
Wasserburg am Inn: Geschichte, Genuss und ganz viel Flair
Wasserburg am Inn ist so etwas wie ein echter Geheimtipp in Oberbayern. Wer einmal dort war, versteht schnell, warum diese Stadt so viele Besucher in ihren Bann zieht. Die mittelalterliche Altstadt, fast vollständig vom türkisgrünen Inn umschlungen, versprüht einen Charme, der sofort hängen bleibt. Ob beim Schlendern durch enge Gassen, beim Staunen über bunte Fassaden oder beim Genießen regionaler Spezialitäten – Wasserburg hat einiges zu bieten.
Besonders beeindruckend ist die Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur, die sich hier auf so kleinem Raum vereint. Die Stadt bietet sowohl für Kunst- und Architekturinteressierte als auch für Erholungssuchende eine Fülle an Möglichkeiten. Wer also Lust hat, dem Alltag zu entfliehen, sich inspirieren zu lassen oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen, findet in Wasserburg ein ideales Ziel. Die entspannte Atmosphäre, die freundlichen Menschen und die gelebte Tradition machen den Ort zu etwas ganz Besonderem.
Es lohnt sich, die Kamera einzupacken, denn an jeder Ecke lauern Fotomotive, die wie aus einem Bilderbuch wirken. Wer genauer hinschaut, entdeckt immer wieder neue Details, versteckte Innenhöfe oder kleine Läden mit handgemachten Produkten. Auch für Familien mit Kindern gibt es zahlreiche Freizeitangebote, die den Ausflug zu einem rundum gelungenen Erlebnis machen.
- Bundesland: Bayern
- Einwohnerzahl: 12.336 (Stand 31. Dezember 2023)
- Anreise: Mit dem Auto über B304 oder die B15, je nachdem aus welcher Richtung Ihr kommt, rund um die Altstadt und in der Altstadt gibt es viele verschiedene Parkplätze, die Ihr anfahren könnt / mit der Bahn* bis zum Bahnhof Wasserburg und dann weiter mit dem Bus in die Altstadt/ nächster Flughafen*: München
- Übernachtung: Meine Empfehlung ist das Hotel Fletzinger*. Dieses befindet sich direkt in der malerischen Altstadt und bietet alles, was man für einen tollen Aufenthalt benötigt. Natürlich könnt Ihr auch gerne bei booking.com* stöbern und dort nach der perfekten Unterkunft suchen.

Erste Eindrücke: Ankommen in Wasserburg
Schon bei der Anfahrt kündigt sich Wasserburgs Besonderheit an. Die Straße windet sich durch sanfte Hügel, plötzlich öffnet sich der Blick auf eine Flussschleife – und mittendrin liegt die Altstadt wie ein Juwel in einer smaragdgrünen Fassung. Wir haben dann unser Auto am Parkplatz Unter der Rampe geparkt. Von dort ist es nur ein kurzer Fußweg bis ins Herz der Stadt.
Seid Ihr mit der Bahn unterwegs, dann solltet Ihr beachten, dass der Bahnhof Wasserburg etwas außerhalb liegt. Zu Fuß ist dieser knapp eine Stunde von der Innenstadt entfernt. Es fahren aber auch regelmäßig Busse, die Ihr nutzen könnt und mit denen Ihr in etwa 10 Minuten am Busbahnhof (direkt neben dem Parkplatz Unter der Rampe) seid.

Der erste Eindruck: Wasserburg wirkt gleichzeitig historisch und lebendig. Die Gebäude erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, während in den Gassen das moderne Leben pulsiert. Es ist diese besondere Mischung, die sofort begeistert. Der Duft von frischem Gebäck, das Lachen spielender Kinder und das Klirren von Kaffeetassen auf den Terrassen der Cafés schaffen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen.
Wer den Stadtplan zückt, merkt schnell: Die Altstadt ist kompakt und lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Es ist ratsam, sich treiben zu lassen und nicht gleich alles auf einmal sehen zu wollen – Wasserburg will entdeckt, nicht nur besucht werden. Die Orientierung fällt leicht, denn viele Straßen führen auf den zentralen Marienplatz zu, der als idealer Startpunkt für jede Erkundungstour dient. Die ersten Schritte durch die Stadt hinterlassen ein Gefühl der Entschleunigung. Der Alltag bleibt zurück, während das Kopfsteinpflaster unter den Füßen leise Geschichten erzählt.

Die Altstadt – ein lebendiges Freilichtmuseum
Wasserburgs Altstadt ist ein echter Hingucker. Sie steht unter Ensembleschutz und das aus gutem Grund: gotische Häuser, barocke Fassaden, Laubengänge, Türmchen und mittelalterliche Gassen erzählen Geschichten aus über 1000 Jahren Stadtgeschichte. Beim Spaziergang durch die historischen Straßen kann man sich leicht vorstellen, wie hier einst Händler, Handwerker und Adelige unterwegs waren. Die Stadt verdankt ihren Reichtum dem Handel mit Salz und Wein, der im Mittelalter florierte. Viele der prachtvollen Häuser gehörten einst reichen Kaufleuten. Heute beherbergen sie Cafés, kleine Läden oder liebevoll restaurierte Wohnungen.

Ein echtes Markenzeichen von Wasserburg am Inn sind die farbenfrohen Fassaden und der unverwechselbare Baustil der Altstadt. Wer durch die Gassen schlendert, wird schnell merken, dass hier jedes Haus seine eigene Geschichte erzählt. Die Häuser stammen aus verschiedenen Epochen, vom Mittelalter bis zum Barock, und bilden gemeinsam ein harmonisches, dennoch buntes Stadtbild. Besonders auffällig sind die pastellfarbenen Fassaden, die liebevoll restauriert wurden und mit kunstvollen Stuckverzierungen, Giebeln und Erkern glänzen. Der Einfluss der italienischen Baukunst ist dabei nicht zu übersehen – durch den regen Handel im Mittelalter ließen sich reiche Kaufleute von venezianischer Architektur inspirieren.

Typisch für Wasserburg sind auch die Laubengänge, die man eher aus südlichen Ländern kennt. Diese Arkaden bieten nicht nur Schutz bei Regen, sondern laden auch zum entspannten Flanieren ein. Oft verbergen sich hinter den Arkaden kleine Geschäfte, Cafés oder Galerien, die dem Stadtbild zusätzlichen Charme verleihen. Auch das sogenannte Inn-Salzach-Stil, eine regionale Bauweise mit hohen, schmalen Giebelhäusern und reichen Fassaden, prägt das Stadtbild.

Das Zusammenspiel aus mittelalterlicher Stadtstruktur, südländischem Flair und bunter Farbvielfalt macht Wasserburg architektonisch zu etwas ganz Besonderem. Es lohnt sich, nicht nur nach Sehenswürdigkeiten zu suchen, sondern einfach mal den Blick nach oben schweifen zu lassen – denn oft sind es die kleinen Details an den Hausfassaden, die den wahren Zauber der Stadt ausmachen.

Der Marienplatz
Hier pulsiert das Leben. Der Marienplatz ist das Zentrum der Altstadt, eingerahmt von prachtvollen Bürgerhäusern mit bunten Fassaden und Erkern. In der Mitte steht die Mariensäule, und rundherum laden Straßencafés zum Verweilen ein. Samstags findet hier der Wochenmarkt statt – perfekt für alle, die regionale Spezialitäten entdecken möchten.
Der Platz ist nicht nur geografisch, sondern auch sozial das Herz der Stadt. Hier trifft man sich, plaudert, genießt die Sonne oder beobachtet das Treiben. Straßenkünstler sorgen immer wieder für musikalische oder akrobatische Einlagen, die die Atmosphäre bereichern. Besonders reizvoll sind die Fassadenmalereien an einigen Häusern, die Geschichten aus der Stadtgeschichte darstellen. Ein Blick nach oben lohnt sich also. Auch kulinarisch hat der Marienplatz einiges zu bieten – von traditioneller bayerischer Küche bis hin zu modernen Bistros ist alles vertreten.
Im Sommer verwandelt sich der Platz in ein buntes Freiluftwohnzimmer, in dem es sich wunderbar entspannen lässt. Wer gern fotografiert, findet hier unzählige Motive: die Architektur, die Menschen, das Lichtspiel der Sonne auf dem Kopfsteinpflaster. Der Marienplatz ist ein Ort, an dem man das echte Wasserburger Lebensgefühl spüren kann.

Das Rathaus
Unübersehbar ist das spätgotische Rathaus. Es wurde im 15. Jahrhundert erbaut und beeindruckt mit seinen gotischen Spitzbögen und reich verzierten Fenstern. Im Inneren lohnt sich ein Blick in den prächtigen Rathaussaal mit seiner bemalten Holzdecke.
Die Fassade des Rathauses wirkt wie aus einem Märchenbuch – detailreich, imposant und dennoch einladend. Wer genauer hinsieht, entdeckt zahlreiche kunstvolle Elemente, darunter Wappen, Ornamente und steinerne Reliefs.

Besonders spannend ist auch die Geschichte des Gebäudes: Einst diente es nicht nur als Verwaltungszentrum, sondern auch als Ort für Gerichtsverhandlungen und wichtige Entscheidungen für die Stadt. Heute ist das Rathaus noch immer das Herz der kommunalen Politik – hier tagt der Stadtrat, und auch das Standesamt ist untergebracht. Viele Paare wählen diesen Ort bewusst für ihre Trauung, nicht zuletzt wegen des historischen Ambientes.
Wer Glück hat, kann bei einer Führung auch einen Blick hinter die Kulissen werfen und erfährt dabei spannende Anekdoten aus dem Rathausalltag. Der angrenzende Rathausinnenhof wird im Sommer gelegentlich für kleine Konzerte und Lesungen genutzt, was die Verbindung von Geschichte und Gegenwart besonders schön erlebbar macht.

Die Frauenkirche
Nur wenige Schritte vom Marienplatz entfernt erhebt sich die spätgotische Stadtpfarrkirche St. Jakob, besser bekannt als Frauenkirche. Ihre gotische Architektur und die farbenfrohen Glasfenster ziehen nicht nur Kunstliebhaber in ihren Bann. Das Gotteshaus ist nicht nur ein spiritueller Ort, sondern auch ein architektonisches Juwel. Der hoch aufragende Turm ist von weitem sichtbar und prägt die Silhouette der Altstadt entscheidend mit.
Im Inneren erwartet Besucher eine beeindruckende Raumwirkung – das Kirchenschiff ist lichtdurchflutet, die Gewölbe wirken majestätisch und die zahlreichen Altäre sind kunstvoll gestaltet. Besonders hervorzuheben ist der barocke Hochaltar mit seiner prunkvollen Ausstattung. Wer sich für Orgelmusik interessiert, sollte unbedingt ein Konzert in der Frauenkirche besuchen – die Akustik ist hervorragend, und die Orgel zählt zu den bedeutendsten der Region.
Auch außerhalb der Gottesdienste ist die Kirche für Besucher geöffnet. Zahlreiche Infotafeln erklären die kunsthistorischen Besonderheiten und helfen dabei, das Bauwerk besser zu verstehen. Die Frauenkirche ist nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein Stück lebendige Stadtgeschichte, das zeigt, welchen Stellenwert Religion und Kultur einst im Alltag der Menschen hatten – und bis heute haben.

Die Stadtpfarrkirche St. Jakob
Ein bedeutendes Wahrzeichen von Wasserburg am Inn ist die Stadtpfarrkirche St. Jakob. Sie thront am Rande der Altstadt und ist nicht nur spirituelles Zentrum der Stadt, sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel für gotische Architektur in Oberbayern. Erbaut wurde die Kirche im 14. Jahrhundert und seither mehrmals erweitert und renoviert. Schon von außen beeindruckt sie durch ihren mächtigen, 75 Meter hohen Kirchturm, der das Stadtbild prägt und von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar ist. Besonders spannend: Der Turm ist leicht schief, was ihm im Volksmund den Beinamen „schiefer Turm von Wasserburg“ eingebracht hat.

Beim Betreten des Kirchenraums öffnet sich ein lichtdurchflutetes Kirchenschiff mit kunstvoll gestalteten Fenstern, beeindruckenden Gewölben und zahlreichen historischen Kunstwerken. Besonders sehenswert ist der Hochaltar, ein Werk aus dem 15. Jahrhundert, das mit filigraner Schnitzkunst und reicher Symbolik glänzt. Auch die barocke Kanzel, die Seitenaltäre und die Orgel sind Meisterwerke ihrer Zeit und laden zum Staunen ein. Die Atmosphäre im Inneren der Kirche ist ruhig und erhaben – ein Ort, an dem man zur Ruhe kommt und die kunstvolle Gestaltung auf sich wirken lassen kann.
Neben ihrer religiösen Funktion ist St. Jakob auch kulturell bedeutsam: Immer wieder finden hier Konzerte, Lesungen und besondere Gottesdienste statt. Für architektur- und kunstinteressierte Besucher ist die Kirche ein Muss, aber auch wer einfach einen Moment der Stille sucht, findet hier einen ganz besonderen Ort.

Das Brucktor und die Innbrücke
Wer die Altstadt durch das imposante Brucktor verlässt, gelangt zur historischen Innbrücke. Von hier aus bietet sich ein fantastischer Blick auf die Stadtsilhouette mit den bunten Häusern direkt am Wasser. Das Brucktor selbst wirkt wie ein Portal in eine andere Zeit: Es wurde im 14. Jahrhundert erbaut und diente einst als Stadtzugang sowie als Zollstation.

Heute ist es ein beliebtes Fotomotiv – nicht nur wegen seiner massiven Bauweise, sondern auch wegen des kunstvoll verzierten Wappens über dem Torbogen. Beim Durchschreiten des Tores öffnet sich der Blick auf den Inn, der ruhig und glitzernd vorbeifließt. Die Innbrücke wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erneuert, doch sie ist nach wie vor ein zentraler Verkehrs- und Verbindungsweg. Besonders in den frühen Morgenstunden oder zur goldenen Stunde bietet sich von hier aus ein atemberaubendes Panorama. Wer gerne fotografiert oder einfach nur genießt, sollte hier unbedingt einen Moment verweilen.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Inns solltet Ihr unbedingt den Weg hinauf in Richtung Schöne Aussicht ein Stück hinauf gehen. Von dort aus habt Ihr einen tollen Blick auf die Innschleife und die gesamte Altstadt. Das Zusammenspiel von Natur, Stadt und Fluss ist hier besonders eindrucksvoll zu erleben.

Museen und Kultur – Geschichte hautnah erleben
Wasserburg am Inn hat kulturell einiges auf Lager, und das nicht nur für regnerische Tage. Besonders hervorzuheben ist das Museum Wasserburg, das sich im ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift befindet. Das historische Gebäude allein ist schon einen Besuch wert, doch im Inneren eröffnet sich eine spannende Reise durch die Geschichte der Stadt und der Region.
Auf mehreren Etagen werden Exponate aus verschiedenen Jahrhunderten gezeigt – von mittelalterlichen Alltagsgegenständen über historische Kleidung bis hin zu kunstvoll gestalteten sakralen Objekten. Besonders eindrucksvoll ist das liebevoll nachgestellte Klassenzimmer aus der Kaiserzeit, das Besucher in eine längst vergangene Schulwelt eintauchen lässt. Aber auch für Kinder wird es nicht langweilig: Interaktive Stationen laden zum Mitmachen ein, und immer wieder gibt es Sonderausstellungen, die speziell auf ein jüngeres Publikum abgestimmt sind.

Ein weiteres Highlight ist die Galerie im Ganserhaus, die sich auf moderne und zeitgenössische Kunst spezialisiert hat. Hier geben wechselnde Ausstellungen regionalen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform. So entsteht eine spannende Verbindung von alter Stadt und moderner Ausdrucksform.
Wer noch tiefer in das kreative Wasserburg eintauchen möchte, sollte einen Blick in den Veranstaltungskalender werfen: Lesungen, Theateraufführungen, Konzerte und Kabarett sorgen dafür, dass in Wasserburg kulturell immer etwas los ist. Ob beim gemütlichen Jazz-Abend im kleinen Club oder beim klassischen Konzert in einer der Kirchen – hier findet jeder etwas Passendes.

Kulinarik in Wasserburg – Genuss mit Aussicht
Wer durch Wasserburg spaziert, wird früher oder später dem Duft von frisch gebackenem Brot, geröstetem Kaffee oder deftigen bayerischen Schmankerln folgen. Kulinarisch hat die Stadt einiges zu bieten, und das auf charmante, bodenständige Weise. In den Straßencafés rund um den Marienplatz lässt es sich herrlich frühstücken oder einen Cappuccino genießen, während das bunte Treiben vorbeizieht. Besonders empfehlenswert sind die regionalen Bäckereien, die noch nach traditionellen Rezepten backen – ein ofenfrisches Bauernbrot oder eine Butterbreze gehören quasi zum Pflichtprogramm.

Mittags und abends laden urige Wirtshäuser, moderne Bistros oder internationale Restaurants zum Schlemmen ein. Ob bayerische Klassiker wie Schweinsbraten mit Knödel oder raffinierte vegetarische Küche – die Auswahl ist groß und oft überraschend kreativ. Viele Gastronomen setzen bewusst auf Produkte aus der Region: Spargel aus dem Umland, Käse von lokalen Höfen oder Fisch aus dem Inn. Das schmeckt man – und es stärkt gleichzeitig die heimische Landwirtschaft.
Besonders schön ist auch die Lage vieler Lokale mit Blick auf den Inn oder in den kleinen, lauschigen Laubengängen. Wer es süß mag, sollte unbedingt in einer der Konditoreien einkehren: selbstgemachter Kuchen, hausgemachtes Eis oder Pralinen aus eigener Herstellung sind einfach unwiderstehlich. Wir haben uns letztendlich für ein Eis entscheiden, dass wir geschützt in den Laubengängen mit Blick auf das Rathaus genossen haben.

Freizeitangebote – Bewegung und Entspannung für jeden Geschmack
Wasserburg ist nicht nur eine Stadt zum Bummeln und Genießen, sondern auch ein idealer Ort für alle, die gerne aktiv sind oder einfach mal die Natur auf sich wirken lassen möchten. Direkt am Inn verlaufen zahlreiche Spazier- und Radwege, die sich hervorragend für eine gemütliche Tour oder eine ausgedehnte Wanderung eignen.
Besonders der Inndamm ist beliebt: flach, gut ausgebaut und mit traumhaften Ausblicken auf den Fluss und die Altstadt. Wer Lust auf eine etwas sportlichere Herausforderung hat, kann sich aufs Rad schwingen und den Inntal-Radweg ein Stück entlangfahren – eine der schönsten Radrouten Süddeutschlands, die durch malerische Landschaften führt.

Für alle, die lieber baden oder entspannen möchten, bietet sich das Erlebnisbad Badria an. Hier gibt es sowohl Innen- als auch Außenbecken, eine große Saunalandschaft und einen schönen Bereich für Kinder. Im Sommer ist das Freibad mit seiner großzügigen Liegewiese ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste gleichermaßen. Auch Minigolf, Kanuverleih oder ein Spaziergang auf dem Burgberg gehören zu den typischen Freizeitbeschäftigungen in Wasserburg.
Naturfreunde finden in der Umgebung der Stadt zudem zahlreiche Wanderwege durch Wälder und Wiesen. Die Kombination aus Wasser, Wald und historischem Flair macht Wasserburg zu einem rundum attraktiven Ziel für alle, die in ihrer Freizeit gern draußen unterwegs sind. (↗ Hier gibt’s die passende Wanderkarte*)

Einkaufen und Bummeln – kleine Läden mit Charakter
Einkaufen in Wasserburg ist ein Erlebnis für sich – fernab von großen Einkaufszentren und anonymen Filialen entdeckt man hier kleine, individuelle Läden, in denen Persönlichkeit und Qualität noch großgeschrieben werden. Die Altstadtgassen sind gesäumt von liebevoll geführten Boutiquen, Buchhandlungen, Feinkostläden und Handwerksbetrieben. Besonders reizvoll ist die Mischung aus Tradition und Moderne: Hier findet man ebenso Trachtenmode wie nachhaltige Fashionlabels, handgemachte Seifen oder außergewöhnlichen Schmuck. Wer ein besonderes Mitbringsel sucht, wird garantiert fündig.

Viele der Geschäfte befinden sich in historischen Gebäuden und strahlen ein ganz eigenes Flair aus. Oft stehen die Inhaber*innen selbst hinter der Ladentheke, beraten freundlich und erzählen gern etwas zur Herkunft ihrer Produkte. Auch Kunst und Design haben ihren Platz: Galerien, kleine Ateliers und Concept Stores laden zum Stöbern ein. Immer wieder entdeckt man dabei etwas Unerwartetes – sei es ein originelles Geschenk, ein handgebundenes Notizbuch oder ein kunstvolles Deko-Objekt.

Besonders lebendig wird es an Markttagen, wenn frisches Obst, Gemüse, Käse und Blumen auf dem Marienplatz angeboten werden. Hier trifft man Einheimische, plauscht mit den Händlern und spürt das echte Wasserburger Lebensgefühl. Wer gerne in entspannter Atmosphäre bummelt, wird die Einkaufswelt in Wasserburg lieben – charmant, inspirierend und herrlich entschleunigt.

Mit Kindern unterwegs – Wasserburg für die ganze Familie
Auch Familien mit Kindern kommen in Wasserburg voll auf ihre Kosten. Die Stadt bietet eine gelungene Kombination aus Kultur, Spiel und Natur, sodass für jedes Alter etwas dabei ist. Schon beim Spaziergang durch die Altstadt gibt es für Kinder viel zu entdecken: alte Stadttore, verwinkelte Gassen, bunte Häuser und geheimnisvolle Innenhöfe regen die Fantasie an. Viele Restaurants und Cafés sind kinderfreundlich und bieten spezielle Menüs oder Spielecken an, was den Aufenthalt für Familien besonders angenehm macht.

Auch das bereits genannte Freizeitbad Badria erfreut sich bei Familien großer Beliebtheit: Rutschen, Kinderbecken und ein beheiztes Außenbecken sorgen für Spaß bei jedem Wetter. Für naturverbundene Familien bietet sich eine Wanderung am Inndamm oder eine kleine Bootstour auf dem Fluss an.
Nicht zuletzt ist auch das Museum Wasserburg kindgerecht gestaltet – mit interaktiven Stationen, anschaulichen Exponaten und immer wieder neuen Mitmachaktionen. So wird Geschichte lebendig und spannend vermittelt. Ein Besuch in Wasserburg ist für Kinder nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich – eine perfekte Kombination für einen gelungenen Familienausflug.

Tipps, beste Reisezeit und Fazit
Ein Besuch in Wasserburg lohnt sich zu jeder Jahreszeit – doch je nach Interesse gibt es bestimmte Zeiträume, die sich besonders anbieten. Der Frühling ist ideal für ausgedehnte Spaziergänge entlang des Inns oder durch die blühenden Parks. Wenn die Natur erwacht, zeigt sich die Umgebung von ihrer romantischsten Seite. Im Sommer pulsiert das Leben in den Straßencafés und Biergärten, und das Freibad sowie die vielen Veranstaltungen sorgen für reichlich Abwechslung. Besonders beliebt sind die Sommerkonzerte auf dem Marienplatz und die Wasserburger Nachtmärkte, die ein einzigartiges Flair verbreiten.

Der Herbst lockt mit buntem Laub, klarer Luft und gemütlichen Tagen in den Museen oder beim Einkaufen. Für Fotograf*innen ist diese Jahreszeit besonders reizvoll. Und auch im Winter hat Wasserburg seinen ganz eigenen Zauber: Der Christkindlmarkt mit Kunsthandwerk, Glühwein und Lichterglanz verwandelt die Altstadt in ein kleines Winterwunderland. Wer das authentische, regionale Flair sucht, ist hier genau richtig – fernab vom Massentrubel großer Städte.
Ein Tipp für alle, die tiefer eintauchen möchten: Unbedingt an einer Stadtführung teilnehmen! Ob thematisch zur Stadtgeschichte, als Nachtwächtertour oder mit kulinarischem Fokus – die Angebote sind vielseitig und machen Wasserburg noch erlebbarer.

Fazit: Wasserburg am Inn ist ein echter Geheimtipp unter den bayerischen Kleinstädten. Die einzigartige Lage am Fluss, das mittelalterliche Stadtbild, die vielfältigen Kultur- und Freizeitangebote und die herzliche Atmosphäre machen jeden Besuch zu etwas Besonderem. Ob als Tagesausflug, Wochenendtrip oder kurzer Urlaub – hier lässt sich Geschichte erleben, Genuss finden und echte Entspannung genießen. Und wer einmal da war, kommt garantiert wieder zurück.

- Wir haben Wasserburg am Inn auf der Hinreise zu unserem Wellnesswochenende in Bad Aibling besucht
- An diesem Wochenende haben wir auch verschiedene Ausflüge gemacht: An den Starnberger See, den Walchensee, den Kochelsee, Benediktbeuern, Bad Tölz und an den Chiemsee
- Auch München liegt nicht allzu weit entfernt.
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