Ein lebendiger Stadtplatz in München, Deutschland, mit dem Alten Rathaus mit seinem hohen Uhrenturm, den bunten Türmen und den umliegenden historischen Gebäuden unter einem teilweise bewölkten Himmel.

München erleben: Der ultimative Guide für Ihren Besuch in der Weltstadt mit Herz

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München ist mehr als nur die Summe seiner Postkartenmotive. Es ist ein Lebensgefühl, das zwischen barocker Pracht, Hightech-Innovation und einer tief verwurzelten Gemütlichkeit schwebt. Wenn Ihr plant, die bayerische Landeshauptstadt zu besuchen, werdet Ihr feststellen, dass Tradition hier kein Widerspruch zur Moderne ist. In diesem Guide erfahrt Ihr alles, was Ihr für eine perfekte Reise wissen müsst.

Ankunft und Orientierung: So kommen Ihr an

München ist hervorragend vernetzt, egal ob Ihr mit der Bahn, dem Auto oder dem Flugzeug anreist.

Der Flughafen München (MUC)

Der Flughafen* „Franz Josef Strauß“ zählt zu den besten Europas. Er liegt etwa 30 Kilometer nordöstlich der Stadt. Um ins Zentrum zu gelangen, habt Ihr zwei Hauptoptionen:

  • Die S-Bahn: Die Linien S1 und S8 fahren im 10-Minuten-Takt. Die S1 führt über den Westen, die S8 über den Osten in die Stadt. Beide halten am Hauptbahnhof und Marienplatz. Die Fahrt dauert ca. 40–45 Minuten.
  • Lufthansa Express Bus: Dieser pendelt alle 15 Minuten zwischen dem Flughafen und dem Hauptbahnhof. Eine gute Alternative, wenn Ihr während der Fahrt die Landschaft sehen möchtet.

Eine geschwungene, von Bäumen und Bänken gesäumte Straße in München führt an einem großen, hellen Gebäude mit Rundbogenfenstern vorbei. Ein paar Menschen sitzen auf Bänken in der Parkanlage neben der Straße, und mehrere geparkte Autos sind zu sehen.

Der Hauptbahnhof

Wenn Ihr mit dem ICE* ankommt, landet Ihr direkt im Geschehen. Der Hauptbahnhof ist ein wichtiger Knotenpunkt, aber seid vorsichtig: Er ist derzeit eine große Baustelle für die „Zweite Stammstrecke“. Lasst Euch davon nicht abschrecken, die Beschilderung ist exzellent. Haltet Euch am besten an die Ausschilderungen, um die richte Bahn zu Eurem Zielort zu finden.

Wenn Ihr gut zu Fuß seid, dann könnt Ihr viele Ziele in der Innenstadt auch per Pedes erreichen.

Mit dem Auto besser außerhalb parken

Da das Parken in der Innenstadt sehr teuer ist und die Straßen dort nicht nur voll sondern auch teilweise stark eingeschränkt sind, empfehle ich Euch, etwas außerhalb zu parken, wenn Ihr mit dem Auto anreist. Es gibt rund um die Stadt verschiedene P+R Parkplätze und Parkhäuser mit direkter Bahnanbindung. Von dort aus seid Ihr meist in um die 30 Minuten in der Innenstadt und diese sind meist deutlich günstiger.

Bleibt Ihr länger in München, achtet darauf, dass Euer Hotel ein Parkmöglichkeit mit anbietet. Dann könnt Ihr das Auto stehen lassen und entspannt die Stadt erkunden.

Eine belebte Straße in München, gesäumt von historischen und modernen Gebäuden, Straßencafés, Geschäften, Bäumen und Fußgängern; Fahrräder sind unter dem teilweise bewölkten Himmel auf dem Gehweg geparkt.

Unterwegs in München

Öffentlicher Nahverkehr

München hat einen sehr guten öffentlichen Nahverkehr. Damit seid Ihr problemlos in der ganzen Stadt und auch in der Umgebung unterwegs.

Der ÖPNV ist auch in allen Münchner City Cards enthalten:

Hop-On/Hop-Off Bus

Wer während der Fahrt noch mehr über die Sehenswürdigkeiten am Straßenrand erfahren möchte, der ist in den Hop-On/Hop-Off Bussen* gut aufgehoben. Diese fahren auf drei verschiedenen Routen insgesamt 13 Ziele in der Stadt an. Ihr habt die Wahl zwischen drei Routen: der City Tour, der Nymphenburg Olympiapark Tour und der Schwabing Tour, die jeweils etwa eine Stunde dauern.

Ein prächtiges Gebäude im gotischen Stil mit verzierten Türmen und Bögen dominiert einen öffentlichen Platz in München, auf dem Menschen spazieren gehen und Palmen zu sehen sind. Der dramatische, teilweise bewölkte Himmel unterstreicht die Szene - perfekt, um sie mit Ihrer München City Card zu erkunden.

Die Viertel Münchens: Wo solltet Ihr wohnen?

Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charakter. Je nachdem, was Ihr sucht, solltet Ihr Ihre Unterkunft wählen:

Altstadt-Lehel

Hier schlägt das historische Herz. Wenn Ihr direkt neben der Residenz und den Luxusgeschäften der Maximilianstraße aufwachen wollt, seid Ihr hier richtig. Es ist teuer, aber Ihr erreicht fast alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß.

Maxvorstadt

Das Akademiker- und Künstlerviertel. Zwischen den beiden Universitäten (LMU und TU) und den Pinakotheken herrscht eine junge, intellektuelle Atmosphäre. Es gibt unzählige kleine Cafés, Buchläden und Galerien. Ideal für Reisende, die urbanes Flair lieben.

Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (Glockenbachviertel)

Das ehemalige Arbeiterviertel hat sich zum Trendviertel und Zentrum der LGBTQ+-Szene entwickelt. Hier findet Ihr das beste Nachtleben, individuelle Boutiquen und eine extrem hohe Dichte an sehr guten Restaurants.

Haidhausen

Oft als „Französisches Viertel“ bezeichnet. Es ist etwas ruhiger, sehr charmant mit vielen kleinen Plätzen und inhabergeführten Läden. Perfekt für Familien oder Paare, die es authentisch und ein wenig entschleunigt mögen.

Ein kuppelförmiger Pavillon mit grünem Dach steht in der Mitte eines Gartens in München, umgeben von roten Blumenbeeten und Rasenflächen, mit Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund. Menschen gehen und stehen in der Nähe des Pavillons.

Die Sehenswürdigkeiten im Detail

München bietet Geschichte an jeder Ecke. Hier ist eine kleiner Überblick der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Oder entdeckt die 10 wichtigsten Must-Sees.

Der Marienplatz und das Neue Rathaus

Das neugotische Rathaus dominiert den Platz. Wenn Ihr das Glockenspiel hört, achtet auf die Figuren: Sie stellen die Hochzeit von Herzog Wilhelm V. und ein lokales Ritterturnier dar sowie den Schäfflertanz, der an das Ende einer Pestepidemie erinnert.

Das Neue Rathaus in München, Deutschland, zeichnet sich durch einen hohen Uhrenturm, eine verschnörkelte, neugotische Architektur und von der Fassade hängende Fahnen vor einem bewölkten Himmel aus.

Die Frauenkirche (Dom zu Unserer Lieben Frau)

Die beiden Türme mit den grünen Hauben sind das Wahrzeichen. Im Inneren ist die Kirche überraschend schlicht und hell. Sucht den schwarzen Fußabdruck im Eingangsbereich – die Legende besagt, der Teufel selbst habe dort gestanden, um über den Bau zu spotten.

Ein Blick aus geringer Höhe auf eine große, historische Backsteinkirche in München mit zwei hohen Türmen, Bogenfenstern und einem dekorativen zentralen Eingang vor einem bewölkten Himmel.

Die Residenz

Über Jahrhunderte war dies der Sitz der Wittelsbacher. Der Komplex ist riesig. Besonders beeindruckend ist das Antiquarium, ein Renaissancesaal, der Euch den Atem rauben wird. Plant hier mindestens drei Stunden ein, wenn Ihr auch die Schatzkammer besichtigen wollt.

Eine breite Straße in München, gesäumt von historischen Steingebäuden, darunter ein verziertes Gebäude mit Statuen und Bögen auf der rechten Seite. Der Himmel ist bewölkt und auf der Straße sind ein paar Menschen und Radfahrer zu sehen.

Schloss Nymphenburg

Ein barockes Juwel im Westen der Stadt. Der weitläufige Park eignet sich hervorragend für lange Spaziergänge. Besucht auch das „Marstallmuseum“ mit den prunkvollen Kutschen der Könige. (↗ jetzt Ticket buchen*)

Eine Nahaufnahme einer steinernen Puttenstatue im Vordergrund, die in Sonnenlicht getaucht ist, während sich im Hintergrund das große weiße Schloss von München mit seinem gepflegten Rasen und seinen Wegen anmutig erstreckt.

© München Tourismus Dietmar Denger

Der tiefe Tauchgang: Münchens Museumslandschaft

München gehört weltweit zu den bedeutendsten Städten für Kunst und Wissenschaft. Wenn Ihr das Kunstareal in der Maxvorstadt betretet, befindet Ihr Euch auf einem Quadratkilometer, der so viel Kultur bietet wie kaum ein anderer Ort auf der Welt.

Die drei Pinakotheken: Ein Zeitstrahl der Kunst

  • Alte Pinakothek: Hier trefft Ihr auf die “Alten Meister”. Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Statement. Besonders die riesigen Säle mit Werken von Peter Paul Rubens sind imposant. Achtet auf das Selbstbildnis im Pelzrock von Albrecht Dürer – es ist eines der berühmtesten Gemälde der Kunstgeschichte.
  • Neue Pinakothek: Sie schließt zeitlich an die Alte an und konzentriert sich auf das 19. Jahrhundert. Von den deutschen Romantikern bis hin zu den französischen Impressionisten wie Monet und Manet findet Ihr hier alles. (Hinweis: Prüft vorab den Status der Sanierung; viele Highlights sind derzeit in der Pinakothek der Moderne untergebracht).
  • Pinakothek der Moderne: Ein Muss für Fans von Design und Architektur. Das Gebäude besticht durch seine riesige Rotunde und das helle Licht. Hier könnt Ihr nicht nur moderne Kunst sehen, sondern auch die Entwicklung des Automobildesigns oder klassische Möbelentwürfe bewundern.

Das Lenbachhaus: Der Blaue Reiter

Wenn Ihr Farben liebt, ist das Lenbachhaus Ihr Ziel. In der golden schimmernden Erweiterung des historischen Künstlerhauses findet Ihr die weltweit größte Sammlung zur Kunst des Blauen Reiters. Die Werke von Vassily Kandinsky und Gabriele Münter leuchten hier in einer Intensität, die man live erlebt haben muss.

Eine hohe, geschichtete Metallskulptur eines Mannes steht auf einer Wiese am Rande eines Bürgersteigs in München. Im Hintergrund sind Bäume und ein Gebäude mit blauen Markisen und parkenden Autos zu sehen.

MUCA: Street Art in der Altstadt

Für einen modernen Kontrast solltet Ihr das Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) besuchen. In einem ehemaligen Umspannwerk mitten in der Stadt findet Ihr Werke von Banksy und anderen Street-Art-Größen. Es ist klein, hip und zeigt die rebellische Seite Münchens.

Das Deutsche Museum

Das Deutsche Museum  (↗ Ticket buchen*) auf der Isarinsel ist das weltweit größte naturwissenschaftlich-technische Museum und ein wahres Paradies für Entdecker. Von der Schifffahrt über die Luft- und Raumfahrt bis hin zur Nanotechnologie könnt Ihr dort beeindruckende Originalexponate bestaunen und bei den berühmten Hochspannungs-Vorführungen künstliche Blitze hautnah erleben. Es bietet eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Technik, die sowohl Kinder als auch Erwachsene zum Staunen bringt.

Ein gelbes Gebäude in München mit Statuen auf dem Dach.

Die ultimative Biergarten-Route: Ein “Hopfen-Wandertag”

Ein Tag im Biergarten ist in München kein reines “Trink-Event”, sondern soziale Interaktion. Diese Route führt Euch durch die schönsten Gärten der Stadt.

  1. Start: Augustiner-Keller (Arnulfstraße): Beginnt Eure Tour in einem der traditionsreichsten Keller der Stadt. Hier wird das Bier oft noch aus massiven Holzfässern (Hirschen) gezapft. Die riesigen Kastanien spenden auch im Hochsommer perfekten Schatten.
  2. Spaziergang zum Königsplatz: Von dort lauft Ihr etwa 15 Minuten zum Königsplatz. Bestaunt die klassizistische Architektur, die an Athen erinnert, bevor Ihr weiter Richtung Englischer Garten spaziert.
  3. Station: Chinesischer Turm: Mitten im Englischen Garten steht dieses markante Holzbauwerk. Es ist der zweitgrößte Biergarten Münchens. Wenn Ihr Glück habt, spielt im Turm eine bayerische Blaskapelle. Probiert hier unbedingt eine Riesenauszogne (ein rundes Schmalzgebäck).
  4. Das Finale: Seehaus: Geht Ihr weiter nördlich durch den Park, erreicht Ihr den Kleinhesseloher See. Das Seehaus ist etwas schicker. Hier könnt Ihr mit einer Maß in der Hand den Sonnenuntergang über dem See beobachten – das ist München-Feeling pur.

Ein dekorativer Wegweiser mit HB München und Biergarten, umgeben von Grün, mit gemalten Bildern von Münchner Wahrzeichen und einer Frau in traditioneller bayerischer Tracht.

Kulinarik jenseits von Schweinebraten

Natürlich solltet Ihr den klassischen Schweinebraten mit Knödel probieren. Aber München hat kulinarisch noch mehr zu bieten:

  • Viktualienmarkt: Hier gibt es alles – von exotischen Früchten bis zum besten Leberkas-Semmel der Stadt. Ein Muss ist der Stand von „Caspar Plautz“ für kreative Kartoffelgerichte.
  • Dallmayr: Das traditionsreiche Delikatessenhaus ist ein Erlebnis für die Sinne. Schaut Euch die berühmten Porzellangefäße für den Kaffee an.
  • Café Luitpold: Ein klassisches Kaffeehaus im Stil der Wiener Kaffeehauskultur. Perfekt für ein Stück Torte am Nachmittag.
  • Internationale Szene: Durch die vielen Italiener in der Stadt findet Ihr in München oft bessere Pasta und Pizza als südlich der Alpen.
  • Japanische Küche: In München gibt es auch eine große japanische Community und viele tolle japanische Restaurants

Auf einem Holztisch in München stehen drei lange Teller mit gebratenen Teigtaschen und Dip-Saucen, daneben eine Schüssel mit Algensalat und eine brennende Kerze in einem Glashalter.

Natur und Freizeit: München im Freien

Die Münchner lieben ihre Freizeit. Wenn die Sonne scheint, gibt es kein Halten mehr.

Der Englische Garten

Er zieht sich vom Zentrum bis in den Norden der Stadt und eignet sich perfekt für einen Spaziergang, um Sport zu treiben oder einfach mal nach all dem Großstadttrubel zur Ruhe zu kommen.

Ein traditionelles hölzernes Teehaus steht an einem Teich in München, umgeben von üppig grünen Büschen und Bäumen, über denen leuchtend rote Blätter hängen und eine ruhige Gartenszene schaffen.

Die Eisbachwelle

Am südlichen Ende des Eisbach (nahe Haus der Kunst und Residenz) surfen Profis das ganze Jahr über auf einer stehenden Welle. Hier zu stehen und zuzuschauen ist etwas ganz besonderes.

Surfer in Neoprenanzügen stehen mit ihren Surfbrettern an einer sich schnell bewegenden Flusswelle in München und warten, bis sie an der Reihe sind. Die Menschen schauen vom Ufer und von oben zu, mit Bäumen und einer Menschenmenge im Hintergrund.

Das Monopteros

Ein kleiner Tempel auf einem Hügel im Englischen Garten, von dem aus Ihr wunderbar den Sonnenuntergang über der Skyline der Stadt beobachten könnt.

Ein runder, weißer Säulenpavillon steht auf einem grasbewachsenen Hügel in München, umgeben von grünen Bäumen unter einem bewölkten Himmel in einem großen Park.

Die Isar

Der Fluss wurde in den letzten Jahren renaturiert. Besonders im Bereich der Reichenbachbrücke treffen sich abends die jungen Münchner zum Grillen oder für ein „Wegbier“.

Eine Person in einem Neoprenanzug surft auf einer Flusswelle in der Nähe einer steinernen Brücke in München, während Schaulustige von oben zusehen und Bäume die Gegend beschatten.

Der Olympiapark

Gebaut für die Spiele 1972, wirkt die Architektur mit den Zeltdächern heute noch futuristisch. Ihr könnt eine Zeltdach-Tour machen oder einfach auf den Olympiaberg steigen, um bei gutem Wetter die Alpen zu sehen.

Ein hoher Fernmeldeturm mit einer runden Aussichtsplattform steht vor einem blauen, mit weißen Wolken durchzogenen Himmel über München. In der rechten unteren Ecke sind einige Baumblätter zu sehen.

Einkaufen: Von Luxus bis Second Hand

  • Kaufingerstraße & Neuhauser Straße: Die großen Ketten. Oft voll, aber für den schnellen Einkauf unumgänglich.
  • Maximilianstraße: Nur zum Schauen, außer Ihr habt das nötige Kleingeld für Prada, Gucci und Co.
  • Sendlinger Straße: Hier findet Ihr kleinere Läden und schöne Papeterien.
  • Hohenzollernstraße (Schwabing): Eine wunderschöne Straße zum Bummeln abseits der Touristenmassen.

Ein Einkaufszentrum in München mit einer gläsernen Decke, hängenden Pflanzen und farbenfrohen Dekorationen, gesäumt von verschiedenen Ladenfronten und Schildern - einschließlich eines Ray-Ban-Geschäfts -, in dem Menschen spazieren gehen.

Ausflüge ins Umland

Wenn Ihr mehr als drei Tage Zeit habt, solltet Ihr auch das Umland von München erkunden:

  • Starnberger See: Nur 20 Minuten mit der S-Bahn. Hier könnt Ihr spazieren gehen oder eine Schifffahrt machen.
  • Kloster Andechs: Eine Wanderung auf den „Heiligen Berg“ wird mit dem berühmten Doppelbock-Bier belohnt.
  • Therme Erding: Für alle, die nach all dem Großstadttrubel etwas Wellness suchen (↗ Ticket buchen*)
  • Schloss Neuschwanstein: Ein Tagesausflug (ca. 2 Stunden Fahrt | z.B. hier buchen*). Es ist zwar sehr touristisch, aber der Anblick des Märchenschlosses von König Ludwig II. ist einmalig.

Ein ruhiger See, der an den Chiemsee erinnert, spiegelt einen strahlend blauen Himmel mit vereinzelten Wolken wider. Blattlose Bäume säumen den Horizont unter dem weiten Himmel und erzeugen einen Kontrast zwischen dem tiefblauen Wasser und den weißen Wolken darüber. Die ruhige Szene lässt auf einen ruhigen, kalten Tag schließen.

München während einer Stadtführung entdecken

Städte wie München erkundet man am besten zum ersten Mal im Rahmen einer Stadtführung. Hier habe ich Euch einige interessante zusammengestellt:

Ein großes historisches Gebäude mit verschnörkelter Architektur, gewölbten Fenstern und einer grünen Kuppel steht an einer Straßenecke in München, umgeben von Bäumen und Ampeln unter einem bedeckten Himmel.

München – Reiseführer

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte und sich trotzdem intensiv auf die Reise vorbereiten möchte, für den sind Reiseführer die beste Möglichkeit.

Wie wäre es zum Beispiel mit diesen hier:

Ein belebter Stadtplatz in München mit der gelben Theatinerkirche auf der rechten Seite, dem Denkmal der Feldherrnhalle auf der linken Seite, Menschen, die spazieren gehen, Fahrräder und Autos, die sich unter einem bewölkten Himmel bewegen.

Euer perfektes Wochenende: Der 3-Tages-Plan

Falls Ihr nur drei Tage Zeit habt, ist hier ein Vorschlag, wie Ihr das Maximum aus Ihrem Besuch herausholt:

Freitag: Ankommen und Eintauchen

  • Vormittag: Ankunft und Check-in. Erster Stopp: Marienplatz. Schaut Euch das Glockenspiel an und erklimmt danach die 300 Stufen des Alten Peter für den perfekten Überblick.
  • Mittag: Ein schneller Leberkas-Semmel auf dem Viktualienmarkt.
  • Nachmittag: Schlendert durch die Kaufingerstraße zum Stachus und macht einen Abstecher zur Frauenkirche.
  • Abend: Abendessen in einem der traditionellen Wirtshäuser wie dem Donisl oder dem Hackerhaus. Wer es internationaler mag, zieht ins Glockenbachviertel weiter.

Ein neoklassizistisches Museumsgebäude in München mit großen Säulen und Statuen an der Fassade, umgeben von einem gepflasterten Platz und grünen Rasenflächen unter einem bewölkten Himmel. Im Hintergrund sind Bäume mit herbstlichem Laub zu sehen.

Samstag: Kunst, Parks und Wellen

  • Vormittag: Besucht eines der Museen im Kunstareal (mein Tipp: Das Lenbachhaus).
  • Mittag: Spaziergang durch die Maxvorstadt, esst eine Pizza bei einem der vielen exzellenten Italiener dort (München ist schließlich die nördlichste Stadt Italiens!).
  • Nachmittag: Ab in den Englischen Garten. Schaut den Surfern an der Eisbachwelle zu und wandert dann zum Monopteros.
  • Abend: Wenn Ihr noch Energie habt, besucht das Werksviertel-Mitte am Ostbahnhof. Dort findet Ihr Bars in Schiffscontainern und eine sehr lebendige Nachtszene.

Eine dunkle, verwitterte Pferdestatue steht auf einem Steinsockel in einem Münchener Park, umgeben von grünen Bäumen und Gras, mit Fahrrädern und Gebäuden im Hintergrund.

Sonntag: Schlösser und Olympiaglanz

  • Vormittag: Fahrt zum Schloss Nymphenburg. Spaziert durch den Schlosspark und besucht die Amalienburg (ein kleines Lustschloss im Park).
  • Mittag: Ein spätes Frühstück oder Brunch im Viertel Neuhausen.
  • Nachmittag: Fahrt zum Olympiapark. Macht einen Spaziergang über das Gelände und genießt die Aussicht vom Olympiaberg. Bei Föhn könnt Ihr von hier aus die Alpen sehen, als lägen sie direkt vor den Toren der Stadt.
  • Abend: Ein entspannter Ausklang im Hirschgarten – dem größten Biergarten der Welt, wo Ihr vielleicht sogar echtes Wild in den Gehegen nebenan beobachten könnt.

Ein historisches Gebäude mit hohen Rundbogenfenstern und rotem Ziegeldach steht in einer Münchener Straße, geschmückt mit Blumenkästen an den Fenstern und unter einem bewölkten Himmel.

Fazit: München – Eine Stadt, die bleibt

München ist weit mehr als eine bloße Anreihung von Sehenswürdigkeiten oder der Schauplatz eines weltberühmten Volksfestes. Wenn Ihr die bayerische Landeshauptstadt besucht, werdet Ihr feststellen, dass es die feinen Nuancen sind, die den Reiz ausmachen: Das sanfte Rauschen der Isar an einem lauen Sommerabend, das Klirren der Maßkrüge im Schatten alter Kastanien und die beeindruckende Stille in den majestätischen Sälen der Pinakotheken. Die Stadt schafft es wie kaum eine andere Metropole, ihren dörflichen Charme zu bewahren, während sie gleichzeitig als High-Tech-Standort und Kulturzentrum von Weltrang fungiert.

Das Innere eines großen Münchner Doms mit hohen weißen Säulen, verzierten Kronleuchtern, hölzernen Kirchenbänken, gewölbten Decken und einem farbenfrohen Buntglasfenster am Ende hinter dem Altar.

Ob Ihr nun drei Tage oder zwei Wochen bleibt – München wird Euch mit seiner „Liberalitas Bavarica“, der bayerischen Weltoffenheit, empfangen. Ihr werdet feststellen, dass man hier nicht zwischen Tradition und Moderne wählen muss, sondern beides gleichzeitig genießen kann. Es ist dieser besondere Rhythmus, der München so lebenswert macht: Vormittags Hochkultur in einem der modernsten Museen Europas und nachmittags mit einer leckeren Brotzeit im Biergarten sitzen und das Leben genießen. Wer einmal das Alpenpanorama vom Olympiaberg aus gesehen oder die entspannte Atmosphäre im Englischen Garten eingeatmet hat, wird immer wieder zurückkehren wollen. München ist nicht nur ein Reiseziel; es ist ein Gefühl von Heimat auf Zeit, das man so schnell nicht vergisst.

An einem bewölkten Tag sitzen und spazieren die Menschen an Tischen im Freien unter großen Sonnenschirmen vor einem gelben historischen Gebäude mit weißen Verzierungen und vielen Fenstern in München.
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