Ein charmanter Innenhof mit Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäusern mit roten Dächern und grünen Bäumen, der durch ein offenes Holztor unter einem Torbogen betrachtet wird, erinnert an die Weinromantik von Bietigheim-Bissingen.

Bietigheim-Bissingen entdecken – Fachwerkflair und Weinromantik

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Wenn Ihr Lust auf eine kleine, aber feine Stadt habt, die Geschichte, Genuss, Natur und Kultur wunderbar vereint, dann solltet Ihr Bietigheim-Bissingen unbedingt auf Eure Bucket List setzen. Die Stadt zwischen Ludwigsburg und Heilbronn ist ein echtes Juwel für alle, die sich nach einem entspannten Tagesausflug oder einem gemütlichen Wochenende mit viel Charme sehnen. Was Bietigheim-Bissingen ausmacht, ist die gelungene Mischung aus historischer Altstadt, moderner Kunst im Stadtbild, leckerem Essen, aussichtsreichen Spaziergängen entlang der Enz und natürlich: dem weltberühmten Enztalviadukt.

Eine Reihe farbenfroher Fachwerkhäuser mit steilen roten Dächern säumt unter bewölktem Himmel eine schmale Kopfsteinpflasterstraße in Bietigheim-Bissingen. Ein kleines grünes Auto parkt, und vor einem Gebäude steht ein Baum, der den Charme der Weinromantik noch verstärkt.

Schon bei der Ankunft merkt Ihr: Hier geht es gemütlich, aber nicht verschlafen zu. Die Innenstadt ist überschaubar, aber vollgepackt mit Sehenswürdigkeiten. Und das Beste? Alles lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Es gibt keine Hektik, keine Touristenmassen, sondern einfach nur baden-württembergische Gelassenheit mit einer großen Prise Fachwerk-Romantik. Ideal also für alle, die Kultur mit Genuss verbinden wollen – ob zu zweit, mit Freunden oder auch mit der Familie.

Wie komme ich nach Bietigheim-Bissingen?

Die Anreise nach Bietigheim-Bissingen ist angenehm unkompliziert – egal ob Ihr mit dem Auto, der Bahn oder sogar dem Fahrrad unterwegs seid. Die Stadt liegt verkehrsgünstig zwischen Stuttgart und Heilbronn, mitten im schönen Baden-Württemberg, und ist hervorragend angebunden.

Am Bahnhof steht auf einem blauen Schild die Stadt Bietigheim-Bissingen, bekannt für ihre Fachwerkarchitektur. Im Hintergrund hält auf dem angrenzenden Bahnsteig unter einem überdachten Dach ein rot-weißer Zug.

Wenn Ihr mit der Bahn* anreist, ist Bietigheim-Bissingen bestens erreichbar. Der Bahnhof ist ein wichtiger Knotenpunkt im regionalen Zugverkehr. Hier halten sowohl Regionalbahnen als auch Regional-Express-Züge aus Richtung Stuttgart, Heilbronn, Karlsruhe und Mühlacker. Von Stuttgart aus seid Ihr in gerade mal 20 bis 25 Minuten da – perfekt also auch für einen spontanen Tagesausflug. Allerdings solltet Ihr berücksichtigen, dass der Bahnhof etwas abseits der Altstadt liegt und Ihr etwa 30 Minuten zu Fuß dort hin unterwegs sein. Es gibt aber auch Buslinien, die Ihr nutzen könnt, um die Altstadt zu erreichen.

Schilder an einer Bushaltestelle in Bietigheim-Bissingen weisen direkt zur historischen Altstadt und zum Stadtmuseum und listen die Buslinien 551 und 554 auf, im Hintergrund sind Fachwerkhäuser, Bäume, ein roter Bus und ein bewölkter Himmel zu sehen.

Auch mit dem Auto kommt Ihr gut nach Bietigheim-Bissingen. Die Stadt liegt nur wenige Kilometer von der Autobahn A81 entfernt. Ausfahrt „Ludwigsburg-Nord“ oder „Mundelsheim“ – je nach Fahrtrichtung – bringen Euch schnell ans Ziel. Es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten, besonders in Zentrumsnähe, und auch ein Park-and-Ride-System für Bahnreisende.

Für Fahrradfreunde führt der Enztalradweg direkt durch die Stadt – ideal für alle, die einen Stopp in Bietigheim-Bissingen auf ihrer Tour einlegen möchten. Die Region ist generell sehr radfreundlich, mit gut ausgebauten Wegen und fahrradfreundlichen Betrieben.

Kurz gesagt: Egal, wie Ihr reist – Bietigheim-Bissingen ist gut erreichbar und empfängt Euch mit offenen Armen. Und spätestens nach der ersten entspannten Anreise wollt Ihr sowieso wiederkommen!

Eine kleine überdachte Holzbrücke mit Ziegeldach liegt zwischen grünen Büschen und Bäumen in Bietigheim-Bissingen, während im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel farbenfrohe Fachwerkhäuser und -gebäude den Hügel sprenkeln und den Charme der Weinromantik ausstrahlen.

Die Altstadt von Bietigheim: Fachwerk, Geschichte und ganz viel Charme

Die Altstadt von Bietigheim ist wie ein lebendig gewordenes Geschichtsbuch – nur viel schöner. Wenn Ihr durch die kopfsteingepflasterten Gassen schlendert, fühlt Ihr Euch sofort in eine andere Zeit versetzt. Hier reiht sich ein prächtiges Fachwerkhaus an das nächste, viele davon stammen aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Was die Altstadt so besonders macht, ist ihre Authentizität. Nichts wirkt künstlich aufpoliert – es ist einfach alles gepflegt, liebevoll erhalten und dabei herrlich lebendig. In kleinen Läden wird gestöbert, in Cafés getratscht und auf den Plätzen spielen Kinder.

Unter einem bewölkten Himmel erhebt sich auf dem Kopfsteinpflasterplatz von Bietigheim-Bissingen ein historisches Fachwerkgebäude mit einem steilen, spitzen Turm und einer Uhr über einem mit einer Statue gekrönten Brunnen, einer deutschen Flagge und einem orange blühenden Baum.

Ein echtes Highlight ist das alte Rathaus von 1507, das mit seiner eindrucksvollen Fassade und der kunstvollen astronomischen Uhr nicht nur ein beliebtes Fotomotiv ist, sondern auch ein historisches Zeugnis der Renaissance. Gleich um die Ecke wartet das Hornmoldhaus auf Euch – ein Renaissancebau aus dem Jahr 1536, der heute das Stadtmuseum beherbergt. Hier erfahrt Ihr nicht nur Spannendes über die Stadtgeschichte, sondern auch über das Leben der Menschen in der Region im Wandel der Jahrhunderte. Besonders für Geschichtsinteressierte ein Muss.

Ein traditionelles Fachwerkgebäude mit dekorativen Holzbalken und steilem Dach steht in einer Kopfsteinpflasterstraße in Bietigheim-Bissingen, umgeben von Bäumen und umliegenden Häusern unter einem bewölkten Himmel.

Und auch sonst lädt die Altstadt zum Entdecken ein. Überall finden sich kleine Kunstwerke an Hauswänden, wie etwa das Wandgemälde „Bietigheimer Pferdemarkt“ – ein charmantes Spiel mit der Stadttradition. Apropos Pferdemarkt: Wenn Ihr im September zu Besuch seid, könnt Ihr das größte Volksfest der Stadt live erleben, bei dem sich die Altstadt in eine bunte Festmeile verwandelt.

Ein gepflegter Garten mit quadratischen Buchsbaumhecken und einem großen Blumentopf befindet sich neben einem traditionellen Fachwerkhaus in Bietigheim-Bissingen, dessen weiße Wände und braunen Balken teilweise von einem Baum beschattet werden.

Für alle, die sich für Architektur, Geschichte und Stadtromantik begeistern, ist ein ausgedehnter Spaziergang durch die Altstadt von Bietigheim einfach Pflicht. Nehmt Euch Zeit, schaut nach oben zu den kunstvollen Fassaden und Balkonen – und gönnt Euch zwischendurch ein Eis oder einen Cappuccino. Denn genau dafür ist diese Stadt gemacht: zum Entschleunigen und Genießen.

Eine schmale Kopfsteinpflasterstraße schlängelt sich zwischen Fachwerkhäusern mit weißen Wänden und freiliegenden Holzbalken im malerischen europäischen Dorf Bietigheim-Bissingen hindurch und beschwört unter einem bewölkten Himmel zeitlose Weinromantik herauf.

Das Enztalviadukt: Bietigheims imposantestes Wahrzeichen

Wenn man an Bietigheim-Bissingen denkt, dann kommt einem unweigerlich ein Bild in den Kopf: das mächtige Enztalviadukt. Dieses beeindruckende Bauwerk zieht sich wie eine steinerne Krone über das grüne Tal der Enz und ist weit mehr als nur eine Eisenbahnbrücke. Es ist das Wahrzeichen der Stadt – und das vollkommen zu Recht. Denn das Viadukt ist nicht nur imposant, sondern auch ein echtes Meisterwerk der Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts.

Ein steinernes Eisenbahnviadukt mit mehreren Bögen überspannt einen Fluss in Bietigheim-Bissingen, eingerahmt von üppigen grünen Bäumen und charmanten Fachwerkhäusern unter einem bewölkten Himmel.

Erbaut wurde das Enztalviadukt zwischen 1851 und 1853 im Zuge des Baus der Württembergischen Westbahn. Es besteht aus insgesamt 21 Bögen und erstreckt sich auf einer Länge von rund 287 Metern über das Flusstal. Die Höhe? Stolze 33 Meter! Besonders spannend ist: Das Viadukt ist nach wie vor in Betrieb – und wenn ein Zug über die Brücke fährt, ist das ein Anblick, der fast schon poetisch wirkt. Zwischen der steinernen Eleganz des Viadukts und dem satten Grün des Tals wirkt alles wie eine Postkarte, die zum Leben erwacht ist.

Ein steinernes Eisenbahnviadukt mit mehreren Bögen erstreckt sich über einen grünen Park in Bietigheim-Bissingen mit Bäumen und verschlungenen Wegen. Der bewölkte Himmel und die Pfützen auf dem Weg erinnern an den jüngsten Regen und versprühen einen Hauch von Weinromantik.

Am besten lässt sich das Viadukt bei einem Spaziergang durch den Bürgergarten oder entlang der Enz erleben. Zahlreiche Bänke laden dazu ein, einfach mal innezuhalten und die Szenerie auf sich wirken zu lassen. Wer gerne fotografiert, sollte unbedingt zur „goldenen Stunde“ kommen – dann verwandelt das Licht die Szenerie in ein echtes Kunstwerk. Besonders schön ist auch der Blick vom Japangarten aus.

Auch bei Nacht hat das Viadukt seinen Reiz. Es wird stimmungsvoll beleuchtet und wirkt fast ein bisschen mystisch. Ein Tipp für Romantiker: Schnappt Euch eine Picknickdecke, eine Flasche Wein und setzt Euch ans Enzufer – mit Blick auf das leuchtende Viadukt. Ein Moment, den man nicht so schnell vergisst!

Ein steinernes Eisenbahnviadukt mit mehreren Bögen überspannt unter einem bewölkten Himmel eine Wiese und Bäume in Bietigheim-Bissingen – eine Szenerie, die den Charme der Weinromantik hervorruft.

Der Japanische Garten: Ein Stück Fernost mitten in Bietigheim-Bissingen

Wenn Ihr in Bietigheim-Bissingen unterwegs seid und einen Ort sucht, an dem Ihr einfach mal durchatmen, zur Ruhe kommen und Euch wie in einer anderen Welt fühlen könnt – dann schaut unbedingt beim Japanischen Garten vorbei. Dieses kleine Juwel liegt ganz in der Nähe der Altstadt und entführt Euch mit wenigen Schritten in die Ästhetik und Gelassenheit fernöstlicher Gartengestaltung.

Ein hohes Steindenkmal mit japanischen Inschriften steht vor dichtem grünem Bambus und Büschen, umgeben von einem niedrigen Holzzaun in einer Gartenkulisse und spiegelt den ruhigen Charme wider, der oft in den Fachwerk- und Weinromantikszenen von Bietigheim-Bissingen zu finden ist.

Der Japanische Garten ist das Symbol einer jahrzehntelangen Freundschaft zwischen zwei Städten – Bietigheim-Bissingen und Kusatsu, einer Stadt in der Präfektur Shiga. Die Partnerschaft besteht seit 1962 und zählt damit zu den ältesten deutsch-japanischen Städtefreundschaften überhaupt. Und genau aus dieser Beziehung heraus entstand auch der Wunsch, ein Stück japanischer Gartenkunst in Baden-Württemberg erlebbar zu machen. Er ist zwar nicht riesig, aber unglaublich liebevoll gestaltet. Schon beim Betreten spürt man, wie die Hektik des Alltags langsam von einem abfällt. Die typische Gestaltung mit Steinlaternen, geschwungenen Brücken, Wasserläufen, kunstvoll platzierten Felsen und sorgfältig geschnittenen Pflanzen folgt der japanischen Tradition und schafft eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Eine ruhige Gartenszene mit üppigen grünen Pflanzen, einem kleinen, von Felsen umgebenen Teich und Bäumen mit grünem und orangefarbenem Laub unter einem bewölkten Himmel erinnert an den weinromantischen Charme von Bietigheim-Bissingen.

Besonders schön ist der Garten im Frühjahr, wenn die Kirschbäume blühen und alles in zartem Rosa getaucht ist. Aber auch im Herbst, wenn sich das Laub in goldene und rote Farbtöne verwandelt, hat der Garten eine ganz eigene Magie. Die Spiegelung der Bäume im Wasser, das Plätschern des Bachs, das Rascheln der Blätter – hier wird jeder Spaziergang zu einem kleinen Meditationsmoment.

Ein hoher Stein mit einer Metalltafel steht zwischen dichten grünen Sträuchern und Bäumen in einem üppigen Garten in Bietigheim-Bissingen, der für seine Weinromantik berühmt ist, mit buntem Laub im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Viele Einheimische nutzen den Garten als Ort der Entspannung in der Mittagspause oder als Zwischenstopp bei einem längeren Spaziergang durch den Bürgergarten. Und auch für Fotos ist der Japanische Garten ein beliebter Spot – sei es für Porträts, Hochzeitsbilder oder einfach nur ein schönes Erinnerungsfoto vom Ausflug.

Wenn Ihr also in Bietigheim-Bissingen unterwegs seid, lasst Euch diesen Ort nicht entgehen. Der Japanische Garten zeigt, wie viel Ruhe, Ästhetik und Gelassenheit in einem kleinen Stück Natur stecken kann – und ist damit ein echtes Highlight, das vielleicht nicht ganz so bekannt, aber umso besonderer ist.

Ein ruhiger japanischer Garten in Bietigheim-Bissingen mit einem kleinen Teich, üppigem Grün, Felsen und farbenfrohen Bäumen – einige davon mit orangefarbenem und rotem Herbstlaub – strahlt Ruhe unter einem wolkigen Himmel aus, der an Weinromantik erinnert.

Sehenswürdigkeiten in Bietigheim-Bissingen: Zwischen Kunst, Geschichte und grüner Idylle

Neben der charmanten Altstadt und dem berühmten Viadukt bietet Bietigheim-Bissingen noch eine ganze Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten, die Ihr nicht verpassen solltet. Die Stadt hat nämlich ein feines Gespür dafür, Kultur und Natur harmonisch miteinander zu verbinden – und genau das macht den Reiz eines Besuchs hier aus.

Bunte Fachwerkhäuser mit weißen, roten und gelben Fassaden stehen Seite an Seite auf einer Kopfsteinpflasterstraße unter einem bewölkten Himmel in der historischen Stadt Bietigheim-Bissingen.

Ein echter Geheimtipp für Kunstliebhaber ist die „Skulpturenallee“ entlang der Enz. Hier begegnet Ihr auf einem Spaziergang durch die Stadt moderner Kunst in ihrer schönsten Form – und das völlig kostenlos. Eine der bekanntesten Skulpturen ist das “Ku(h)riosum” von Jürgen Goertz: eine futuristisch anmutende Kuh mit Raketenantrieb. Klingt verrückt? Ist es auch – aber eben auf eine wunderbar inspirierende Weise. Die Skulpturen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Stadt und machen den Stadtrundgang zu einem echten Erlebnis.

Ein Steinbrunnen mit Figurenschmuck steht auf dem Stadtplatz von Bietigheim-Bissingen, umgeben von Geschäften und Fachwerkhäusern mit grünen Fensterläden unter einem wolkigen Himmel. Blumen schmücken den Brunnensockel, und Wasser fließt aus den Ausgüssen.

Nicht weniger sehenswert ist die Städtische Galerie, die sich im ehemaligen Kronenzentrum befindet. Dort finden regelmäßig Ausstellungen mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Grafik statt – von regionalen Künstlerinnen und Künstlern bis hin zu international bekannten Namen. Der Eintritt ist moderat, und wer sich auch nur ein bisschen für Kunst interessiert, wird hier auf seine Kosten kommen.

Hinter einem efeubewachsenen gelben Gebäude in Bietigheim-Bissingen steht ein Steinturm mit Ziegeldach. Ein überdachter Holzsteg im klassischen Fachwerk-Charme verbindet den Turm. Bäume und ein bewölkter Himmel runden das Bild ab.

Kurzum: In Bietigheim-Bissingen wird Euch nicht langweilig. Im Gegenteil – man entdeckt an jeder Ecke kleine Details, die das Stadtbild lebendig und vielseitig machen. Ob Kultur, Natur oder einfach nur ein schöner Platz zum Verweilen – hier findet jede*r etwas, das das Herz höherschlagen lässt.

Ein historischer Torbogen mit Wandgemälde, Uhr und Wappen steht zwischen schmalen Fachwerkhäusern in einer Kopfsteinpflasterstraße in Bietigheim-Bissingen. Eine Seite des Bogens ist wegen Renovierungsarbeiten eingerüstet, während Menschen darunter hindurchgehen.

Essen gehen in Bietigheim-Bissingen: Genuss im Rossknecht im Schloss

An einem Tag voller Eindrücke darf der kulinarische Genuss natürlich nicht zu kurz kommen – und da hat Bietigheim-Bissingen so einiges zu bieten. Ob schwäbische Klassiker, kreative Crossover-Küche oder ein kühles Bier zum Feierabend: Die Gastronomieszene der Stadt ist vielfältig und authentisch. Meine Entscheidung fiel am Ende auf das Rossknecht im Schloss, einem Brauhaus mit Charakter, Geschichte und verdammt leckerem Essen.

Sitzbereich im Freien mit Holztischen und Bänken unter geschlossenen roten Sonnenschirmen neben einem traditionellen Fachwerkgebäude mit steilem Dach. Ein gepflasterter Innenhof und ein belaubter Baum tragen zum weinromantischen Charme von Bietigheim-Bissingen unter bewölktem Himmel bei.

Das Rossknecht befindet sich im ehemaligen Schloss Bietigheim, einem historischen Gebäude mitten im Zentrum der Stadt. Die Kombination aus historischem Gemäuer und modernem Brauhaus-Ambiente ist einfach unschlagbar. Hier fühlt man sich sofort wohl – egal, ob man draußen im gemütlichen Innenhof sitzt oder sich im Inneren einen Platz in den urigen Gewölben sucht. Die Stimmung ist entspannt, das Publikum bunt gemischt: Familien, Freundesgruppen, Paare – alle genießen hier gemeinsam gutes Essen und selbstgebrautes Bier.

Ein gemütliches Kneipeninterieur in Bietigheim-Bissingen mit einem runden Holztisch, rot gepolsterten Sitzbänken, rustikalen Steinwänden, Fachwerkakzenten, einem schwarzen Kronleuchter aus Eisen und Regalen voller Krüge und Flaschen weckt wahre Weinromantik.

Die Speisekarte im Rossknecht ist ein Traum für alle, die die schwäbische Küche lieben. Maultaschen, Zwiebelrostbraten, Käsespätzle – alles, was das Herz begehrt. Besonders zu empfehlen: das Biergulasch mit handgeschabten Spätzle. Dazu ein frisch gezapftes Rossknecht-Bier (oder in meinem Fall eine Cola) – und der Tag ist perfekt. Auch Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten, etwa mit dem ofenfrischen Flammkuchen oder saisonalen Gerichten mit regionalem Gemüse.

Ein Teller Pasta mit Rindfleischeintopf und einem Klecks roter Marmelade, serviert mit einem Getränk und einem Glas auf einem Holztisch in einem gemütlichen Weinromantik-Restaurant. Ein Utensiliengefäß und eine dekorative Kerze verleihen dem Ganzen Charme und erinnern an die herzliche Gastfreundschaft von Bietigheim-Bissingen.

 

Übernachten in Bietigheim-Bissingen: Von gemütlich bis stilvoll

Wer nach einem Tag voller Eindrücke nicht gleich wieder abreisen will, findet in Bietigheim-Bissingen auch die passenden Übernachtungsmöglichkeiten*. Die Stadt bietet ein breites Spektrum – vom charmanten Boutique-Hotel über familienfreundliche Pensionen bis hin zu modernen Businesshotels. Und das Beste: Die Wege sind kurz, viele Hotels liegen fußläufig zur Altstadt, zum Viadukt oder zu den besten Restaurants.

Eine tolle Adresse ist das Hotel Rose*, ein gehobenes Stadthotel mit stilvoll eingerichteten Zimmern, einem hervorragenden Frühstücksbuffet und einem eigenen Restaurant, das auch bei Einheimischen sehr beliebt ist. Hier übernachtet Ihr in ruhiger Lage und seid trotzdem in wenigen Minuten im Zentrum. Die Zimmer sind modern, komfortabel und mit viel Liebe zum Detail gestaltet – perfekt für alle, die es ein bisschen eleganter mögen.

Eine schmale Kopfsteinpflasterstraße in Bietigheim-Bissingen ist gesäumt von farbenfrohen historischen Gebäuden, darunter ein markantes rot-weißes Fachwerkhaus. Der Himmel ist bewölkt, und kleine Bäume und Straßenlaternen schmücken den charmanten Gehweg.

Wer es privater bevorzugt, ist in der Ferienwohnung Auszeit* gut aufgehoben. Diese kleine Ferienwohnung verfügt über zwei  Schlafzimmer, Gartenblick und einen Privatparkplatz. Ideal für alle, die lieber in persönlicher Atmosphäre statt in einem anonymen Hotel absteigen möchten.

Für Geschäftsreisende oder alle, die es funktional mögen, bietet das Hotel Eberhards am Wasser* moderne Zimmer direkt an der Enz. Der Blick auf das Wasser, die stilvolle Einrichtung und das feine Restaurant machen das Hotel zu einem kleinen Rückzugsort mitten in der Stadt. Perfekt übrigens auch für Paare, die sich ein kleines Wellness-Wochenende gönnen wollen.

Egal, ob Ihr auf Luxus, Authentizität oder Budget achtet – in Bietigheim-Bissingen findet jeder die passende Bleibe für eine erholsame Nacht.*

Eine Kopfsteinpflasterstraße in Bietigheim-Bissingen, gesäumt von farbenfrohen Fachwerkhäusern und modernen Gebäuden in einer malerischen europäischen Stadt, mit bedecktem Himmel und menschenleeren Straßen.

Fazit: Bietigheim-Bissingen – ein Ausflugsziel zum Verlieben

Ob Ihr nur für einen Tagestrip kommt oder gleich ein ganzes Wochenende bleiben wollt – Bietigheim-Bissingen wird Euch überraschen. Die Stadt ist ein echter Geheimtipp in Baden-Württemberg: kompakt, charmant, vielseitig. Sie vereint historischen Flair mit moderner Lebensfreude, hat eine wunderschöne Altstadt, beeindruckende Bauwerke wie das Enztalviadukt, grüne Oasen zum Entspannen und kulinarische Highlights, die keine Wünsche offenlassen.

An einem bewölkten Tag in Bietigheim-Bissingen steht hinter einer Steinmauer und Bäumen eine Reihe farbenfroher, traditioneller Fachwerkhäuser mit roten Ziegeldächern. Der Gehweg im Vordergrund ist mit Laub bedeckt.

Was Bietigheim-Bissingen so besonders macht, ist diese entspannte Atmosphäre. Nichts ist überlaufen, nichts wirkt künstlich inszeniert. Stattdessen spürt man, dass die Stadt von den Menschen lebt, die hier wohnen – mit viel Herz für ihre Geschichte, ihre Kunst und ihre Gastfreundschaft. Ob Ihr durch die Altstadt bummelt, am Viadukt entlangspaziert, Skulpturen entdeckt oder im Rossknecht ein Bier genießt – hier fühlt sich alles irgendwie richtig an.

Für Kulturfans, Naturfreunde, Genießer oder Familien ist Bietigheim-Bissingen ein ideales Ziel. Und wer einmal da war, kommt gerne wieder – vielleicht beim nächsten Mal zum Pferdemarkt oder im Advent zum stimmungsvollen Sternlesmarkt.

Eine große, surreale Außenskulptur mit abstrakten menschlichen und tierischen Gesichtern, Bögen und geometrischen Formen steht auf einem gepflasterten Platz in Bietigheim-Bissingen, umgeben von Bäumen, Sonnenschirmen, Fachwerkgebäuden und einer malerischen Kulisse.

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