Der große barocke Fuldaer Dom mit zwei hohen Türmen und einer zentralen Kuppel aus hellem Stein hebt sich deutlich von einem wolkenverhangenen Himmel ab. Üppige grüne Bäume umgeben das Gebäude.

Fulda entdecken – Barockstadt mit Herz – Top 10 Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

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Ihr plant einen Trip nach Fulda? Dann macht euch auf eine bunte Mischung aus barockem Charme, Kultur und Naturerlebnissen gefasst. Fulda ist bekannt als Barockstadt in Hessen und bietet zu jeder Jahreszeit tolle Highlights. Ihr werdet die Stadt schnell ins Herz schließen: historische Kirchen, prächtige Schlossanlagen, gemütliche Gassen und das Umland mit seinen Wäldern und Bergen laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

In diesem Blogbeitrag führe ich Euch durch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Fuldas und gebe Euch hilfreiche Reisetipps zu Anreise, Unterkunft, Gastronomie, Events, Shopping und Ausflügen in die Umgebung. Seid gespannt auf Fulda – diese Stadt hat wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten!

Wissenswertes über Fulda
  • Bundesland: Hessen
  • Einwohnerzahl: 65.434 (Stand 31. Dezember 2024)
  • Anreise: Mit dem Auto über die A7 oder die A66 / mit der Bahn* bis zum Bahnhof Fulda / nächster Flughafen*: Frankfurt
  • Übernachtung: Ich empfehle Euch das Maritim Hotel Am Schlossgarten*. Dieses befindet sich direkt in den Altstadt, so dass Ihr schnell zu Fuß bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten seid. Natürlich könnt Ihr auch gerne bei booking.com* stöbern und dort nach der perfekten Unterkunft in der Gegend suchen.

Ein bezaubernder europäischer Stadtplatz in Fulda mit farbenfrohen, historischen Fachwerkhäusern, Cafés im Freien, die von Sonnenschirmen beschattet werden, und einem Pflanzgefäß mit lila und weißen Blumen auf einem Steingeländer im Vordergrund.

Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Fulda im Überblick

Um Euch die Navigation durch die Sehenswürdigkeiten in Fulda zu erleichtern, habe ich Euch hier eine Karten erstellt. So sehr Ihr auf einen Blick, wo und in welcher Reihenfolge Ihr die Fuldaer Sehenswürdigkeiten besuchen könnt.

Der Dom St. Salvator – Herzstück der Stadt

Wer nach Fulda reist, kommt am Dom nicht vorbei. Der mächtige Barockbau erhebt sich direkt im Zentrum und ist das Wahrzeichen der Stadt. Schon von außen beeindruckt die Fassade mit ihren Türmen und der breiten Kuppel, die an römische Kirchen erinnert. Innen entfaltet der Dom seine volle Pracht: prunkvolle Altäre, aufwendig gestaltete Decken und jede Menge vergoldete Details.

Der große barocke Fuldaer Dom mit zwei hohen Türmen und einer zentralen Kuppel aus hellem Stein hebt sich deutlich von einem wolkenverhangenen Himmel ab. Üppige grüne Bäume umgeben das Gebäude.

Besonders wichtig ist die Grabstätte des heiligen Bonifatius, der als „Apostel der Deutschen“ gilt und Fulda im 8. Jahrhundert als Klostergründung ins Leben rief. Damit hat der Dom nicht nur architektonischen, sondern auch enormen historischen Wert. Wer aufmerksam durch den Kirchenraum geht, entdeckt immer wieder kleine Details, wie alte Grabplatten oder kunstvolle Fresken.

Ein großer historischer Dom mit Zwillingstürmen steht auf dem Stadtplatz von Fulda. Im Vordergrund stehen Baumaschinen und Metallbarrieren, die auf eine Veranstaltung hindeuten. Bewölkter Himmel darüber. Andere Kirchengebäude und Bäume sind in der Nähe zu sehen.

Auch der Domplatz vor dem Gebäude lohnt sich: Er ist weitläufig und bietet einen tollen Blick auf das Zusammenspiel von Schloss, Dom und barockem Viertel. Zudem dient er in den Sommermonaten – so wie bei unserem Besuch – als Kulisse für die Domfestspiele. Wenn Ihr Fulda also im Sommer besucht, solltet Ihr Euch darauf einstellen, dass der Blick auf den Dom leider etwas eingeschränkt ist.

Ein großer gelber Kran arbeitet vor Fuldas historischer Barockkirche mit ihren Zwillingstürmen, inmitten von Baugeräten und Fahrzeugen auf dem Stadtplatz unter einem bewölkten Himmel.

Tipp: Wer eine Führung mitmacht, erfährt spannende Geschichten rund um Bauzeit und Bedeutung des Gotteshauses. Ein Abstecher ins Dommuseum nebenan gibt euch zudem Einblicke in liturgische Schätze und alte Handschriften. Der Dom ist nicht nur für Gläubige ein Highlight – er ist ein Ort, an dem Kunst, Religion und Geschichte eindrucksvoll zusammenkommen.

Eine große rote Herzform steht neben einem blauen Buchstaben F auf einer gepflasterten Fläche in Fulda, mit schwarzem Stoff und Metallbarrieren im Hintergrund.

Stadtschloss und Schlosstheater – Wo Fulda fürstlich wird

Direkt neben dem Dom steht das prächtige Stadtschloss, das früher Residenz der Fürstäbte und Fürstbischöfe war. Schon der Ehrenhof mit seinen symmetrischen Flügeln vermittelt einen Hauch Versailles. Beim Schlendern durch die Anlage merkt man sofort, dass hier Macht und Reichtum zur Schau gestellt wurden.

Ein großartiges historisches Gebäude in Fulda mit einem zentralen Uhrenturm, gelben Wänden und einem dunklen Dach, flankiert von symmetrischen Flügeln und Gärten auf jeder Seite, betrachtet von einem Kopfsteinpflasterweg unter einem bewölkten Himmel.

Teile des Schlosses sind heute für Besucher geöffnet, sodass ihr einige der historischen Säle bestaunen könnt – reich dekoriert mit Stuck, Wandteppichen und Möbeln aus der Barockzeit. Doch das Schloss ist nicht nur Museum, sondern auch lebendiger Kulturort. Besonders beliebt ist das Schlosstheater, das sich direkt in der Anlage befindet. Hier finden Konzerte, Theaterstücke und Musicals statt, die das historische Ambiente perfekt ergänzen. Im Sommer lohnt es sich, die Open-Air-Veranstaltungen im Innenhof mitzunehmen – bei Kerzenschein und barocker Kulisse wird ein Theaterabend unvergesslich.

Eine weiße, verzierte Statue mit mehreren Figuren steht zwischen zwei hohen, kegelförmig geschnittenen Büschen vor einem gelben Fulda-Gebäude mit runden und rechteckigen Fenstern und einem roten Ziegeldach. Kopfsteinpflaster umgibt die Statue.

Auch Hochzeiten oder Lesungen werden hier gerne veranstaltet, sodass das Schloss nach wie vor im Zentrum des städtischen Lebens steht. Auf dem Schlossplatz davor findet ihr übrigens eine Statue des heiligen Bonifatius, die an die enge Verbindung von Stadtgeschichte und Religion erinnert. Ob als Kulturfan oder Architekturfreund – das Stadtschloss ist definitiv ein Muss bei eurem Besuch in Fulda.

Ein großes, historisches Gebäude in Fulda mit einem gepflasterten Innenhof, gepflegten Gärten und symmetrischen Steintreppen auf beiden Seiten. Das Gebäude verfügt über zahlreiche Fenster und einen zentralen Teil, der von einem Uhrenturm gekrönt wird.

Orangerie und Schlossgarten – Barock unter freiem Himmel

Gleich hinter dem Schloss öffnet sich der weitläufige Schlossgarten mit der eleganten Orangerie. Ursprünglich diente das Gebäude dazu, empfindliche Pflanzen wie Orangenbäume zu überwintern – heute ist es ein beliebter Treffpunkt für Spaziergänger und Kulturfreunde. Die Orangerie selbst beeindruckt durch ihre hohen Fenster und den großen Apollosaal, in dem heute ein Café untergebracht ist.

Vor Fuldas elegantem historischem Gebäude mit Bogenfenstern und Mansarddach steht ein großer Wasserbrunnen, umgeben von grünen Bäumen und einem Kiesweg in einer malerischen Parklandschaft.

Ein echtes Wahrzeichen ist die imposante Floravase, eine mehrere Meter hohe Skulptur, die die Göttin Flora darstellt und mit ihren barocken Ornamenten sofort ins Auge fällt. Der Schlossgarten lädt gerade im Frühling und Sommer zum Flanieren ein: blühende Blumen, akkurat angelegte Wege und kleine Wasserflächen schaffen eine idyllische Kulisse. Wer Lust hat, macht es sich auf einer Bank bequem und beobachtet das Treiben, während Kinder durch die Anlage toben.

Auch im Herbst, wenn das Laub in warmen Farben leuchtet, oder im Winter, wenn Raureif die Beete bedeckt, hat der Park seinen besonderen Reiz. Ein Spaziergang hier ist eine kleine Reise in die Vergangenheit, bei der ihr euch leicht vorstellen könnt, wie einst Fürsten und Hofdamen durch die Gartenanlagen flanierten. Für ein bisschen Ruhe mitten in der Stadt ist dieser Ort perfekt geeignet.

Eine weiße Statue einer sitzenden Frau mit einem Kind steht in der Mitte eines kleinen Brunnenbeckens in Fulda, das an eine alte Steinmauer mit einer gewölbten Nische angebaut ist; von der Statue fließt Wasser in den grünlichen Teich.

Die Michaelskirche – Ein Stück frühmittelalterliche Geschichte

Die Michaelskirche ist ein echter Schatz für alle, die sich für die frühen Jahrhunderte deutscher Geschichte interessieren. Sie wurde schon im 9. Jahrhundert erbaut und gilt als eine der ältesten Kirchen in Deutschland. Damit steht ihr hier in einem Bau, der die Zeiten der Karolinger überdauert hat.

Von außen wirkt die Kirche schlicht, fast unscheinbar – innen entfaltet sich jedoch eine ganz besondere Atmosphäre. Das romanische Mauerwerk, die klaren Formen und die Reste alter Fresken vermitteln einen Eindruck von der Spiritualität vergangener Jahrhunderte. Besonders spannend ist die Krypta, in der Archäologen Überreste früherer Äbte fanden. Hier wird Geschichte greifbar.

Die Michaelskirche liegt etwas abseits des Trubels, in der Nähe des Frauenbergs, und ist damit auch ein Ort der Ruhe. Viele Besucher berichten, dass sie hier eine fast meditative Stimmung verspüren. Wer möchte, kann den Besuch mit einem Spaziergang auf den Frauenberg verbinden – von dort oben bietet sich ein wunderbarer Blick über Fulda. Die Michaelskirche zeigt eindrucksvoll, dass Fulda nicht nur für barocken Glanz steht, sondern auch eine tief verwurzelte mittelalterliche Tradition hat.

Eine historische Steinkirche mit zwei hohen, spitzen Türmen steht inmitten üppiger Bäume und Grünflächen unter einem bewölkten Himmel in Fulda. Im Vordergrund sind eine Steinmauer und ein abschüssiger Weg zu sehen.

Das Paulustor und das Barockviertel – Spaziergang durch eine andere Zeit

Ein besonders fotogenes Highlight in Fulda ist das Paulustor, das ehemalige Stadttor im Norden der Altstadt. Heute wirkt es eher wie ein repräsentatives Tor in eine andere Welt: Dahinter eröffnet sich euch das gesamte Barockviertel mit Dom, Schloss und Orangerie. Erbaut im frühen 18. Jahrhundert, war das Tor Teil der Stadtbefestigung, doch statt Wehrhaftigkeit strahlt es Eleganz aus.

Das Relief über dem Torbogen zeigt das Wappen der Fürstäbte und erinnert daran, dass Fulda einst ein eigenständiges Fürstbistum war. Wer das Tor durchschreitet, spürt sofort den besonderen Charme des Viertels: breite Straßen, die auf den Domplatz zulaufen, barocke Bürgerhäuser mit kleinen Gärten und ein stimmiges Ensemble von Architektur und Natur.

Hier lohnt es sich, einfach loszuschlendern und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. In den kleinen Seitenstraßen findet ihr Cafés, Eisdielen und Boutiquen, die zum Verweilen einladen. Besonders schön ist ein Spaziergang in den Abendstunden, wenn die Fassaden in warmes Licht getaucht werden. Im Barockviertel wird die Geschichte Fuldas lebendig – und gleichzeitig zeigt sich die Stadt von ihrer gemütlichsten Seite. Für alle, die gerne fotografieren oder einfach durch historische Kulissen bummeln, ist dieser Teil der Stadt ein Muss.

Ein historischer steinerner Torbogen in Fulda, geschmückt mit Statuen und dekorativen Schnitzereien, steht über einer Straße mit Kopfsteinpflaster, flankiert von Topfpflanzen und Bäumen, unter einem bewölkten Himmel. Auf der rechten Seite ist ein kleines Steingebäude zu sehen.

Die Stadtpfarrkirche St. Blasius – Gotische Eleganz im Herzen der Altstadt

Mitten in der Altstadt von Fulda erhebt sich die Stadtpfarrkirche St. Blasius, die zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken in der Region zählt. Sie entstand im 14. Jahrhundert und beeindruckt durch ihre klare Architektur, die sich deutlich vom barocken Glanz des Doms abhebt. Schon von außen fällt das markante Portal mit seinen filigranen Steinmetzarbeiten ins Auge, während der hohe Chorraum und die Spitzbogenfenster den typischen gotischen Charakter betonen.

Ein lebendiger Stadtplatz in Fulda mit bunten Gebäuden, Straßencafés und einer großen rot-weißen Kirche mit Zwillingstürmen unter einem teilweise bewölkten Himmel. Hängende Dekorationen und Blumen verleihen der lebendigen Szene Charme.

Innen erwartet euch ein heller, weitläufiger Raum, der von schlanken Säulen getragen wird und in dem das Licht farbig durch die Glasfenster fällt. Besonders sehenswert sind die neugotische Ausstattung und das große Kruzifix, das den Altarraum dominiert. Auch die Orgel ist ein Meisterwerk, das regelmäßig bei Konzerten gespielt wird. Viele Besucher schätzen an der St. Blasius-Kirche die ruhige Atmosphäre, die sie von der geschäftigen Altstadt drumherum abhebt.

Wer ein wenig Zeit mitbringt, sollte sich in eine der Bänke setzen und das Spiel von Licht und Raum wirken lassen. Auch für Kunstfreunde lohnt sich der Besuch, da man hier ein wunderbares Beispiel gotischer Sakralarchitektur findet, das in Fulda einen spannenden Kontrast zum barocken Dom bildet. So zeigt sich, dass die Stadt nicht nur eine Epoche, sondern gleich mehrere Architektur- und Kunststile in sich vereint.

Innenraum einer großen Kirche in Fulda mit kunstvollen Gewölbedecken, dekorativen Bögen, detaillierten Fresken und Reihen von Holzbänken, die zu einem kunstvollen Altar führen. Durch die hohen Bogenfenster fällt Licht ein, das die architektonische Pracht hervorhebt.

Das Alte Rathaus – Fuldaer Geschichte zum Anfassen

Ein weiterer Höhepunkt bei einem Stadtrundgang ist das Alte Rathaus, das sich malerisch am Gemüsemarkt befindet. Das Gebäude wurde im 14. Jahrhundert errichtet und diente über viele Jahrhunderte als Sitz der städtischen Verwaltung. Seine Fassade ist ein echter Blickfang: ein prächtiger Treppengiebel, Fachwerkelemente und spitzbogige Fenster geben dem Bau einen unverwechselbaren Charakter.

Ein traditionelles Fachwerkhaus mit roten Akzenten und spitzen Dächern steht auf einem kopfsteingepflasterten Platz in Fulda, umgeben von Bäumen, Blumenkübeln und Geschäften auf Straßenebene unter einem teilweise bewölkten Himmel.

Im Erdgeschoss findet ihr eine offene Halle mit Arkaden, die früher als Markthalle genutzt wurde – hier versammelten sich Händler, Bürger und Ratsherren, um Waren zu tauschen oder Entscheidungen zu treffen. Bis heute ist dieser Platz einer der belebtesten Orte der Altstadt und vermittelt ein authentisches Stück Stadtgeschichte. Das Alte Rathaus wird zwar nicht mehr für Verwaltungszwecke genutzt, ist aber ein beliebtes Fotomotiv und dient heute oft als Kulisse für Veranstaltungen oder Stadtführungen.

Ein auffälliges, verziertes Fachwerkgebäude in Fulda mit schwarz-rot gemustertem Holzwerk und gewölbten Schaufenstern auf Straßenebene. Die oberen Stockwerke sind mit einem komplizierten Kreuzmuster versehen. Im Erdgeschoss ist ein Bekleidungsgeschäft zu sehen.

Besonders schön ist es, wenn ihr das Gebäude im Zusammenspiel mit den umliegenden Fachwerkhäusern betrachtet – hier entfaltet Fulda seinen mittelalterlichen Charme in voller Breite. Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, kann eine der Stadtführungen buchen, die auch spannende Anekdoten über das Rathaus bereithalten. So erfahrt ihr, wie hier einst Politik gemacht wurde und welche Rolle das Haus im Alltag der Fuldaer spielte.

Ein hohes, verziertes Fachwerkgebäude mit roten Bögen und mehreren spitzen Türmen erhebt sich unter einem wolkenverhangenen Himmel in Fulda, an einer belebten Straße mit Geschäften und Fußgängern.

Ein ganz besonderes Zeugnis der Geschichte haben wir an der Fassade des Alten Rathaus gefunden. Die Schwarze Hand zeugt davon, dass hier früher auch der Henker der Region zu finden war. 

An einer roten Wand in Fulda befindet sich eine kleine rechteckige Plakette mit der gelben Aufschrift "PM 1563" und einem rosafarbenen Handabdruck unter dem Text. Die Tafel hebt sich von dem leuchtend orange-roten Hintergrund ab.

Das Bonifatiusdenkmal – Erinnerung an den „Apostel der Deutschen“

Unweit des Doms, am Domplatz, steht das eindrucksvolle Bonifatiusdenkmal, das an den Gründer des Klosters Fulda erinnert. Bonifatius, der als „Apostel der Deutschen“ bekannt ist, kam im 8. Jahrhundert nach Germanien, um das Christentum zu verbreiten. Fulda wurde durch ihn zu einem bedeutenden religiösen Zentrum, und deshalb ehrt man ihn hier mit einem monumentalen Denkmal.

Die Bronzestatue einer gewandeten Figur, die ein Kreuz und ein Buch hält, steht auf einem Steinsockel in einem Fuldaer Garten mit gelben und orangefarbenen Blumen, eingerahmt von Gebäuden und Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

Geschaffen wurde es 1842 vom Bildhauer Werner Henschel aus Kassel und zeigt Bonifatius in kraftvoller Pose mit Kreuz und Buch. Besonders beeindruckend ist die Symbolik: Das Kreuz steht für den Glauben, das Buch für die Bildung, die Bonifatius nach Deutschland brachte. Viele Besucher sehen das Denkmal als idealen Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung, denn von hier hat man einen wunderbaren Blick auf den Dom und die umliegenden historischen Gebäude.

Vor den historischen Gebäuden Fuldas mit ihren roten Ziegeldächern und efeubewachsenen Mauern steht an einem bewölkten Tag eine Statue auf einem Sockel, umgeben von Blumen und Grünpflanzen.

Das Bonifatiusdenkmal ist nicht nur ein kunstvolles Werk, sondern auch ein Ort des Innehaltens. Es verdeutlicht, wie eng die Geschichte Fuldas mit Bonifatius verbunden ist. Auch heute noch pilgern Gläubige nach Fulda, um an seinem Grab im Dom zu beten – das Denkmal davor erinnert eindrucksvoll daran, warum die Stadt ihren Beinamen „Bonifatiusstadt“ trägt.

Eine grüne Ampel in Fulda zeigt eine schreitende Figur, die einen Stab hält und einem Zauberer ähnelt, vor einem bewaldeten Hintergrund und einem bewölkten Himmel.

Das Palais Altenstein – Barocker Charme mit kultureller Vielfalt

Das Palais Altenstein gehört zu den eindrucksvollsten Barockbauten in Fulda. Es wurde im 18. Jahrhundert als Adelspalais erbaut und zeigt eindrucksvoll, wie prachtvoll das Fuldaer Stadtbild in der Barockzeit gestaltet wurde. Die Fassade ist reich verziert, elegant gegliedert und wirkt dennoch harmonisch, sodass man hier gut erkennen kann, wie Architektur und Repräsentation Hand in Hand gingen.

Heute dient das Palais nicht mehr als Adelssitz, sondern wird vielfältig genutzt – etwa für kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte. Damit ist es ein lebendiger Ort, an dem Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen. Wer sich für Architektur interessiert, sollte einen Blick auf die fein gearbeiteten Details werfen, die das Haus von außen schmücken. Auch der Innenhof mit seiner ruhigen Atmosphäre lädt zu einem kleinen Zwischenstopp während eines Stadtrundgangs ein.

Das Palais Altenstein liegt mitten in der Altstadt, sodass es sich wunderbar mit einem Besuch im Dom oder beim Stadtschloss verbinden lässt. Viele Reisende schätzen an diesem Gebäude, dass es einen anderen Aspekt der Fuldaer Geschichte zeigt – nicht nur das kirchliche Leben, sondern auch die adelige Wohnkultur, die das Bild der Stadt stark prägte.

Ein prächtiges gelbes und rosafarbenes historisches Gebäude in Fulda mit vielen Fenstern, dekorativen goldenen Wappen und Schildern mit der Aufschrift KURFÜRST. Verschnörkelte Straßenlaternen und Grünpflanzen schmücken den gepflasterten Innenhof davor.

Die Benediktinerinnenabtei zur Hl. Maria – Stille und Spiritualität

Etwas abseits des touristischen Trubels findet ihr die Benediktinerinnenabtei zur Hl. Maria, die bis heute ein Ort gelebter Spiritualität ist. Gegründet wurde das Kloster im Jahr 1626 von Fürstabt Johann Bernhard Schenk zu Schweinsberg. Seither leben hier Benediktinerinnen nach den Regeln des heiligen Benedikt, und die Abtei ist damit ein wichtiger Bestandteil des kirchlichen Lebens in Fulda.

Eine historische weiße Kirche mit hohen Bogenfenstern und einem Kirchturm steht an einem von Bäumen gesäumten Weg in Fulda, umrahmt von Grünflächen und einem Gebäude mit roten Dächern unter einem teilweise bewölkten Himmel.

Architektonisch zeigt sich das Kloster eher schlicht, aber genau diese Zurückhaltung macht seinen besonderen Charme aus. Die Kirche der Abtei ist hell und ruhig, ein perfekter Ort, um ein wenig innezuhalten und die Stille zu genießen. Besucher sind vor allem zu den Gottesdiensten willkommen, die von einem besonderen Chorgesang begleitet werden und einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Wer sich für klösterliches Leben interessiert, bekommt hier einen authentischen Einblick in eine Tradition, die seit Jahrhunderten in Fulda gepflegt wird. Auch historisch hat die Abtei Bedeutung: Sie überstand Kriege, Umbrüche und die Säkularisation und ist bis heute ein aktiver, lebendiger Ort. Für Reisende ist die Benediktinerinnenabtei ein schöner Tipp, wenn man neben den prunkvollen Barockbauten auch die stilleren, spirituellen Seiten Fuldas erleben möchte.

Ein Steinbau mit schmalen Fenstern und einem Schild mit der Aufschrift KLOSTERLADEN über dem Eingang in Fulda. Draußen gibt es eine Schautafel mit Produktbildern und einen Kopfsteinpflasterweg im Vordergrund.

Anreise – So kommt ihr nach Fulda

Fulda ist verkehrstechnisch hervorragend angebunden und lässt sich sowohl mit der Bahn* als auch mit dem Auto oder Fernbus bequem erreichen. Besonders praktisch ist der ICE-Bahnhof, an dem Hochgeschwindigkeitszüge aus allen Richtungen halten. Von Frankfurt aus seid ihr in weniger als einer Stunde dort, von Kassel dauert es ähnlich lange, und selbst von München oder Hamburg erreicht ihr Fulda mit Direktverbindungen in wenigen Stunden.

Wer lieber mit dem Auto fährt, erreicht die Stadt über die Autobahnen A7 und A66. Parkmöglichkeiten gibt es in der Innenstadt ausreichend, teilweise sogar direkt unterhalb der Altstadt in Parkhäusern.

Flugreisende* wählen am besten den Frankfurter Flughafen, von wo aus es mit dem Zug schnell weitergeht. Auch Fernbusse* steuern Fulda regelmäßig an.

Vor Ort braucht ihr eigentlich kein Auto: Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander und sind bequem zu Fuß erreichbar. Wer ins Umland möchte, kann Busse oder Regionalzüge nutzen, um Ausflüge in die Rhön oder nach Schloss Fasanerie zu unternehmen. 

Eine charmante Kopfsteinpflasterstraße in Fulda, gesäumt von bunten alten Gebäuden und Straßencafés, ist mit hängenden bunten Laternen geschmückt. Im Hintergrund erhebt sich ein Kirchturm unter einem wolkenverhangenen Himmel.

Unterkunft – Übernachten mit Stil oder Gemütlichkeit

In Fulda gibt es eine breite Auswahl an Unterkünften* – von luxuriösen Hotels bis zu einfachen Pensionen. Wer direkt im Herzen der Stadt wohnen möchte, wählt am besten eines der größeren Hotels rund um den Schlossgarten. Besonders beliebt ist das Maritim Hotel*, das direkt an der Orangerie liegt und viele Zimmer mit Blick ins Grüne bietet. Wer es moderner mag, findet im Hotel Esperanto* ein großes Haus mit Spa-Bereich und großzügigen Zimmern.

Eine charmante Straßenszene in Fulda mit historischen Gebäuden, einem Hotel, grünen Bäumen und einer von großen Sonnenschirmen beschatteten Terrasse eines Restaurants. Der Himmel ist teilweise bewölkt und schafft eine friedliche und einladende Atmosphäre.

Für kleinere Budgets gibt es zahlreiche familiär geführte Pensionen und Ferienwohnungen, die oft in historischen Häusern untergebracht sind und damit ganz besonderen Charme haben. Für Gruppen oder junge Reisende lohnt sich die Jugendherberge, die auf dem Petersberg liegt und einen tollen Ausblick über die Stadt bietet. Campingfreunde werden ebenfalls fündig: Im Umland gibt es mehrere Plätze, die sich für einen Aktivurlaub in der Rhön eignen.

Ein lebendiger europäischer Platz in Fulda mit Fachwerk und farbenfrohen historischen Gebäuden, Cafétischen im Freien, speisenden Menschen, Blumenkübeln und einem wolkenverhangenen Himmel über uns.

Ganz egal, wofür ihr euch entscheidet – Gastfreundschaft wird in Fulda großgeschrieben. Viele Gastgeber bieten ein reichhaltiges Frühstück mit regionalen Spezialitäten an, sodass ihr gestärkt in den Tag starten könnt. Bucht am besten frühzeitig, vor allem, wenn ihr während großer Veranstaltungen wie dem Musicalsommer oder dem Weihnachtsmarkt anreist.

Ein Fachwerkhaus mit Sitzgelegenheiten im Freien und roten Sonnenschirmen steht an einer Straßenecke in Fulda, wo die Menschen an Tischen neben den bunten Gebäuden sitzen, die die kopfsteingepflasterte Straße säumen.

Essen und Trinken – Fuldaer Spezialitäten genießen

Auch kulinarisch hat Fulda einiges zu bieten. In der Altstadt reiht sich ein Restaurant ans nächste, von traditioneller hessischer Küche bis zu internationalen Spezialitäten. Wer die regionale Küche probieren möchte, sollte unbedingt Ahle Wurscht kosten – eine luftgetrocknete, würzige Wurstspezialität – oder deftige Gerichte wie Rinderroulade mit Klößen. Dazu passt hervorragend ein frisch gezapftes Bier aus einer der lokalen Brauereien.

Eine charmante Kopfsteinpflasterstraße in Fulda, gesäumt von bunten Gebäuden, Straßencafés, roten Sonnenschirmen und Blumenkübeln, mit grünen Bäumen auf beiden Seiten unter einem teilweise bewölkten Himmel.

Besonders beliebt ist das Hohmanns Brauhaus, wo ihr neben verschiedenen Biersorten auch klassische Hausmannskost bekommt. Weinliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten, besonders während des Weinfests im Spätsommer, wenn Winzer aus der Region ihre Tropfen anbieten. Für den kleinen Hunger zwischendurch lohnt sich ein Besuch in einer der vielen Bäckereien oder Konditoreien, die süße Spezialitäten anbieten. Probiert doch einmal den „Fuldaer Rehrücken“ – ein schokoladiger Kuchen, der perfekt zu einer Tasse Kaffee passt.

Ein historisches europäisches Gebäude in Fulda mit Sitzplätzen im Freien unter großen Sonnenschirmen säumt eine breite, leere Straße an einem bewölkten Tag. Die Menschen essen draußen und genießen die klassische Architektur im Hintergrund.

Vegetarier und Veganer müssen übrigens nicht lange suchen: In Fulda gibt es inzwischen mehrere Restaurants und Cafés, die moderne, pflanzliche Gerichte auf die Karte gesetzt haben. Wer abends ausgehen möchte, findet urige Kneipen, Weinstuben und Bars, in denen oft auch Livemusik gespielt wird. Essen und Trinken sind in Fulda nicht nur Versorgung, sondern Teil der Lebensfreude – genießt es!

Eine Nahaufnahme einer frisch gebackenen Pizza mit Peperoni, Schinken, Champignons und gelber Paprika auf einem dekorativen Teller in Fulda. Die goldbraune Kruste und der perfekt geschmolzene Käse machen sie unwiderstehlich.

Da wir uns etwas in der Zeit verplant hatten, ließen wir uns in der La Romantica Ristorante Pizzeria. Dort gab es wirklich leckere Pizza, die zwar nichts mit den typischen Rhöner Leckereien zu tun hat, die ich aber auf jeden Fall an Euch weiterempfehlen kann.

Eine kleine Peperoni-Pizza mit einer dicken, goldenen Kruste und knusprigen, leicht verkohlten Peperoni liegt auf einem dekorativen Teller in Fulda, mit Getränken und unscharfen Gegenständen im Hintergrund.

Museen in Fulda – Spannende Einblicke in Geschichte, Kunst und Kultur

Wer Fulda besucht, sollte unbedingt auch einen Blick in die vielfältige Museumslandschaft werfen, die weit mehr bietet als nur klassische Ausstellungen. Besonders bekannt ist das Vonderau Museum, das als größtes Regionalmuseum Osthessens gilt. Hier lassen sich gleich drei spannende Themenbereiche erkunden: Kunst, Kulturgeschichte und Naturkunde. Neben historischen Objekten zur Stadt- und Klostergeschichte erwarten euch auch Gemälde, Skulpturen und archäologische Funde, die die Entwicklung der Region lebendig machen.Für Kinder gibt es zudem ein Naturkundekabinett mit anschaulichen Darstellungen von Flora und Fauna, das den Museumsbesuch spielerisch gestaltet.

Ein Schild mit der Aufschrift Fastnachtsmuseum steht auf einer Wiese mit bunten Blumen vor einem alten Steingebäude mit gewölbten Fenstern und einer Holztür, das den Charme der historischen Atmosphäre Fuldas einfängt.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Deutsche Feuerwehr-Museum, das eindrucksvoll die Entwicklung des Brandschutzes zeigt – von historischen Löschgeräten bis hin zu modernen Fahrzeugen. Technikbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten. Und direkt im Stadtschloss befindet sich das Fastnachtsmuseum, der sich dieser alten Tradition und ihrer Geschichte widmet.

Eine farbenfrohe Statue der Jungfrau Maria, die das Jesuskind hält, beide mit Kronen, steht auf einem verzierten Sockel, der an einer Gebäudefassade in Fulda angebracht ist. Maria hält ein Zepter in der Hand und steht unter einem kleinen Schirm mit Sternenmuster.

Wer sich für sakrale Kunst interessiert, wird im Dommuseum fündig, das Schätze aus der langen Geschichte des Bistums Fulda präsentiert. Dort sind kostbare liturgische Geräte, Gewänder und Reliquiare zu sehen, die tief mit der Stadtgeschichte verbunden sind. Für Freunde zeitgenössischer Kunst lohnt sich außerdem ein Abstecher in kleinere Galerien, die über die Altstadt verteilt sind.

Damit bieten die Museen in Fulda eine breite Palette an Themen – ideal, um einen Stadtrundgang mit einem kulturellen Highlight zu verbinden und die Stadt aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

Ein Informationsschild und ein Steinblock mit einem goldenen Stab stehen auf einer Wiese in der Nähe von Bäumen und einer Steinmauer in Fulda, unter einem teilweise bewölkten Himmel.

Kultur und Events – Fulda feiert rund ums Jahr

Fulda ist nicht nur für seine Sehenswürdigkeiten bekannt, sondern auch für ein buntes Kulturprogramm. Das ganze Jahr über finden Veranstaltungen statt, die Besucher aus nah und fern anlocken. 

Ein Stadtplatz in Fulda mit einem dekorativen Wasserbrunnen in der Mitte, umgeben von Kopfsteinpflasterstraßen, Fachwerkhäusern, Geschäften, Sitzgelegenheiten im Freien und Fahrrädern an einem bewölkten Tag.

Im Sommer verwandelt sich der Domplatz in eine riesige Bühne für Konzerte unter freiem Himmel. Klassische Musik, Pop oder Musicals – die Kulisse vor dem Dom ist immer ein Erlebnis. Auch das Schlosstheater lockt mit einem vielfältigen Programm von Operetten über Musicals bis zu modernen Theaterstücken. Im Herbst wird beim Weinfest auf dem Universitätsplatz gefeiert, während im Winter der Weihnachtsmarkt die Innenstadt in ein Lichtermeer verwandelt. Dann duftet es nach gebrannten Mandeln und Glühwein, und die barocke Architektur bietet die perfekte Kulisse. Ein weiteres Highlight ist die Fastnacht, die in Fulda groß gefeiert wird – mit Umzügen, Musik und guter Laune.

Ein historischer europäischer Stadtplatz in Fulda mit steinernen Gebäuden, blauen und bunten Fahnen, rosa Blumenkästen, nassem Pflaster und Palmenblättern im Vordergrund unter einem bewölkten Himmel.

Aber auch kleinere Events wie Kunsthandwerksmärkte, Lesungen oder Jazzfestivals füllen den Kalender. Fulda versteht es, Tradition und Moderne zu verbinden, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Egal zu welcher Jahreszeit ihr kommt – ein kulturelles Erlebnis werdet ihr garantiert mit nach Hause nehmen.

Eine europäische Straßenszene in Fulda mit historischen gelben Gebäuden, einer blumengeschmückten Statue und bunten kugelförmigen Blumenarrangements, die unter einem bewölkten Himmel über der Straße hängen.

Shopping – Bummeln in barocker Kulisse

Fulda eignet sich hervorragend zum Shoppen. Die Innenstadt ist kompakt und bietet eine Mischung aus großen Kaufhäusern, bekannten Modeketten und individuellen Boutiquen. Besonders schön ist die Fußgängerzone rund um den Universitätsplatz und die Friedrichstraße, wo sich Läden, Cafés und kleine Manufakturen abwechseln. Hier findet ihr sowohl aktuelle Modetrends als auch liebevoll gestaltete Souvenirs.

Schaufenster einer Bäckerei in Fulda mit farbenfrohen, aufwändig dekorierten Torten, Gebäck und Dessertständen. Im Glas schimmern Spiegelungen von Menschen und historischen Gebäuden. Der einladende Innenraum wirkt festlich und einladend.

Wer nach einem Mitbringsel sucht, sollte in den kleinen Fachgeschäften Ausschau halten: Regionaler Senf, hessische Marmeladen oder handgemachte Keramik sind tolle Erinnerungen an euren Aufenthalt. Auch Feinkostläden mit regionalen Spezialitäten lohnen sich. Zwischendurch laden gemütliche Cafés zum Verweilen ein – perfekt für eine kleine Pause mit Kaffee und Kuchen.

Ein farbenfrohes, historisches, dreistöckiges Gebäude mit kunstvollen Mustern und mehreren Blumenkästen beherbergt im Erdgeschoss ein Geschäft namens Krokodil in Steyr, Österreich - eine Reminiszenz an die charmanten Straßen in Fulda. Am Eingang stehen Stühle für den Außenbereich bereit.

Besonders charmant ist das Einkaufen in Fulda, weil die historischen Fassaden der Altstadt den Bummel zu einem besonderen Erlebnis machen. Hier ist Shopping nicht nur Konsum, sondern ein Spaziergang durch eine wunderschöne Kulisse.

Eine Kopfsteinpflasterstraße in Fulda mit bunten Gebäuden, Straßencafés, Geschäften und einer Kirche mit einem hohen Kirchturm im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

Ausflüge in die Umgebung – Rhön und Schloss Fasanerie

Auch das Umland von Fulda ist absolut sehenswert. Nur wenige Kilometer entfernt liegt die Rhön, ein UNESCO-Biosphärenreservat, das sich perfekt für Wanderungen und Radtouren eignet. Besonders bekannt ist die Wasserkuppe, der höchste Berg Hessens. Hier könnt ihr nicht nur wandern, sondern auch Gleitschirmflieger beobachten oder im Winter Ski fahren.

Ein leuchtend blauer Schmetterling mit schwarz umrandeten Flügeln sitzt auf dem grünen Gras der Thüringer Rhön. Die kontrastreichen Farben des Schmetterlings heben sich von dieser üppigen, natürlichen Kulisse ab.

Ein weiteres Highlight ist das Schloss Fasanerie bei Eichenzell, das oft als das schönste Barockschloss Hessens bezeichnet wird. Es ist von einem großen Park umgeben und beherbergt ein Museum mit prachtvollen Möbeln, Porzellan und Gemälden. Besonders im Frühjahr, wenn die Blumen blühen, ist ein Spaziergang durch die Anlage ein Genuss.

Ein Stein mit der Aufschrift "VIA REGIA" steht auf einer Kopfsteinpflasterstraße in Fulda. Darüber befindet sich eine bunte Informationstafel über die historische europäische Route. Im Hintergrund säumen Gebäude die Straße.

Wer Natur pur sucht, kann an den Auensee fahren oder die Wälder rund um Fulda erkunden. Auch der Vogelsberg, ein weiteres Mittelgebirge, ist nicht weit entfernt und bietet tolle Ausflugsziele. Egal ob ihr Lust auf Kultur, Natur oder beides habt – das Umland von Fulda bietet unzählige Möglichkeiten für abwechslungsreiche Tagesausflüge.

Bunte, historische Fachwerkhäuser säumen die Kopfsteinpflasterstraße auf Fuldas charmantem Stadtplatz mit Geschäften, Blumenkästen und Sitzgelegenheiten im Freien unter einem bewölkten Himmel.

Fulda entdecken – mit Touren und Reiseführern

Ihr möchtet noch mehr über Fulda, seine Geschichten und seine Sehenswürdigkeiten erfahren? Das geht am Besten während einer geführten Tour, von der Fulda natürlich einige zu bieten hat. 

Hier findet Ihr die beliebtesten Toure:

Ihr möchtet die Stadt lieber auf eigene Faust erkunden? Auch das in kein Problem. Tolle Reiseführer sorgen dafür, dass Ihr alles wichtige zu den Sehenswürdigkeiten in Fulda erfahrt. 

Hier habe ich Euch einige zusammengestellt:

Ein traditionelles Fachwerkhaus mit weißen Wänden und roten Holzbalken steht zwischen zwei modernen Gebäuden an einer Kopfsteinpflasterstraße in Fulda, mit einer grünen Straßenlaterne davor.

Fazit – Fulda lohnt sich immer

Fulda ist eine Stadt, die euch mit ihrer Vielfalt überraschen wird. Barocke Architektur, mittelalterliche Kirchen, spannende Museen und ein buntes Kulturleben machen den Aufenthalt zu einem Erlebnis. Gleichzeitig ist Fulda überschaubar und freundlich – perfekt also für einen entspannten Städtetrip. Durch die gute Anbindung seid ihr schnell dort, und mit den vielen Unterkunftsmöglichkeiten findet jede und jeder das Passende.

Ob ihr euch für Geschichte interessiert, durch Parks flanieren wollt, auf kulinarische Entdeckungstour geht oder einfach die besondere Atmosphäre genießen möchtet – Fulda hat all das zu bieten. Und mit der Rhön sowie Schloss Fasanerie liegt auch die Natur direkt vor der Tür. Kurz gesagt: Fulda ist ein Reiseziel, das sich das ganze Jahr über lohnt und bei dem jede Reise ihre ganz besonderen Momente bereithält.

Ein Gebäude in Fulda mit einer Uhr auf dem Dach.

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