Bunte Fachwerkhäuser mit steilen Dächern und dekorativen Fassaden säumen einen kopfsteingepflasterten Platz in Calw, in dessen Mitte ein steinerner Brunnen mit einem Blumenarrangement steht, unter einem klaren blauen Himmel.

Calw – Schwarzwaldcharme mit Geschichte und Genuss

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Calw liegt eingebettet zwischen sanften Hügeln und dichten Wäldern im nördlichen Schwarzwald und ist ein Ort, der Geschichte, Natur und Genuss auf eine wunderbar entspannte Weise verbindet. Die kleine Stadt wirkt auf den ersten Blick fast wie aus einem Bilderbuch: Fachwerkhäuser mit bunten Fassaden, enge Gassen und der Fluss Nagold, der sich gemächlich durch das Stadtbild schlängelt.

Doch hinter dieser romantischen Kulisse steckt viel mehr – Calw hat große Geschichte, weltbekannte Persönlichkeiten und kulinarische Höhepunkte zu bieten. Besonders bekannt ist die Stadt als Geburtsort des Literaturnobelpreisträgers Hermann Hesse, doch auch für Wanderer, Genießer und Architekturfreunde lohnt sich ein Besuch allemal.

Wer hier ankommt, spürt schnell: Calw ist kein Ort, den man einfach „abhakt“. Hier verweilt man gern ein bisschen länger.

Wissenswertes über Calw
  • Bundesland: Baden-Württemberg
  • Einwohnerzahl: 25.001 (Stand 31. Dezember 2024)
  • Anreise: Mit dem Auto über die A8, Ausfahrt Leonberg-West und dann weiter über die B295 / mit der Bahn* bis zum Bahnhof Calw / nächster Flughafen*Stuttgart
  • Übernachtung: Ich empfehle Euch das Hotel Restaurant Rössle*. Dieses befindet sich direkt in den Altstadt, so dass Ihr schnell zu Fuß bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten seid. Natürlich könnt Ihr auch gerne bei booking.com* stöbern und dort nach der perfekten Unterkunft in der Gegend suchen.

Bunte Papierlaternen hängen über einer schmalen Straße in Calw, die von traditionellen Fachwerkhäusern gesäumt ist, unter einem klaren blauen Himmel. Die festliche Dekoration schafft eine lebendige und fröhliche Atmosphäre.

Die Hermann-Hesse-Stadt – Auf den Spuren eines Nobelpreisträgers

Calw und Hermann Hesse gehören untrennbar zusammen. Der berühmte Schriftsteller wurde 1877 hier geboren und seine Kindheit im Schwarzwald prägte viele seiner Werke. Beim Schlendern durch die Altstadt stößt man immer wieder auf Spuren Hesses – nicht nur in Form von Gedenktafeln, sondern auch in ganzen Häusern, die seiner Erinnerung gewidmet sind. 

Besonders schön ist auch der Hermann-Hesse-Weg, ein Spaziergang durch Calw, bei dem man an 17 Stationen mehr über sein Leben erfährt. Jede Station ist mit einem Zitat versehen, das direkt aus Hesses Werken stammt. So entsteht beim Gehen fast das Gefühl, dem Autor persönlich zu begegnen. Wer mag, kann den Spaziergang bis in die umliegende Natur ausweiten – schließlich hat Hesse den Schwarzwald geliebt, und das merkt man auch seinen Texten an.

Die Bronzestatue eines Mannes im Anzug und mit Hut steht auf einem Kopfsteinpflasterweg in der Nähe einer Steinmauer in Calw, mit grünen Bäumen, Gebäuden und bewaldeten Hügeln im Hintergrund an einem sonnigen Tag.

Das Hermann-Hesse-Museum – Ein literarisches Zuhause

Das Hermann-Hesse-Museum ist nicht nur für Literaturfans ein Muss, sondern auch für alle, die neugierig auf das Leben eines der bekanntesten deutschen Autoren sind. Untergebracht im historischen „Haus Schüz“, mitten in der Altstadt, wirkt es von außen wie ein typisches Fachwerkhaus – doch innen öffnet sich eine Welt voller Geschichten.

Das Museum zeigt auf mehreren Etagen das Leben Hesses in chronologischer Form: von seiner Kindheit in Calw über seine Lehr- und Wanderjahre bis zu seinem literarischen Durchbruch und der Verleihung des Literaturnobelpreises.

Besonders spannend sind die Originalmanuskripte, Briefe und Zeichnungen. Viele wissen nicht, dass Hesse auch ein talentierter Maler war, und einige seiner Aquarelle hängen hier in liebevoll gestalteten Räumen. Eine eigene Abteilung widmet sich seinen berühmtesten Werken wie „Siddhartha“, „Der Steppenwolf“ oder „Narziß und Goldmund“ – mit Hintergrundinformationen, Entstehungsgeschichten und internationalen Reaktionen.

Das Museum ist so aufgebaut, dass man nicht nur Informationen bekommt, sondern das Gefühl hat, Hesse als Mensch kennenzulernen: seine Sehnsüchte, Zweifel, Reisen und Inspirationsquellen. Wer möchte, kann sich im Museumsshop mit einer besonderen Ausgabe eines Hesse-Werkes oder literarischen Souvenirs eindecken. Ein Besuch hier ist wie eine Reise in eine andere Gedankenwelt – ruhig, intensiv und inspirierend.

WICHTIGER HINWEIS! Das Hermann-Hesse-Museum wird aktuell von Grund auf renoviert und ist bis mindestens 2026 vorübergehend geschlossen!

Eine sonnige Straße in Calw mit bunten Fachwerkhäusern, Blumenkästen an den Fenstern und einem kleinen Kiosk. Die Fußgänger schlendern bei strahlend blauem Himmel über den Kopfsteinpflasterweg.

Der Marktplatz – Das Herz der Stadt

Das Zentrum von Calw ist der historische Marktplatz – und der könnte romantischer kaum sein. Umgeben von prächtigen Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert fühlt man sich hier wie in einer anderen Zeit. Die farbigen Fassaden, geschnitzten Balken und liebevoll gepflegten Blumenkästen machen den Platz zu einem echten Fotomotiv. In der Mitte steht der Marktbrunnen, der schon seit Jahrhunderten Treffpunkt der Stadt ist.

Eine Reihe farbenfroher Fachwerkhäuser mit steilen Giebeldächern säumen eine Kopfsteinpflasterstraße in Calw unter einem klaren blauen Himmel, wobei auf der rechten Seite des Bildes grüne, belaubte Äste zu sehen sind.

Von hier aus zweigen kleine, verwinkelte Gassen ab, die zu individuellen Boutiquen, Cafés und traditionellen Gasthäusern führen.
Besonders lohnenswert ist ein Besuch am Markttag, wenn Bauern aus der Region frisches Obst, Gemüse, Käse und Brot verkaufen. Dann mischt sich das Geräusch von plätscherndem Wasser aus dem Brunnen mit dem Duft von Kräutern und frisch gebackenem Holzofenbrot.

Fachwerkhäuser mit roten Dächern umgeben einen blumengeschmückten Steinbrunnen auf dem sonnigen, kopfsteingepflasterten Platz von Calw. Der Himmel ist klar und blau.

Wer gern in der Geschichte stöbert, sollte außerdem das Rathaus besuchen. Das imposante Fachwerkhaus mit seinen geschwungenen Giebeln ist nicht nur architektonisch sehenswert, sondern erzählt auch in seiner Innenausstattung vom einstigen Reichtum der Stadt. Rund um den Platz gibt es zahlreiche Sitzgelegenheiten, um einfach das Treiben zu beobachten – und genau das macht einen Besuch in Calw so charmant: Man kann sich Zeit nehmen, ankommen und genießen.

Bunte Fachwerkhäuser säumen eine Kopfsteinpflasterstraße in Calw bei strahlend blauem Himmel, mit einem Geschäft, in dem Kleidung ausgestellt wird, und einem belaubten Baum am rechten Rand des Bildes.

Fachwerkidylle – Lebendige Geschichte in Holz und Stein

Die Altstadt von Calw ist berühmt für ihre Fachwerkhäuser, die teils mehrere Jahrhunderte alt sind und in liebevoll restauriertem Zustand den Stadtkern prägen. Wer durch die engen Gassen spaziert, sieht eine wahre Vielfalt: von schlicht und funktional bis aufwendig verziert mit geschnitzten Balken, farbigen Fassaden und bemalten Giebeln.

Eine Reihe traditioneller Fachwerkhäuser mit roten und weißen Mustern schmückt die Straßen von Calw unter einem klaren blauen Himmel und zeigt die klassische europäische Architektur. Einige Schaufensterfronten sind auf Straßenniveau sichtbar.
In Calw steht eine Reihe traditioneller Fachwerkhäuser mit Geschäften im Erdgeschoss unter einem strahlend blauen Himmel, mit einem hohen Kirchturm und grünen Bäumen in der Nähe.

Besonders beeindruckend ist, wie gut die Häuser erhalten sind – viele von ihnen stehen unter Denkmalschutz und erzählen stumme Geschichten von Handwerkern, Kaufleuten und Bürgerfamilien vergangener Zeiten. Kein Wunder also, dass Calw Teil der Deutschen Fachwerkstraße ist

Ein traditionelles Fachwerkhaus mit steilem Dach beherbergt das Café Wendland in Calw, umgeben von Tischen im Freien, Topfpflanzen und benachbarten historischen Gebäuden unter einem strahlend blauen Himmel.

Jedes Haus hat seinen eigenen Charakter. Manche tragen noch alte Hauszeichen, die auf den Beruf oder den Namen der ursprünglichen Besitzer hinweisen. Andere haben Inschriften, die Segenssprüche oder Baujahre zeigen. Bei Stadtführungen erfährt man, wie diese Häuser gebaut wurden, warum Fachwerk so stabil ist und welche Techniken zur Restaurierung verwendet werden.

Ein traditionelles Fachwerkhaus in Calw mit steilem Giebeldach steht vor einem klaren blauen Himmel, umgeben von anderen Gebäuden und Grünflächen. Das schwarz-weiße Holzwerk wird durch charmante grüne Akzente ergänzt.
Zwei traditionelle Fachwerkhäuser mit steilen Dächern stehen an einem sonnigen Tag nebeneinander in Calw. Die Gebäude zeichnen sich durch den Kontrast zwischen dunklen und hellen Holzbalken, mehrere Fenster und einen klaren blauen Himmel aus.

Viele beherbergen heute kleine Läden, gemütliche Cafés oder Restaurants, sodass man beim Einkehren direkt in historische Mauern eintaucht. Besonders schön ist der Anblick am Abend, wenn die Straßenlaternen warmes Licht auf das Holz werfen und die Fassaden in goldenem Glanz erscheinen. Die Fachwerkhäuser sind das Herzstück Calws – ohne sie wäre die Stadt nur halb so charmant.

Eine Straßenszene in Calw zeigt bunte Luftballons, die zwischen traditionellen Fachwerkhäusern unter blauem Himmel aufgereiht sind; ein Gebäude ist wegen Renovierungsarbeiten teilweise abgedeckt. Im Vordergrund sind Sitzgelegenheiten im Freien mit Sonnenschirmen zu sehen.

Das Rathaus – Fachwerk und Geschichte

Das Calwer Rathaus am Marktplatz ist ein wahres Schmuckstück und ein Paradebeispiel für die Fachwerkbaukunst der Region. Das dreigeschossige Gebäude mit seinen markanten Giebeln und der filigranen Holzkonstruktion stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde über die Jahrhunderte immer wieder restauriert. Auffällig ist die perfekte Symmetrie der Fassade, die mit geschnitzten Balken, bemalten Feldern und kunstvollen Fenstern geschmückt ist. Besonders der reich verzierte Erker auf der Vorderseite zieht die Blicke auf sich – er wirkt fast wie ein Balkon aus einer anderen Zeit.

Ein malerischer europäischer Stadtplatz in Calw mit farbenfrohen Fachwerkhäusern, einem geschmückten Rathaus mit Blumenkästen und einem hohen Kirchturm, der sich im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel erhebt.

Im Inneren dient das Rathaus bis heute als Verwaltungsgebäude, doch Teile sind auch für Besucher zugänglich, etwa bei Stadtführungen oder besonderen Veranstaltungen. Wer sich für die Geschichte Calws interessiert, erfährt hier viel über die Entwicklung der Stadt, die Rolle des Handels und die Bedeutung des Fachwerks im Bauwesen. Spannend ist auch, dass das Rathaus nicht nur ein politisches Zentrum war, sondern über lange Zeit auch als Ort für Märkte, Feste und Gerichtsverhandlungen diente. Heute ist es der perfekte Ausgangspunkt für eine Erkundungstour durch die Altstadt – allein schon, weil es von hier nur wenige Schritte zu den schönsten Gassen und Cafés sind.

Ein mintgrünes Fahrrad mit weißen Körben, die orangefarbene Blumen tragen, ist an einem sonnigen Tag an einer Steinmauer in Calw geparkt.

Die Stadtkirche Peter und Paul – Gotik im Schwarzwald

Die Stadtkirche Peter und Paul ist eines der markantesten Bauwerke in Calws Altstadt und thront leicht erhöht über dem Marktplatz. Schon von außen beeindruckt sie mit ihrem hohen Turm, den spitzen Fenstern und dem schlichten, aber kraftvollen gotischen Stil. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde über die Jahrhunderte mehrfach umgestaltet, wobei sie stets ihren historischen Charakter bewahrt hat. Beim Betreten fällt sofort das helle, freundliche Innere auf. Große Spitzbogenfenster lassen viel Licht herein und schaffen eine ruhige, fast meditative Atmosphäre. Besonders sehenswert sind die farbenfrohen Glasmalereien, die biblische Szenen darstellen und teils noch aus der Entstehungszeit stammen.

Eine hohe, historische Kirche mit spitzem Kirchturm und großen Bogenfenstern steht neben traditionellen Fachwerkhäusern in Calw unter einem klaren blauen Himmel. Das helle Sonnenlicht hebt die Steinfassade des Gebäudes und die umliegenden Grünflächen hervor.

Ein Highlight ist der barocke Hochaltar, der kunstvoll geschnitzt und mit feinen Details versehen ist. Er bildet einen faszinierenden Kontrast zum eher schlichten Kirchenschiff. Wer sich für Orgelmusik begeistert, sollte die Stadtkirche unbedingt zu einem der regelmäßig stattfindenden Konzerte besuchen. Die Orgel hat einen warmen, vollen Klang, der den Raum perfekt ausfüllt. Auch die Glocken, die über die Dächer der Altstadt hinweg läuten, gehören zu Calws Klangkulisse. Von außen lohnt es sich, einen Moment innezuhalten und den Blick über die Dachlandschaft der Stadt schweifen zu lassen – besonders am Abend, wenn die untergehende Sonne den Turm in goldenes Licht taucht.

Ein sonniger Stadtplatz in Calw mit traditionellen Fachwerkhäusern, einer Kirche mit einem hohen Turm, Bäumen, Ladenschildern und Kopfsteinpflaster in einem malerischen europäischen Dorf.

Ein Bummel durch die Altstadt – Zwischen Geschichte und Gemütlichkeit

Ein Spaziergang durch die Altstadt von Calw ist wie eine kleine Zeitreise. Schon beim Überqueren einer der Brücken über die Nagold eröffnet sich ein Panorama aus dicht an dicht stehenden Fachwerkhäusern, kleinen Plätzen und kopfsteingepflasterten Gassen. Der Duft von frisch gebackenem Brot weht aus einer Bäckerei, während wenige Schritte weiter der Geruch von frisch gemahlenem Kaffee aus einem gemütlichen Café lockt.

Ein beigefarbenes Gebäude in Calw mit Line-Art-Wandmalereien: eine zeigt drei Figuren und ein Wappen über einem Torbogen, die andere eine stehende Figur, die einen Stab hält, daneben steht "EINIGKEIT MACHT STARK". Der Innenhof ist mit Pflanzen und Fahrrädern bepflanzt.

Es lohnt sich, einfach ohne festen Plan loszulaufen und die Stadt auf sich wirken zu lassen. Immer wieder entdeckt man kleine Details: eine kunstvoll geschnitzte Haustür, einen Erker mit Blumenkästen oder ein altes Ladenschild, das von Hand bemalt wurde. Viele der Läden sind individuell geführt – hier findet man keine Massenware, sondern regionale Spezialitäten, Handwerkskunst und charmante Antiquitäten.

Eine kleine Steinkapelle mit Fenstern im gotischen Stil steht an einer Kopfsteinpflasterstraße in Calw, umgeben von gelben Gebäuden und Grünpflanzen unter einem klaren blauen Himmel.

Besonders schön ist es, wenn man zwischendurch eine Pause auf einer Bank am Marktplatz einlegt und das Treiben beobachtet. Kinder toben um den Brunnen, ältere Herrschaften unterhalten sich angeregt, und immer wieder mischt sich ein Stück Geschichte in die Gegenwart. Abends, wenn die Straßenlaternen angehen, hüllt sich die Altstadt in ein warmes Licht, das alles noch ein Stück märchenhafter wirken lässt.

Auf einem kopfsteingepflasterten Platz in Calw steht ein Steinbrunnen mit Blumenarrangements, umgeben von bunten Blumenbeeten, historischen Gebäuden und Baugerüsten im Hintergrund.

Essen gehen in Calw – Kulinarische Höhepunkte

Calw hat gastronomisch einiges zu bieten – von urigen Schwarzwald-Gasthäusern bis hin zu feiner Küche. Ich habe mich am Ende für das Restaurant Villa Wagner, das in einer wunderschönen historischen Villa untergebracht ist, entschieden. Schon beim Betreten spürt man den besonderen Charme des Hauses: hohe Decken, stilvolle Einrichtung und eine warme, einladende Atmosphäre. Die Küche kombiniert regionale Produkte mit kreativen, modernen Ideen. Auf der Karte finden sich sowohl klassische Fleisch- und Fischgerichte als auch raffinierte vegetarische Optionen. Dazu interessante Burger-Varianten und Salate, die neugierig machen.

Auf einem Tisch in Calw steht ein schwarzer Teller mit gegrilltem Fleisch, frischem grünen Salat, geschnittenen roten Zwiebeln, Gurken, Tomatenscheiben und zerkleinertem violettem Kraut, im Hintergrund sind ein Getränk und die Speisekarte zu sehen.

Im Sommer lohnt sich ein Platz auf der Terrasse, von der aus man das geschäftige Treiben der Altstadt beobachten kann. Hier sitzt man entspannt, genießt ein Glas Wein und die Aussicht gleich noch dazu. Wer Calw kulinarisch erleben will, sollte sich einen Besuch in der Villa Wagner auf keinen Fall entgehen lassen.

Sitzplatz im Freien unter einem großen Sonnenschirm mit bunten Stühlen und Tischen neben einem gelben Gebäude mit der Aufschrift Villa Wagner in Calw. Rote Blumen und helles Sonnenlicht schaffen eine lebendige und einladende Atmosphäre.

Übernachten in Calw – Gemütlich und individuell

Ob Wochenendtrip oder längerer Aufenthalt – Calw bietet eine schöne Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten, die von gemütlichen Pensionen bis zu komfortablen Hotels reichen. Besonders charmant sind die kleinen familiengeführten Häuser in der Altstadt, in denen man morgens den Duft von frisch gebackenem Brot riecht und den Tag mit Blick auf die Fachwerkfassaden beginnen kann. Wer es etwas moderner mag, findet auch Hotels mit großzügigen Zimmern, Wellnessbereichen und allen Annehmlichkeiten.

Eine malerische Calwer Straße mit Fachwerkhäusern, einem kopfsteingepflasterten Platz, Topfpflanzen und einem runden Steinbrunnen in der Mitte, und das alles unter einem klaren blauen Himmel.

Viele Unterkünfte setzen auf regionale Produkte beim Frühstück – von Schwarzwälder Schinken bis zu selbstgemachten Marmeladen. Für Wanderfreunde lohnt es sich, eine Unterkunft etwas außerhalb im Grünen zu wählen, um direkt von der Haustür aus zu starten. In den warmen Monaten gibt es zudem die Möglichkeit, in umliegenden Ferienwohnungen oder kleinen Chalets zu übernachten, was besonders für Familien praktisch ist. Egal für welche Option man sich entscheidet – die Gastgeber in Calw sind bekannt für ihre Herzlichkeit und geben gern persönliche Tipps für Ausflüge, Restaurants oder kleine versteckte Ecken, die man sonst vielleicht übersehen würde.

Ein ruhiger Fluss fließt durch die von Gebäuden und Bäumen gesäumte Stadt Calw; links hängt eine Weide über dem Wasser, im Hintergrund sind eine Brücke und Fachwerkhäuser zu sehen.

Ausflugsziel Kloster Hirsau – Stille, Geschichte und Natur

Nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt liegt das ehemalige Benediktinerkloster Hirsau – eine der bedeutendsten Klosteranlagen Süddeutschlands im Mittelalter. Heute sind vor allem die beeindruckenden Ruinen erhalten, und gerade das macht den Ort so besonders. Zwischen hohen Mauern, Rundbögen und Säulen kann man fast den Gesang der Mönche erahnen, der hier vor vielen Jahrhunderten erklang. Die Anlage ist weitläufig und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Besonders im Sommer, wenn Blumen zwischen den Steinen wachsen und die Sonne die Mauern warm färbt, entsteht eine fast magische Atmosphäre.

Das Kloster war einst ein Zentrum geistigen und kulturellen Lebens und spielte eine wichtige Rolle in der Reformbewegung des 11. Jahrhunderts. Neben der Klosterkirche St. Peter und Paul kann man auch die Überreste der Marienkapelle und die barocke Klosteranlage bestaunen. Wer es etwas lebhafter mag, besucht Hirsau während der Klosterspiele – dann verwandeln sich die alten Mauern in eine Freilichtbühne für Theater und Konzerte. Die Lage im idyllischen Nagoldtal macht den Ort zudem zu einem wunderbaren Ausgangspunkt für Wanderungen in den umliegenden Schwarzwald.

↗ Hier findet Ihr meinen ausführlichen Bericht über das Kloster Hirsau

Eine teilweise verfallene Steinburg mit verzierten Türmen und Bogenfenstern, umgeben von üppig grünen Bäumen und Laub in der Nähe von Calw, mit Blick durch die belaubten Äste im Vordergrund.

Weitere Impressionen aus Calw

Wie heißt es so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Also gibt es hier für Euch noch ein paar weitere Impressionen aus dem wunderschönen Calw.

Fazit – Warum Calw immer eine Reise wert ist

Calw vereint auf einzigartige Weise Geschichte, Kultur, Natur und Genuss. Es ist eine Stadt, die einerseits Ruhe ausstrahlt, andererseits aber voller spannender Erlebnisse steckt. Ob auf den Spuren Hermann Hesses, beim Bummeln durch die Altstadt, beim Erkunden der Klosterruinen in Hirsau oder beim Schlemmen in der Villa Wagner – jeder findet hier seinen persönlichen Lieblingsmoment. Dazu kommt die Lage im nördlichen Schwarzwald, die Calw zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Ausflüge macht.

Eine charmante Straße in Calw mit traditionellen Fachwerkhäusern, Blumenkästen an den Fenstern und bunten Hängedekorationen. Im Hintergrund erhebt sich eine Kirche mit einem hohen Kirchturm unter einem klaren Himmel.

Es ist diese Mischung aus Authentizität und Vielfalt, die Calw so besonders macht. Man kommt wegen der Sehenswürdigkeiten, bleibt wegen der Atmosphäre – und fährt mit dem Gefühl nach Hause, einen Ort entdeckt zu haben, der sich nicht in einem einzigen Besuch erschöpft. Wer einmal hier war, wird verstehen, warum Calw nicht nur ein Reiseziel, sondern fast schon ein kleines Gefühl ist.

Drei lebensgroße Bronzestatuen stehen auf einer Kopfsteinpflasterstraße in Calw; zwei Männer scheinen eine Frau zu beobachten, die zwischen modernen Glasfassaden und einem Bankschild vor ihnen hergeht.

Zum Weiterlesen

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