
Freudenstadt erleben – Die Stadt der 1.000 Sonnenstrahlen im Schwarzwald
Willkommen in Freudenstadt, dem strahlenden Juwel auf dem Hochplateau des Nordschwarzwalds! Wenn ihr einen Ort sucht, der die majestätische Architektur der Renaissance perfekt mit der wilden, unberührten Natur der tiefgrünen Tannenwälder verbindet, dann seid ihr hier genau richtig.
Freudenstadt empfängt euch mit einer einzigartigen Mischung aus gesundem Heilklima, historischem Charme und einer Gastfreundschaft, die ihresgleichen sucht. Packt eure Wanderschuhe, eure Neugier und eure Vorfreude ein – wir nehmen euch mit auf eine Reise durch eine Stadt, die am Reißbrett geplant wurde und heute voller Leben und Überraschungen steckt.
- Bundesland: Baden-Württemberg
- Einwohnerzahl: 24.464 (Stand 31. Dezember 2024)
- Anreise: Mit dem Auto über die A8 (Ausfahrt Horb am Neckar) oder A5 (Ausfahrt Baden-Baden oder Rastatt) / mit der Bahn* bis zum Hauptbahnhof und dann weiter bis zum Stadtbahnhof / nächster Flughafen*: Stuttgart
- Übernachtung: Meine Empfehlung ist das Hotel Adler*. Dieses liegt in direkter Nähe des Marktplatzes und bietet ruhige und komfortable Zimmer zu einem vernünftigen Preis. Natürlich könnt Ihr auch gerne bei booking.com* stöbern und dort nach der perfekten Unterkunft in Weil der Stadt oder der Umgebung suchen.
- Road-Trips: Ihr könnt einen Besuch in Freudenstadt sehr gut mit einem Roadtrip durch durch den Schwarzwald, über die Schwarzwaldhochstraße oder die Schwarzwaldtälerstraße verbinden

Die Vision eines Herzogs: Warum Freudenstadt so aussieht, wie es aussieht
Um Freudenstadt zu verstehen, müsst ihr die Geschichte von Herzog Friedrich I. von Württemberg kennen. Er wollte eine neue Residenzstadt bauen, die als Bollwerk und gleichzeitig als prachtvolles Zentrum dienen sollte.
Das Mühlespiel-Prinzip
Der Grundriss ist kein Zufall. Er ist nach dem Vorbild des Mühlespiels entworfen worden. Die Häuserzeilen bilden die Linien, und die Ecken sind durch markante Bauten betont. Ursprünglich war in der Mitte des Marktplatzes sogar ein Schloss geplant. Doch als der Herzog starb, ging das Geld aus – und so blieb den Bewohnern (und euch heute!) der größte Marktplatz Deutschlands als riesige Freifläche erhalten.

Der größte Marktplatz Deutschlands – Das pulsierende Herz von Freudenstadt
Wenn Ihr den Marktplatz von Freudenstadt zum ersten Mal betretet (bei mir war das 1999 das erste Mal), wird euch die schiere Weite den Atem rauben. Mit einer Fläche von etwa 4,5 Hektar (ca. 216 x 219 Meter) ist er der größte bebaute Marktplatz Deutschlands. Doch es ist nicht nur die Größe, die beeindruckt, sondern die durchdachte Geometrie.

Herzog Friedrich I. von Württemberg wollte hier Ende des 16. Jahrhunderts eine ideale Stadt errichten. Der Grundriss folgt dem Prinzip eines Mühlespiels: Drei konzentrische Quadrate aus Häuserzeilen umschließen das Zentrum. Ursprünglich sollte in der Mitte ein gewaltiges Residenzschloss stehen, doch nach dem Tod des Herzogs wurden diese Pläne nie vollendet. Was für ein Glück für euch heute! Denn dadurch entstand diese unvergleichliche Freifläche, die der Stadt ein fast mediterranes, weites Flair verleiht.

Der Platz gliedert sich in den Oberen Marktplatz, den Unteren Marktplatz und den Postplatz. Ein besonderes architektonisches Highlight sind die Arkaden. Kilometerlange, überdachte Bogengänge säumen die Häuserfronten. Diese „Laubengänge“ sind das Markenzeichen der Stadt. Hier könnt ihr stundenlang flanieren, in kleinen Boutiquen stöbern oder in einem der zahlreichen Cafés einen Espresso genießen, während ihr geschützt vor Regen oder praller Sonne das Treiben beobachtet.

Das Besondere an diesem Platz ist seine Lebendigkeit: Er ist kein museales Relikt, sondern das „Wohnzimmer“ der Bürger. Überall findet ihr Sitzgelegenheiten, Grünflächen und die berühmten 50 Wasserfontänen. Die Architektur wirkt durch die niedrige Bauweise der umliegenden Häuser niemals erdrückend, sondern lädt euch ein, den Blick in die Ferne zu schweifen zu lassen. Es ist ein Ort der Begegnung, an dem Geschichte auf modernes Stadtleben trifft.

Architektur-Juwelen rund um den Parkplatz
Die Stadtkirche: Ein architektonisches Unikat im Winkelhaken-Stil
Die Stadtkirche ist zweifellos das markanteste Gebäude am südlichen Winkel des Marktplatzes und wird euch schon von weitem durch ihre beiden identischen Türme mit den grünen Kuppeln auffallen. Das Besondere an ihr ist der Grundriss: Sie wurde zwischen 1601 und 1608 im sogenannten Winkelhaken-Stil erbaut.

Das bedeutet, dass die zwei Kirchenschiffe im rechten Winkel zueinander stehen. Diese Bauform hatte einen ganz pragmatischen, aber heute kurios anmutenden Grund: Männer und Frauen sollten während des Gottesdienstes strikt getrennt voneinander sitzen, ohne sich gegenseitig zu sehen. Der Pfarrer hingegen stand am Scheitelpunkt, also genau im Knick der beiden Schiffe, und konnte so beide Gruppen gleichzeitig im Blick behalten. Dieser Aufbau ist in dieser Form heute fast einzigartig und macht die Kirche zu einem absoluten Pflichtstopp auf eurer Erkundungstour.

Auch im Inneren erwartet euch eine Ausstattung von unschätzbarem historischem Wert, die den Krieg wie durch ein Wunder fast unbeschadet überstanden hat. Besonders beeindruckend ist das romanische Lesepult aus dem 12. Jahrhundert. Es ist aus Holz geschnitzt und ruht auf den Schultern der vier Evangelisten – ein handwerkliches Meisterwerk, das ursprünglich aus dem Kloster Alpirsbach stammt.

Ebenfalls sehenswert ist das romanische Taufbecken, das mit kunstvollen Reliefs von Fabelwesen und biblischen Szenen verziert ist. Wenn ihr den Blick nach oben richtet, seht ihr die schlichte, aber würdevolle Gestaltung der Renaissance-Architektur. Die Akustik im Inneren ist durch die Winkelform ganz besonders; solltet ihr die Chance haben, einem Orgelkonzert beizuwohnen, solltet ihr diese unbedingt nutzen.

Die Kirche ist nicht nur ein Ort der Stille, sondern ein lebendiges Zeugnis dafür, wie Glaube und gesellschaftliche Ordnung vor 400 Jahren architektonisch umgesetzt wurden.

Das Rathaus: Zentrum der Stadtverwaltung und Architektur-Anker
Das Rathaus von Freudenstadt ist weit mehr als nur ein Verwaltungsgebäude; es ist ein markanter Eckpfeiler des unteren Marktplatzes und ein Symbol für den stolzen Wiederaufbau der Stadt. Nachdem das ursprüngliche Rathaus im April 1945, wie fast die gesamte Innenstadt, den Flammen zum Opfer gefallen war, wurde das heutige Gebäude in den 1950er-Jahren errichtet.
Ihr werdet feststellen, dass es sich harmonisch in das von Herzog Friedrich I. entworfene Quadrat-Konzept einfügt. Besonders sehenswert ist die Fassade mit ihrem markanten Turm, der die geometrische Strenge des Platzes elegant unterbricht. Im Inneren finden regelmäßig kulturelle Empfänge statt, doch auch von außen ist es ein fantastisches Fotomotiv – besonders wenn sich die Architektur in den Glasfronten der gegenüberliegenden Arkaden spiegelt. Es repräsentiert den Geist der Stadt: geschichtsbewusst, aber funktional und offen für die Zukunft.

Das Museum Stadthaus: Eure Zeitreise durch die Jahrhunderte
Wenn ihr tiefer in die Seele Freudenstadts blicken wollt, führt an einem Besuch im Museum Stadthaus kein Weg vorbei. Dieses Museum befindet sich direkt am oberen Marktplatz und ist der Hüter der städtischen Geschichte. Hier erfahrt ihr auf anschauliche Weise, wie die Stadt als Reißbrett-Projekt für Bergbau-Flüchtlinge und Exulanten begann und welche Visionen Herzog Friedrich I. verfolgte.

Ein besonders bewegender Teil der Ausstellung widmet sich der katastrophalen Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkriegs und dem fast schon wunderbaren Wiederaufbau in den Jahren danach, der Freudenstadt sein heutiges Gesicht gab. Für euch gibt es dort jedoch nicht nur trockene Fakten: Historische Handwerksberufe, Trachten aus dem Schwarzwald und Einblicke in das frühere Kurleben machen die Ausstellung lebendig. Es ist der perfekte Ort für euch, um an einem regnerischen Nachmittag zu verstehen, warum die Freudenstädter so eng mit ihrer „Mühlespiel-Stadt“ verbunden sind.

Die Wasserspiele: Tanzendes Wasser
Ein Highlight auf dem Unteren Marktplatz sind die 50 Wasserfontänen. Sie sind ein Magnet für Jung und Alt. In den Sommermonaten tanzen die Wasserstrahlen in verschiedenen Rhythmen und Höhen aus dem Bodenbelag empor. Nachts werden sie oft stimmungsvoll beleuchtet. Für euch ist es der perfekte Ort für eine kurze Abkühlung oder einfach, um dem beruhigenden Plätschern zuzuhören, während ihr ein Eis esst.

Natur pur: Der Kienberg und die Tannenriesen
Freudenstadt ist von einem Waldgürtel umgeben, der so dicht ist, dass ihr innerhalb von fünf Minuten aus der Stadtmitte mitten im tiefen Schwarzwald stehen könnt.
Der Kienberg
Direkt an die Stadt angrenzend liegt der Kienberg. Hier könnt ihr:
- Den Skulpturenpfad erkunden: Moderne Kunst trifft auf raue Natur. Die Skulpturen säumen den Weg nach oben.
- Den Rosenweg bestaunen: Wenn ihr zwischen Juni und August kommt, ist der Duft der über 2.000 Rosen fast berauschend. Es ist der höchstgelegene Rosenweg Deutschlands.
- Den Friedrichsturm besteigen: 147 Stufen trennen euch von einer 360-Grad-Aussicht.

Die Tannenriesen-Runde
Diese Tour solltet ihr euch fest einplanen. Sie ist ca. 8 Kilometer lang und führt euch tief in den “Plenterwald”.
- Die Großvatertanne: Sie ist der Star des Waldes. Mit einem Stammumfang von über 5 Metern und einer Höhe von fast 50 Metern ist sie die mächtigste Tanne des Schwarzwaldes.
- Vesperhütten: Auf dem Weg liegen urige Hütten wie die “Lauferbrunnen”-Hütte, wo ihr euch mit regionalen Spezialitäten stärken könnt.

Wellness und Erholung: Das Element Wasser
Freudenstadt ist seit jeher für seine Heilkraft bekannt. Die Kombination aus sauerstoffreicher Waldluft und erstklassigen Wellness-Angeboten wird euch regenerieren.
Das Panorama-Bad
Das Panorama-Bad ist nicht einfach nur ein Schwimmbad. Es ist eine echte Erlebniswelt, die Euch sowohl Spaß als auch Entspannung bietet:
- Saunalandschaft: Von der Schwarzwald-Sauna bis zum Dampfbad ist alles dabei.
- Sprungturm & Riesenrutsche: Falls ihr Action sucht, kommen die 47 Meter lange Rutsche und die Sprunganlagen gerade recht.
- Außenbecken: Im Winter im warmen Wasser zu schwimmen, während um euch herum der Schnee liegt, ist ein magisches Erlebnis.

Märkte, Feste und Veranstaltungen
Der größte Marktplatz Deutschlands in Freudenstadt ist natürlich auch die Bühne für das gesellschaftliche Leben. Je nachdem, wann ihr anreist, könnt ihr Tolles erleben:
- Wochenmärkte: Mehrmals pro Woche bieten regionale Händler frisches Obst, Schwarzwälder Spezialitäten und Handwerkskunst an. Hier bekommt ihr den authentischen Geschmack der Region.
- Stadtfest & Afrika-Fest: Im Sommer verwandelt sich der Platz in eine riesige Partymeile mit Musik, Tanz und kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt.
- Der Weihnachtsmarkt: Im Dezember wird es magisch. Die Arkaden leuchten, der Duft von Glühwein zieht über den Platz, und die Kulisse der beleuchteten Stadtkirche ist schlichtweg traumhaft.

Kulturelle Highlights und Museen
Auch für Wissensdurstige hat Freudenstadt viel zu bieten. Hier kommen einige Vorschläge für Euch:
- Museum im Stadthaus: Hier erfahrt ihr alles über die spannende Stadtgründung, die Zerstörung 1945 und den beeindruckenden Wiederaufbau. Es ist ein tiefer Einblick in die Identität der Stadt.
- Experimenta: Ein Science-Center, das euch begeistern wird. Hier könnt ihr an über 100 Stationen physikalische Gesetze selbst ausprobieren – von optischen Täuschungen bis hin zu Schwerkraft-Experimenten.
- Kultur im Kurhaus: Das Kurhaus ist das kulturelle Zentrum für Theater, Konzerte und Lesungen. Schaut in den Veranstaltungskalender, oft treten hier namhafte Künstler auf.

Kulinarik: So schmeckt der Nordschwarzwald
In Freudenstadt werdet ihr nicht verhungern – im Gegenteil! Die Dichte an exzellenter Gastronomie ist hoch.
Was ihr probieren müsst:
- Maultaschen: In allen Variationen – geschmälzt, in der Brühe oder gebraten.
- Schwarzwälder Schinken: Kauft ihn am besten in einer der lokalen Metzgereien in den Arkaden für ein Picknick im Wald.
- Wildgerichte: Da der Wald vor der Tür liegt, sind Reh- und Wildschweingerichte hier besonders frisch und schmackhaft.
Ein Tipp für Genießer:
Besucht das Hotel Bareiss oder das Hotel Traube Tonbach im nahegelegenen Baiersbronn (nur 10 Minuten mit der S-Bahn). Dort findet ihr Sterneküche auf Weltniveau. Aber auch in Freudenstadt selbst gibt es gehobene Gastronomie, die lokale Zutaten modern interpretiert.

Wo ihr schlafen könnt: Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack
Freudenstadt bietet euch eine breite Palette an Unterkünften*. Egal, ob ihr Luxus sucht oder lieber naturnah übernachtet, ihr werdet fündig.
Wellness- und First-Class-Hotels
Wenn ihr euch so richtig verwöhnen lassen wollt, seid ihr in den traditionsreichen Wellnesshotels der Stadt, wie dem Hotel Langenwaldsee* oder dem Fritz Lauterbad* bestens aufgehoben. Viele Häuser bieten riesige Spa-Landschaften, Innen- und Außenpools sowie Gourmet-Küche an. Hier könnt ihr nach einer langen Wanderung in der Sauna regenerieren und den Abend bei einem exzellenten Menü ausklingen lassen.
Gemütliche Pensionen und Ferienwohnungen
Für alle, die es individueller mögen, gibt es zahlreiche familiengeführte Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen*, oft in historischen Fachwerkhäusern oder am Waldrand gelegen. Das ist ideal für euch, wenn ihr flexibel bleiben und euch vielleicht auch mal selbst versorgen möchtet. Viele Gastgeber geben euch zudem persönliche Geheimtipps für eure Touren.
Meine Empfehlung ist das Hotel Adler*. Dieses liegt in direkter Nähe des Marktplatzes und bietet ruhige und komfortable Zimmer zu einem vernünftigen Preis.
Jugendherberge und Camping
- Jugendherberge: Die Jugendherberge in Freudenstadt ist modern und perfekt für Gruppen oder junge Familien geeignet. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zum Panorama-Bad.
- Camping: Wenn ihr euer eigenes Haus auf Rädern dabei habt, bietet der örtliche Campingplatz mitten im Grünen alles, was das Outdoor-Herz begehrt – inklusive einer fantastischen Aussicht und direktem Zugang zu den Wanderwegen.

Alles Wichtige für Eure Reise nach Freudenstadt: Die Checkliste
Damit ihr perfekt vorbereitet seid, haben wir euch hier die wichtigsten Eckpunkte zusammengefasst. Nutzt diese Liste als Orientierungshilfe für eure Kofferpack-Aktion und eure Zeitplanung vor Ort.
Anreise & Mobilität
- Bahnfahren*: Freudenstadt ist ein Knotenpunkt. Die Stadtbahnen aus Karlsruhe und Stuttgart bringen euch direkt ins Zentrum (Stadtbahnhof) oder zum Hauptbahnhof.
- KONUS-Karte: Euer wichtigstes Dokument! Als Übernachtungsgäste fahrt ihr damit kostenlos mit Bussen und Bahnen im gesamten Schwarzwald. Das Auto könnt ihr also getrost stehen lassen.
- Parken: Wenn ihr mit dem Pkw kommt, nutzt am besten die riesige Tiefgarage direkt unter dem Marktplatz – zentraler geht es nicht.
Klima & Die Kleidung
- Zwiebelprinzip: Da Freudenstadt auf über 700 Metern liegt, kann es morgens und abends empfindlich kühl sein, selbst wenn mittags die Sonne brennt. Packt also Schichten ein.
- Regenschutz: Auch wenn die Stadt viele Sonnenstunden hat – im Schwarzwald kann das Wetter schnell umschlagen. Ein kleiner Schirm oder eine Regenjacke gehören in den Rucksack.
- Schuhwerk: Für die Stadt reichen bequeme Sneaker, aber sobald ihr die „Tannenriesen“ oder den Kienberg erkunden wollt, sind feste Wanderschuhe mit Profil ein Muss.

Must-Dos: Was ihr nicht verpassen dürft
- Einmal um den Platz: Ein kompletter Rundgang durch die Arkaden (ca. 4,5 km) gehört zum Pflichtprogramm.
- Aussicht genießen: Der Aufstieg auf den Friedrichsturm bietet euch das beste Fotomotiv der Region.
- Regionale Kulinarik: Sucht euch ein gemütliches Gasthaus und probiert echte Schwarzwälder Maultaschen oder ein Stück Kirschtorte.
Öffnungszeiten & Planung
- Wochenmärkte: Diese finden meist dienstags und freitags auf dem Marktplatz statt – ideal, um regionales Obst oder Schwarzwälder Schinken für ein Picknick zu kaufen.
- Kurtaxe: Denkt daran, dass in einem Heilklimatischen Kurort eine Kurtaxe anfällt. Dafür erhaltet ihr aber die KONUS-Karte und viele Vergünstigungen in Museen oder im Panorama-Bad.
Digitale Helfer
- WLAN: Am Marktplatz und in vielen öffentlichen Bereichen steht euch kostenloses Stadt-WLAN zur Verfügung.
- Touren-Apps: Ladet euch vorab eine Wander-App (wie Komoot oder Outdooractive) herunter; die Premium-Wanderwege rund um Freudenstadt sind dort exzellent kartografiert.

Ausflugsziele in der nahen Umgebung
Wenn ihr länger als zwei Tage bleibt, könnt ihr Euren Radius rund um Freudenstadt auch noch etwas erweitern:
- Schwarzwaldhochstraße: Eine der schönsten Panoramastraßen Deutschlands. Sie führt euch direkt zum Mummelsee.
- Nationalpark Schwarzwald: Besucht das Nationalparkzentrum Ruhestein. Die Architektur des Gebäudes allein ist schon einen Besuch wert.
- Bärenpark Bad Rippoldsau-Schapbach: Ein Refugium für Bären aus schlechter Haltung – ein tolles Erlebnis für Tierfreunde.

Fazit: Warum Freudenstadt euer nächstes Ziel sein sollte
Wenn ihr eure Reise nach Freudenstadt Revue passieren lasst, werdet ihr feststellen, dass dieser Ort weit mehr ist als nur ein Punkt auf der Landkarte des Schwarzwalds. Es ist die einzigartige Symbiose aus visionärer Architektur und der ungezähmten Kraft der Natur, die den besonderen Reiz ausmacht.
Ihr findet hier einen Ort, der es schafft, die Großzügigkeit seines monumentalen Marktplatzes mit der gemütlichen Geborgenheit der Schwarzwaldtalschaften zu vereinen. Ob ihr nun stundenlang unter den historischen Arkaden flaniert, die physikalischen Wunder im Experimenta erforscht oder tief in die würzige, heilende Luft der Tannenwälder eintaucht – Freudenstadt bietet euch eine Bühne für Entschleunigung und Abenteuer gleichermaßen.

Besonders beeindruckend ist die Wandlungsfähigkeit der Stadt: Sie ist gleichermaßen ein Paradies für Familien, die Action und Spiel suchen, wie auch ein Rückzugsort für Wellness-Suchende und Kulturliebhaber. Die Offenheit des Stadtbildes spiegelt sich in der Gastfreundschaft der Menschen wider, die stolz auf ihre Geschichte des Wiederaufbaus und ihre Traditionen sind.
Ihr werdet feststellen, dass ein einziger Tag kaum ausreicht, um all die Facetten – von den tanzenden Wasserfontänen bis zu den majestätischen Tannenriesen – wirklich zu greifen. Freudenstadt hinterlässt bei euch nicht nur Fotos von beeindruckenden Fassaden, sondern ein Gefühl von Freiheit und Weite im Herzen des Waldes.

Freudenstadt ist ein Reiseziel, das beweist, dass man nicht weit fliegen muss, um Außergewöhnliches zu erleben. Setzt diesen Ort ganz oben auf eure Liste, schnürt eure Wanderschuhe und lasst euch von der Stadt der 1.000 Sonnenstrahlen verzaubern!

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