
Es gibt Wanderwege, die man einmal läuft und danach wieder vergisst, und es gibt solche, die einem im Gedächtnis bleiben, weil sie eine besondere Mischung aus Natur, Kultur und Leichtigkeit mitbringen. Der Brandiswaalweg in Lana gehört für mich ganz klar in die zweite Kategorie. Schon der Name verrät: Es handelt sich um einen Waalweg – und das bedeutet in Südtirol stets ein Stück Geschichte, ein Stück Naturerlebnis und einen Hauch Nostalgie. Waale sind alte Bewässerungskanäle, die vor Jahrhunderten angelegt wurden, um Felder und Obstgärten zuverlässig mit Wasser zu versorgen. Heute sind viele dieser Waale verschwunden oder stillgelegt, aber ihre Wege sind geblieben – und sie zählen zu den beliebtesten Wanderungen der Region.
Der Brandiswaalweg ist nicht besonders lang, er ist nicht anstrengend und er verlangt keine alpine Kondition. Aber gerade das macht ihn so reizvoll. Man spaziert gemütlich oberhalb von Lana, atmet die würzige Bergluft, lässt die Blicke über das Etschtal schweifen und kommt immer wieder an kleinen Höhepunkten vorbei: Obstwiesen, Kastanienhaine, Kapellen, alte Gemäuer und schließlich sogar ein Wasserfall. Es ist eine Wanderung, die für alle geeignet ist – für Familien mit Kindern, für ältere Menschen, für gemütliche Spaziergänger und natürlich auch für alle, die einfach einmal einen halben Tag in schöner Natur verbringen wollen.
In diesem Beitrag nehme ich euch mit auf meine Wanderung über den Brandiswaalweg. Ich erzähle von der Anreise, den einzelnen Etappen, den Eindrücken unterwegs, gebe Tipps zur besten Jahreszeit, zur Ausrüstung und verrate auch, wo es sich lohnt einzukehren oder kleine Abstecher zu machen. Dabei versuche ich, nicht nur nüchtern Fakten aufzuzählen, sondern euch wirklich mitzunehmen – sodass ihr das Gefühl habt, selbst auf diesem Weg zu laufen.
- Parken: Parkplatz P4 Gampenstraße
- Öffentlicher Nahverkehr: Mit dem Bus nach Lana und von dort könnt Ihr problemlos loswandern
- Strecke: ca. 5 Kilometer / ca. 2 Stunden Wanderzeit
- Höhenmeter: ↗ 70 m ↘ 70 m
- Schwierigkeit: leicht
- Einkehrmöglichkeiten: Ihr könnt im Gasthaus Waalrast einkehren oder in Lana selbst
- Ausrüstung: Wanderrucksack*, Snacks, Getränke*, gute Wanderschuhe*, Wanderstöcke* sind hilfreich
- Wanderkarte: hier bestellen*
- Die Wanderung auf Komoot: hier klicken

Anreise nach Lana – Der Ausgangspunkt
Bevor wir loswandern, lohnt ein Blick darauf, wie man überhaupt nach Lana kommt. Der Ort liegt südlich von Meran, mitten im Etschtal, und ist ein idealer Ausgangspunkt für viele Wanderungen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, nimmt meist die Schnellstraße MeBo, die Meran mit Bozen verbindet, und fährt bei Lana ab. Parkmöglichkeiten gibt es mehrere, besonders praktisch ist der Parkplatz P4 an der Gampenstraße in Oberlana. Von dort aus erreicht man den Startpunkt des Brandiswaalwegs nach wenigen Minuten zu Fuß.

Aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Lana sehr gut erreichbar. Von Meran fährt regelmäßig ein Bus, und von der Haltestelle sind es ebenfalls nur ein paar Minuten bis zum Beginn des Weges. Das ist besonders praktisch, wenn man keinen Rundweg gehen möchte, sondern den Brandiswaalweg einfach von Oberlana nach Niederlana wandert und dann mit dem Bus wieder zurückfährt.
Schon bei der Ankunft fällt auf: Lana hat sich seinen ländlich-idyllischen Charakter bewahrt, auch wenn der Ort in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist. Zwischen Obstwiesen, kleinen Bauernhöfen und modernen Häusern liegt der Startpunkt des Waalwegs – unspektakulär, aber gemütlich. Genau das ist typisch für Südtirol: Die großen Highlights warten oft nicht an den Parkplätzen, sondern ein paar Schritte weiter im Grünen.

Der erste Abschnitt – Von der Gampenstraße ins Grüne
Die ersten Meter auf dem Brandiswaalweg führen noch ein Stück entlang der Gampenstraße, einer der Hauptachsen in Lana. Hier ist es etwas lauter, aber das ändert sich sehr schnell. Schon nach wenigen Minuten erreicht man die Abzweigung, die in die Obstgärten und Kastanienhaine führt – und damit beginnt die eigentliche Wanderung.

Plötzlich verändert sich die Atmosphäre. Der Asphalt bleibt zurück, der Weg wird schmaler und weicher, die Geräusche des Verkehrs verblassen. Stattdessen hört man Vogelgezwitscher, das Summen der Bienen und das Rascheln der Blätter im Wind. Rechts und links des Weges stehen Apfelbäume in Reih und Glied – im Frühling ein Meer aus weißen und rosa Blüten, im Herbst ein Paradies voller reifer, rotglänzender Früchte. Südtirol ohne Apfelbäume? Unvorstellbar! Immerhin gilt die Region als eines der größten Apfelanbaugebiete Europas.
Was sofort auffällt, ist die Ruhe. Obwohl man noch mitten im Ort ist, wirkt der Brandiswaalweg wie eine kleine Oase. Man geht leicht bergauf, aber ohne Anstrengung, und nach wenigen Minuten ist man bereits mittendrin in einer Welt, die fast schon wie eine Mischung aus Parklandschaft und Kulturlandschaft wirkt.

Kastanienhaine und schattige Abschnitte
Nach den ersten Obstgärten führt der Weg durch einen Bereich mit alten Kastanienbäumen. Diese mächtigen Bäume prägen viele Hänge in Südtirol, und sie gehören ebenso zum Landschaftsbild wie die Weinreben oder die Apfelhaine. Unter ihren breiten Kronen liegt der Weg angenehm schattig – perfekt für warme Sommertage. Die Luft ist hier oft ein wenig kühler und feuchter, besonders am Morgen.
Ich persönlich finde diesen Abschnitt besonders idyllisch. Die alten Kastanien haben etwas Würdevolles, fast Geheimnisvolles. Ihr knorriges Holz, die breiten Äste, die im Sommer ein dichtes Blätterdach bilden – all das erinnert mich an Geschichten und Legenden. Kein Wunder, dass die Kastanie in Südtirol nicht nur eine Baumart, sondern fast schon ein Kulturgut ist. Im Herbst, wenn die stacheligen Fruchthüllen aufspringen und die glänzenden Kastanien herausfallen, ist hier Hochsaison. Viele Wanderer sammeln die Früchte, andere genießen sie später beim traditionellen Törggelen.
Der Weg selbst bleibt breit und eben. Man könnte ihn auch problemlos mit einem Kinderwagen begehen. Gerade Familien schätzen den Brandiswaalweg deshalb so sehr: Er ist abwechslungsreich, aber nicht anstrengend, er bietet Schatten und Sonne zugleich und man kann jederzeit eine Pause einlegen.

Zwischen Natur und Kultur – Kapellen und alte Mauern
Wer auf dem Brandiswaalweg unterwegs ist, entdeckt nicht nur Natur, sondern auch einige kulturelle Kleinode. Besonders erwähnenswert ist die Kapelle St. Margarethen, die etwas abseits des Weges liegt. Sie ist klein, unscheinbar und dennoch ein wunderbarer Ort, um kurz innezuhalten. Alte Fresken, eine stille Atmosphäre und die Lage mitten im Grünen machen sie zu einem Geheimtipp für alle, die unterwegs nicht nur wandern, sondern auch etwas Geschichte atmen wollen.
Ein Stück weiter stößt man auf Mauern, die von ehemaligen Höfen oder kleinen Ansiedlungen zeugen. Manche Gebäude sind verfallen, andere wurden liebevoll restauriert. Genau das macht Südtirol aus: die enge Verbindung von Natur, Landwirtschaft und Kultur. Es ist eine Landschaft, die seit Jahrhunderten von Menschen geprägt wird und die gleichzeitig so harmonisch wirkt, als hätte sie sich von selbst entwickelt.

Weite Ausblicke über das Etschtal
Einer der größten Pluspunkte des Brandiswaalwegs sind die Ausblicke. Immer wieder öffnet sich der Blick hinunter nach Lana und über das gesamte Etschtal. Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast: unten die weite Ebene mit Apfelplantagen, Straßen und Häusern, oben die Bergketten, die je nach Jahreszeit schneebedeckt oder saftig grün leuchten.

Ich habe oft angehalten, einfach um diesen Anblick auf mich wirken zu lassen. Im Frühling schimmern die Obstwiesen in zarten Farben, im Sommer glitzern die Dächer von Lana in der Sonne, im Herbst färbt sich die Landschaft golden und rot, und im Winter liegt eine stille Ruhe über dem Tal. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz – und genau deshalb lohnt sich der Brandiswaalweg eigentlich immer.

Einkehrmöglichkeiten – das Gasthaus Waalrast und mehr
Wandern in Südtirol ohne Einkehr? Das wäre fast so, als würde man ans Meer fahren und nicht ins Wasser gehen. Entlang des Brandiswaalwegs gibt es mehrere Gelegenheiten, Rast zu machen, doch das Gasthaus Waalrast ist besonders beliebt. Es liegt direkt am Weg und bietet alles, was man sich nach einem gemütlichen Spaziergang wünscht: eine Terrasse mit Blick auf die Umgebung, eine Speisekarte mit typischen Südtiroler Gerichten und die Art von Gastfreundschaft, die man hier fast überall findet.
Ich habe dort eine Pause eingelegt und mich über eine Brettljause gefreut: knuspriges Brot, würziger Speck, ein Stück Käse, dazu ein Glas frischer Apfelsaft. Es sind die einfachen Dinge, die am besten schmecken – besonders dann, wenn man sie nach einem ausgedehnten Spaziergang in herrlicher Landschaft genießt. Wer lieber etwas Süßes möchte, findet hier auch hausgemachte Kuchen. Besonders der Apfelstrudel ist eine Empfehlung wert – schließlich befindet man sich mitten im Apfelland.
Aber das Gasthaus ist nicht die einzige Möglichkeit. Wer seinen eigenen Proviant dabei hat, findet unterwegs genügend Bänke und ruhige Plätze, an denen man eine Pause machen kann. Ich habe mehrere Stellen entdeckt, die förmlich dazu einladen, sich hinzusetzen, die Schuhe kurz auszuziehen und einfach in die Landschaft zu schauen.

Der Abstecher zum Brandis-Wasserfall
Das Highlight der Wanderung – zumindest für mich – war der Abstecher zum Brandis-Wasserfall. Er liegt etwas abseits der Hauptroute, doch der kurze Umweg lohnt sich unbedingt. Der Weg dorthin führt in die sogenannte Brandisschlucht. Plötzlich verändert sich die Landschaft: Aus den offenen Obstgärten und Kastanienhainen geht es hinein in eine wildere, kühlere Umgebung. Der Boden ist feucht, das Rauschen des Wassers wird lauter, und schon bald steht man vor dem Wasserfall.
Er ist nicht riesig, aber er hat eine besondere Ausstrahlung. Das Wasser stürzt über Felsen hinab, zerstäubt in feinen Nebel und sorgt für ein angenehm frisches Klima. Gerade an warmen Sommertagen ist das eine willkommene Abkühlung. Ich habe mich eine ganze Weile dort aufgehalten, einfach nur, um zuzusehen, wie das Wasser fällt und wie sich das Licht in den Tropfen bricht.
Der Brandis-Wasserfall ist auch ein beliebtes Fotomotiv. Viele Wanderer nutzen den Abstecher, um Erinnerungen festzuhalten. Aber selbst, wenn man die Kamera einmal stecken lässt, lohnt sich der Besuch – denn hier spürt man die Kraft der Natur ganz unmittelbar.

Familienfreundlich und für alle geeignet
Ein großer Pluspunkt des Brandiswaalwegs ist seine Familienfreundlichkeit. Anders als viele andere Wanderungen in Südtirol, die steile Anstiege oder schwierige Pfade beinhalten, ist dieser Weg leicht begehbar. Er ist breit, eben und gut gepflegt. Das macht ihn auch für Kinderwagen geeignet. Ich habe unterwegs mehrere Familien getroffen, die mit kleinen Kindern unterwegs waren, manche hatten sogar Laufräder oder Roller dabei.
Aber nicht nur Familien profitieren davon. Auch ältere Menschen oder Besucher, die vielleicht nicht so gut zu Fuß sind, können den Brandiswaalweg problemlos gehen. Er ist ein Weg für alle, die die Natur genießen wollen, ohne sich verausgaben zu müssen. Und gerade das macht ihn so beliebt: Er bietet einen hohen Erlebniswert bei gleichzeitig geringem Aufwand.

Der Brandiswaal – ein Stück Geschichte
Auch wenn man den eigentlichen Wasserlauf heute kaum noch sieht – weil er verrohrt wurde –, so lohnt es sich, kurz auf die Geschichte des Brandiswaals einzugehen. Der Waal wurde im Jahr 1835/36 erbaut, und zwar unter der Leitung des damaligen Grafen von Brandis. Sein Zweck war es, die Felder und Wiesen rund um Lana zuverlässig mit Wasser zu versorgen.
Das Prinzip der Waale ist genial: Mit minimalem Gefälle wird das Wasser aus einem Bach oder Fluss abgeleitet und über weite Strecken entlang der Hänge geführt, um schließlich dort abgelassen zu werden, wo es gebraucht wird. In Zeiten ohne moderne Pumpen war das eine Meisterleistung der Technik – und für die Landwirtschaft überlebenswichtig.
Heute haben viele dieser Waale ihre ursprüngliche Funktion verloren, weil moderne Bewässerungssysteme sie ersetzt haben. Doch als Wanderwege sind sie geblieben – und sie vermitteln ein Gefühl dafür, wie eng Natur und Mensch in dieser Region seit Jahrhunderten zusammenarbeiten. Wenn man über den Brandiswaalweg geht, spaziert man also nicht nur durch die Landschaft, sondern auch durch ein Stück Geschichte.

Die beste Jahreszeit für den Brandiswaalweg
Wann lohnt sich eine Wanderung auf dem Brandiswaalweg am meisten? Eigentlich gibt es keine schlechte Zeit, denn jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charme.
- Frühling: Wenn die Apfelbäume blühen, verwandelt sich Lana in ein einziges Blütenmeer. Der Duft der Blüten liegt in der Luft, die Farben sind frisch und klar, und die Temperaturen sind angenehm mild. Für mich ist das die schönste Zeit für den Waalweg.
- Sommer: An heißen Sommertagen kann es im Tal sehr warm werden. Doch der Brandiswaalweg liegt etwas erhöht, und viele Abschnitte verlaufen im Schatten von Bäumen. Wer früh morgens oder am späten Nachmittag unterwegs ist, erlebt die Natur von ihrer besten Seite.
- Herbst: Wenn sich die Kastanien färben und die Obsternte beginnt, zeigt sich der Weg von einer besonders malerischen Seite. Viele Bauernhöfe entlang des Weges bieten frischen Apfelsaft oder Kastanien an. Außerdem ist das Törggelen in dieser Zeit ein Höhepunkt – ein kulinarisches Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
- Winter: Selbst im Winter ist der Brandiswaalweg begehbar, sofern kein starker Schneefall herrscht. Dann hat er eine ganz eigene Atmosphäre – still, ruhig, fast ein wenig mystisch.
Egal, wann man geht: Der Weg ist immer schön, aber er verändert sich. Wer die Möglichkeit hat, sollte ihn ruhig zu verschiedenen Jahreszeiten besuchen.

Varianten und Verlängerungen
Der Brandiswaalweg ist an sich nicht sehr lang – je nach Tempo braucht man für Hin- und Rückweg etwa eineinhalb Stunden. Wer mehr möchte, kann die Wanderung aber problemlos verlängern.
Eine Möglichkeit ist es, den Waalweg mit einem Besuch im Ort Lana zu kombinieren. Dort gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter die Pfarrkirche Niederlana mit dem berühmten Schnatterpeck-Altar, das Obstbaumuseum oder auch den Golfplatz Lana.
Eine andere Variante ist, den Brandiswaalweg mit anderen Waalwegen in der Umgebung zu verbinden. Südtirol ist reich an solchen Wegen, und viele lassen sich kombinieren, sodass längere Rundwanderungen entstehen. Besonders reizvoll ist die Verbindung mit dem Marlinger Waalweg, der ebenfalls oberhalb von Lana verläuft.

Persönliche Eindrücke – Warum mich der Weg begeistert hat
Ich habe auf meinen Reisen schon viele Wanderwege ausprobiert – von alpinen Klettersteigen bis hin zu gemütlichen Spaziergängen. Der Brandiswaalweg gehört klar in die Kategorie der gemütlichen, aber dennoch eindrucksvollen Touren.
Was mich begeistert hat, war die Mischung. Einerseits ist es ein Weg, den man ohne große Vorbereitung gehen kann – einfach loslaufen, die Natur genießen und nach ein bis zwei Stunden zufrieden zurückkehren. Andererseits steckt so viel Abwechslung drin: Obstgärten, Kastanienwälder, kleine Kapellen, Ausblicke ins Tal, der Wasserfall als Highlight. Man hat nie das Gefühl, dass es eintönig wird.
Besonders schön fand ich die Ruhe. Obwohl der Weg sehr beliebt ist und man durchaus anderen Wanderern begegnet, hat man immer wieder Momente, in denen man ganz für sich ist. Ich erinnere mich an eine Stelle, an der ich mich auf eine Bank gesetzt habe. Vor mir das Etschtal, über mir das Blätterdach der Kastanien – und außer Vogelgezwitscher kein Laut. Solche Momente bleiben.

Die Wanderung am Brandiswaalweg im Überblick
Ihr habt Lust bekommen, die Wanderung auf dem Brandiswaalweg selbst einmal nachzuwandern? Dann gibt es hier die komplette Wanderungen noch einmal im Überblick und als GPS-Download.
Fazit – Der Brandiswaalweg als Inbegriff des Südtiroler Wandererlebnisses
Der Brandiswaalweg ist kein spektakulärer Hochgebirgspfad, kein Abenteuerweg mit Seil und Steigeisen. Er ist etwas anderes – etwas, das man in dieser Form nur in Südtirol findet: ein Waalweg, ein Stück Kulturgeschichte, ein gemütlicher Spazierweg mit viel Natur, Ruhe und Ausblick.
Für mich ist er ein Paradebeispiel dafür, wie vielfältig Wandern sein kann. Man muss nicht immer hoch hinaus, um etwas Besonderes zu erleben. Manchmal reicht es, den Blick schweifen zu lassen, den Duft der Apfelblüten einzuatmen oder das Rauschen eines Wasserfalls zu hören. Genau das bietet der Brandiswaalweg – und genau deshalb kann ich ihn jedem ans Herz legen, der Lana besucht.
Ob ihr alleine unterwegs seid, mit Familie, mit Freunden oder vielleicht sogar mit euren Eltern oder Großeltern – dieser Weg ist für alle geeignet. Er zeigt die Schönheit Südtirols auf eine sanfte, unaufdringliche Art. Und er hinterlässt genau die Art von Erinnerungen, die einen noch lange begleiten.

- Wir haben den Brandiswaalweg während einer unserer Reisen nach Kastelruth besucht
- Hier findet Ihr weitere tolle Wanderungen in Südtirol
- Der Brandiswaalweg liegt zwischen Bozen und Meran, deren Besuch ebenfalls lohnt
- Entdeckt die schönsten Pässe in Südtirol
- Finde eine tolle Übernachtung in Lana*, um direkt von dort Eure Wanderung zu starten
Transparenz und Vertrauen: In diesen Beitrag befinden sich Empfehlungs-Links, welche mit *gekennzeichnet sind. Diese bedeutet für dich keine Mehrkosten, aber: Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Diese hilf mir, diese Seite zu betreiben und unterstützt den Blog und meine Arbeit. Vielen lieben Dank!











