nicht nur für Kinder ist das ein Riesen-Spaß.

Um die Kunstwerke einfacher zu finden kann man sich im Comic Museum oder bei den Tourismus Büros ein entsprechendes Heft mit Anweisungen und Erklärungen holen. Für zwei Euro gibt es so eine kleine Führung durch den Comic Strip.

>> Entdeckt mit mir den Comic-Strip und die tolle Streetart

Comic Strip Brüssel
Comic Strip Brüssel
Comic Strip Brüssel

Der Mont des Arts

Apropos Kunst, der Kunstberg bietet Euch das, was sein Name verspricht: Ein Hügel mit Museen voller Kunst. Hier findet Ihr unter anderem das Königliche Museum der schönen Künste (https://www.fine-arts-museum.be/en#), die Königliche Bibliothek Belgiens und das Magritte Museum (https://www.musee-magritte-museum.be/en), aber auch das Museum der belgischen Nationalbank(https://www.nbbmuseum.be/de) und das Musikinstrumentenmuseum(https://www.mim.be/).

An jedem ersten Mittwoch im Monat können die Museen übrigens kostenlos besucht werden. Für alle, die mit kleinem Geldbeutel unterwegs sind oder einfach nur mal hineinschnuppern möchten.

Mitten durch den Mont des Arts führt eine wunderschöne Gartenanlage. Der perfekte Ort, um kurz dem Trubel der Stadt zu entkommen und einen Moment zu entspannen. Und der Blick von oben auf die Stadt ist einfach einzigartig. Nicht nur an einem lauen Sommerabend lässt es sich hier sehr gut aushalten

Mont des Arts
Mont des Arts
Mont des Arts

Der Königspalast

Auch wenn die königliche Familie nicht mehr im Palast wohnt, so ist es doch der Arbeitsplatz des Königs, der Königin und der königlichen Bediensteten. Zudem ist er Schauplatz von öffentlichen Staatsbesuchen und wichtigen Feierlichkeiten. Im Salon d’apparat (Prunksalon) finden immer wieder Empfänge statt.

Im Sommer – zwischen dem Nationalfeiertag am 21. Juli und Anfang September haben Besucher die Chance den Palast von innen zu erkunden. Für den Rest des Jahres ist der Königspalast leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich

Koninklijk Paleis

  • Adresse: Rue Brederode 16
  • Geöffnet: 21. Juli bis Anfang September
  • Weitere Informationen: www.monarchie.be

Der Palast der Nation

Unweit des Königspalastes, auf der gegenüberliegenden Seite des Parc de Bruxelles befindet sich der Palast der Nation. Der neoklassizistische  Gebäudekomplex wurde zwischen 1778 und 1783 erbaut. Das Gebäude wurde kurz nach der belgischen Revolution in Palast der Nationen umbenannt und beherbergt heute das Parlament.

Paleis der Natie

  • Adresse: Place de la Nation 2
  • Geöffnet: kann nur on außen angeschaut werden

Die Cathedrale de St. Michel et Gudule

Die gotische Kathedrale St. Michel et Gudule thront über der Stadt und ist die Hauptkirche von Brüssel sowie Sitz des Erzbischofs von Mechelen-Brüssel. Zudem ist sie Nationalkirche des Königreichs Belgien und so finden in St. Gudula häufig königliche Hochzeiten, Staatsbegräbnisse und ähnliche Zeremonien statt.

Der Eintritt in die Kathedrale ist kostenlos und ein Besuch lohnt sich wirklich. Die wunderschöne Innenausstattung mit der geschnitzten Barock-Kanzel und dem Altar in weißem und schwarzem Marmor sind einfach nur wunderschön anzuschauen. Auch die restliche Innenausstattung ist beeindruckend.

Wer mag kann gegen eine kleine Gebühr auch noch die Krypta der Kathedrale besuchen.

Cathedrale de St. Michel et Gudule

  • Adresse: Place Sainte-Gudule
  • Geöffnet: Mo-Fr 7:30-18:00 Uhr | Sa 7:30 – 15:30 Uhr | So 14:00 – 18:00 Uhr
  • Eintritt: kostenlos, für den Besuch der Krypta 1,00 €
  • Weitere Informationen: www.cathedralisbruxellensis.be
Cathedrale de St. Michel et Gudule
Cathedrale de St. Michel et Gudule
Cathedrale de St. Michel et Gudule
Cathedrale de St. Michel et Gudule

Das Europaviertel

Zu Eurer Reise nach Brüssel sollte auf jeden Fall auch ein Besuch im Europa-Viertel gehören. Es ist das Herz der Europäischen Union und hier wurde und wird Geschichte geschrieben. Also unbedingt vorbeischauen.

Da es mich am Sonntagmorgen ins Europa-Viertel verschlagen hat, konnte ich zwar alles in Ruhe und ohne die Hektik des Tagesgeschäftes anschauen, allerdings konnte ich keines der Gebäude von innen anschauen. Ihr solltet hier also besser planen als ich.

Für Euren Besuch im „Inneren“ des Europa-Viertel solltet Ihr auf jeden Fall Euren Personalausweis oder den Reisepass dabei haben. Zudem gibt es natürlich an den Eingängen entsprechende Kontrollen. Gegenstände, die als Waffen benutzt werden könnten, solltet Ihr an dem Tag unbedingt zuhause lassen.

Das Parlamentarium, in dem Ihr viel über die Europäische Union, ihre Mitgliederstaaten und die Geschichte Europas erfahren könnt, ist täglich geöffnet. Möchtet Ihr den Plenarsaal des Europäischen Parlaments besuchen, müsst Ihr Euren Besuch unbedingt für einen Wochentag planen. Er ist am Wochenende geschlossen. Sowohl Parlamentarium als auch der Besuch des Plenarsaal ist im übrigen kostenlos und so auch für Reisende mit kleinem Budget gut geeignet.

Das Palais de Justice

Das bedeutendste Gerichtsgebäude Belgiens wurde zwischen 1866 und 1883 nach Plänen des Architekten Joseph Poelaert im Stil des eklektizistischen Historismus erreichtet. Er versinnbildlicht zudem die Größe des vereinten Belgiens und gilt als belgisches Nationalsymbol.


Doch leider wurde nicht gut auf das Gebäude geachtet. Bereits seit Jahren wird der Palais de Justice aufwändig renoviert und ist eingerüstet. Auch bei meinem Besuch war das noch so. Daher habe ich nur einen entfernten Blick von weitem darauf geworfen.

Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr das Gebäude aber auch besuchen. An Wochentagen – während der Öffnungszeiten des Gerichts – könnt Ihr es auf eigene Faust erkunden.

Palais de Justice

Die Galeries Royales Saint-Hubert

Ein kleiner Geheimtipp zu Schluss. Ihr solltet unbedingt in der Galeries Royales Saint-Hubert in der Nähe des Grote Markt vorbeischauen. Die mit Glas überdachte Passage erstreckt sich über zwei Häuserblöcke hinweg.

Nicht nur an Regentagen kann man hier wunderbar Zeit verbringen, etwas shoppen gehen oder auch einfach nur bummeln.

Galeries Royales Saint-Hubert
Galeries Royales Saint-Hubert

Halles Saint Géry

Und noch ein kleiner Tipp. Wenn Ihr Märkte und Markthallen mögt dann solltet Ihr unbedingt in der Saint-Géry-Markthalle vorbeischauen. Das historische Gebäue aus dem Jahr 1881 beherbergt neben einem Farmers-Market, auch einen Vintage-Markt sowie verschiedene Restaurants. Daneben gibt es verschiedene Ausstellungen, Veranstaltungen und Konzerte. Eine kleine Stadt in der Stadt.

Falls Ihr Interesse habt, schaut doch mal bei Teilzeitreisender vorbei. Janet hat hier ausführlich von Ihrem Besuch auf de Vintage Markt in den Halles Saint Géry berichtet.

Halles Saint Géry
Halles Saint Géry
Halles Saint Géry

Museen in Brüssel

Natürlich hat Brüssel auch einiges an Museen zu bieten. Und diese sind genauso vielfältig wie die Stadt selbst. Egal für was Ihr Euch interessiert. Mit Sicherhei findet Ihr ein passendes Museum für Euch. Ein paar Beispiele habe ich Euch hier zusammengestellt:

  • Männeken Pis Museum – in dem kleinen Museum, das 2017 eröffnet wurde, sind die wichtigsten Kostüme des Wahrzeichens von Brüssel ausgestellt.
  • Das Musée de la Ville de Bruxelles – Ihr interessiert Euch für die Geschichte, Kunst und Architektur von Brüssel. Dann seid Ihr in diesem Museum direkt am Grote Markt genau richtig
  • Das Comic Museum – Comics sind ein großes Thema in Brüssel. Das feiert das Comic Museum. In dem tollen Jugendstil-Gebäude, das selbst deshalb schon einen Besuch wert ist, kann man mehr über Lucky Luke, Tim und Struppi, die Schlümpfe und Ihre Erfinder erfahren.
  • Das Marc Sleen Museum – direkt gegenüber des Comic Museums findet Ihr das Marc Sleen Museum. Der war ein belgischer Comic-Zeichner, der über Jahrzehnte Mini-Comics für belgische Tageszeitungen zeichnete. Hier kann man mehr über ihn und seine Werke erfahren
  • Choco-Story Brussels – Belgien und Schokolade sind untrennbar verbunden. Diesem Thema widmet sich das Schokoladenmuseum (Tickets bestellen*)
  • Das Königliche Museum der schönen Künste – wie der Name schon sagt, gibt es hier Kunst ohne Ende zu erleben. Das Museum findet Ihr auf dem Mont des Arts (Tickets bestellen*)
  • Magritte Museum – Das Museum, dass sich auch auf dem Mont des Arts befindet, beschäftigt sich mit den Werken des belgischen Malers René Magritte (Tickets bestellen*
  • Das Musikinstrumentenmuseum – auch dieses Museum findest Du (neben einigen anderen) auf dem Mont des Arts. Hier dreht sich alles um die verschiedensten Musikinstrumente und ihre Geschichte
  • Autoworld Brussels – Ihr mögt eher Autos und Oldtimer? Dann solltet Ihr der Autoworld Brussels einen Besuch abstatten. Ihr findet sie in der Nähe des Jubelparks. (Tickets bestellen*)
  • Train World Museum – Lieber Züge statt Autos? Dann schau im Train World Museum vorbei (Tickets bestellen*)
  • Das Musée BELvue! – das Museum in direkter Nähe des Königspalastes beschäftigt sich unter anderem mit der belgischen Geschichte

Essen gehen in Brüssel

Die gute Nachricht vorneweg – es gibt jede Menge typisches Essen in Brüssel. Neben dem für Belgien typischen Bier und Pralinen steht die Stadt auch noch für Waffeln und natürlich Pommes Frites. Darüber hinaus ist spürt man deutlich den Einfluss der französischen Küche.

Bei meinem Besuch habe ich mich unter anderem im La Chaloupe d’Or niedergelassen. Auf der Terrasse am Grand Place lies es sich wundervoll entspannen und genießen.

Auch das Falstaff direkt an der Börse kann ich nur wärmstens empfehlen. Allein die Innenausstattung fand ich schon absolut faszinierend. Dazu ein gutes belgisches Bier und leckeres Essen – einfach perfekt.

Die leckersten Fritten der Stadt soll es ebenfalls direkt an der Börse bei Fritland geben. Zumindest behaupten das mehrere Quellen. Die extrem lange Schlange davor und der leckere Duft geben gute Hinweise darauf, dass das stimmt. Selbst probieren konnte ich es leider nicht. Aber beim nächsten Mal

Überall über die Stadt verteilt gibt es natürlich leckere belgische Waffeln. In allen Varianten und Kombinationen gibt es diese zu kaufen. Die meisten Läden gaben dafür auch direkt ein paar leckere Beispiele – so läuft einem sofort das Wasser im Mund zusammen.

Leckereien in ganz besonderer Form gibt es in der Nähe von Männeken Pis bei La Zigounette. Nicht ganz jugendfrei sind die süßen Stückchen, die dort angeboten werden. Ein echter Augenschmaus.

Wer sich lieber den alkoholischen Genüssen hingeben will, hat mit belgischem Bier dazu viel Gelegenheit. Berühmt-berüchtigt ist dabei das Delirium Village. Auch wenn man es denken könnte, der Name leitet sich dabei nicht vom Zustand der Besucher, sondern von einer beliebten Biersorte ab.

Übernachten in Brüssel

Für mein Wochenende in Brüssel hatte ich mir das Hotel Park Inn by Radisson* ausgesucht. Das Hotel liegt direkt am Bahnhof Süd/Midi, allerdings in einem Hinterhof und so ist es dort richtig schön ruhig. Auch das Frühstück war wirklich gut. 

Am Anreisetag durfte ich gegen eine kleine Gebühr schon morgens um 9:00 Uhr auf mein Zimmer und konnte so mein Gepäck dort lassen und so ganz gemütlich bis zum späten Abend die Stadt erkunden. Am Abreisetag konnte ich bis 12:00 Uhr im Zimmer bleiben. Also ganz in Ruhe noch ein kleiner Bummel durch die Stadt, dann das Gepäck abholen, aus-checken und auf der anderen Straßenseite auf direktem Weg in den Zug nach Hause. Besser geht es nicht. Den Fußmarsch von ca. 30 Minuten bis zum Grote Markt habe ich da gerne in Kauf genommen.

Zusätzlich habe ich Euch noch ein paar weitere interessante Hotels zusammengestellt:

  • Rocco Forte Hotel Amigo* – Ihr wollt es ganz nobel mit einem einzigartigen Ambiente? Das bietet was Hotel direkt am Grote Markt. Allerdings braucht Ihr dafür auch einen großen Geldbeutel
  • NH Collection Brussels Grand Sablon* – ähnlich zentrale liegt dieses Hotel, dafür schon es das Budget
  • Hotel Made In Louise* – ein weiteres tolles Hotel, dass zwischen Justizpalast und Europaviertel liegt
  • Motel One Brussels* – Motel One ist auf unseren Reisen immer eine beliebte Anlaufstelle. Auch das in Brüssel punktet mit guter Lage und einem noch besseren Preis-Leistungs-Verhältnis

Es war noch nicht das richtige dabei? Dann schau Dir diese Übersicht* an. Hier findet jeder die passende Unterkunft.

Übernachten in Brüssel
Übernachten in Brüssel
Übernachten in Brüssel

Lohnt sich die Brüssel-Card?

Ihr seid das erste Mal in Brüssel und Ihr liebt Museen? Dann ist die Brüssel Card genau das Richtige für Euch. Das gleiche gilt, falls Ihr an einem Regentag oder gar Regenwochenende unterwegs sein. Denn der Hauptvorteil der Card liegt im kostenlosen Zutritt zu 49 Museen der Stadt. Dazu gibt es Rabatt an verschiedenen Sehenswürdigkeiten und in verschiedenen Läden.

Die Karte gibt es für 24-, 48- oder 72-Stunden. Dabei zählen wirklich die Stunden, nicht sie Tage. Man kann also an einem Tag nachmittags starten und am nächsten Tag vormittags die restlichen Stunden verbrauchen.

Ich empfehle Euch die Brüssel Card vor Eurer Reise vorzubestellen*

Lohnt sich die Brüssel Card
Lohnt sich die Brüssel Card
Lohnt sich die Brüssel Card
Lohnt sich die Brüssel Card

Unterwegs in Brüssel

Vieles kann man in Brüssel per Fuß erreichen, denn die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander. Besonders wenn Euer Hotel gut gelegen ist, könnt Ihr vieles einfach erreichen.

Der öffentliche Nachverkehr der Stadt ist ebenfalls sehr gut, so dass man alle anderen Ziele auf diesem Weg gut besuchen kann. Mit den vier Metro-Streckenkommt an in jede Richtung. Den Rest übernehmen die vielen Busse. Falls Ihr überlegt, Euch die Brüssel-Card zuzulegen, diese gibt es auch in Kombination mit Nutzung der Nahverkehrsmittel der STIP*

Wer das erste Mal in Brüssel ist, kann natürlich auch den Hop on/Hop off-Bus* nutzen. So entdeckt man mit einer Runde die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Ich liebe diese Bus-Touren, da man so erstmal gemütlich einen Überblick gewinnen kann.  Diesen Bus gibt es übrigens ebenfalls in Kombination mit der Brüssel-Card*

Unterwegs in Brüssel

Stadtführungen in Brüssel

Wie jede andere Stadt bietet auch Brüssel die Möglichkeit, sie mit einer entsprechenden Führung zu entdecken. Auf diesem Weg erfährt man vieles, was einem bei eigenen Erkundungen entgangen wäre. Hier habe ich Euch einige Beispiele zusammengestellt:

Brüssel - Eine Stadt deren Besuch sich lohnt

Brüssel hat mich wirklich überrascht. Es gibt hier so viele tolle Ecken zu entdecken und ein Besuch in der Stadt macht einfach nur Spaß. Das gute Essen und das französische Flair machten das Wochenende komplett.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung für die Hauptstadt Belgiens.

Zum Weiterlesen

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