Eine Untersicht des großen Freiburger Münsters im gotischen Stil mit seinem kunstvollen Mauerwerk, den Spitzbögen und einem hohen zentralen Turm, das sich vor einem wolkig-blauen Himmel im Herzen des Schwarzwalds über der Stadt erhebt.

Freiburg erleben: Sonne, Schwarzwald und kulinarische Highlights

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Freiburg im Breisgau – allein der Klang dieses Namens weckt schon Assoziationen von mittelalterlichen Gassen, Weinbergen, warmer Sonne und einer entspannten Lebensart. Wenn Ihr auf der Suche nach einem Reiseziel seid, das urbanes Flair, Natur und Genuss miteinander verbindet, dann solltet Ihr Freiburg unbedingt auf Eure Bucket List setzen.

In diesem Beitrag nehme ich Euch mit auf eine Reise in die südlichste Großstadt Deutschlands. Kommt mit und erlebt mit mir das besondere Lebensgefühl, das Freiburg so einzigartig macht.

Wissenswertes über Freiburg
  • Bundesland: Baden-Württemberg
  • Einwohnerzahl: 236.236 (Stand 31. Dezember 2023)
  • Anreise: Mit dem Auto über die A5 Ausfahrt Freiburg-Mitte. Bitte beachtet, dass Parken in der Innenstadt teuer ist und Parkplätze rar sind, ich empfehle daher die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln / mit der Bahn* bis zum Bahnhof Freiburg im Breisgau/ nächster Flughafen*: Flughafen Basel Mulhouse Freiburg
  • Übernachtung: Meine Empfehlung ist das Boutiquehotel Oberkirch*. Dieses liegt direkt am Münsterplatz – ideal für alle, die mittendrin wohnen wollen. Natürlich könnt Ihr auch gerne bei booking.com* stöbern und dort nach der perfekten Unterkunft suchen.
  • Road-Trips: Ihr könnt einen Besuch in Freiburg zum Beispiel mit einem Roadtrip durch den Südschwarzwald verbinden

Eine Kopfsteinpflasterstraße in Freiburg, gesäumt von historischen europäischen Gebäuden – weiße Fassaden mit dunklen Fensterläden auf der linken Seite und rote Backsteine mit kunstvollen Details weiter unten – fängt den ruhigen, leeren Charme und Genuss der Schwarzwaldregion ein.

Anreise nach Freiburg: So kommt Ihr bequem in die Stadt

Freiburg liegt ganz im Südwesten Baden-Württembergs, nur einen Katzensprung von Frankreich und der Schweiz entfernt. Dank seiner guten Anbindung erreicht Ihr die Stadt ganz entspannt – egal ob mit dem Zug, dem Auto oder sogar dem Fahrrad, wenn Ihr ambitionierte Radreisende seid.

Mit dem Zug
Die Anreise mit der Bahn* ist wohl die bequemste Option. Auch wir sind hier mit dem Roten Flitzer angekommen. Der Freiburger Hauptbahnhof ist ein wichtiger Knotenpunkt im Süden und wird von ICE-, IC- und regionalen Zügen angefahren. Von Frankfurt, Stuttgart oder Basel seid Ihr in wenigen Stunden da – und das ganz ohne Stau. Der Bahnhof liegt zentral, Ihr könnt direkt loslaufen oder mit der Straßenbahn weiterfahren.

Mit dem Auto
Wer lieber flexibel unterwegs ist, kann natürlich auch mit dem Auto anreisen. Allerdings ist das Parken in der Innenstadt teuer und oft schwierig, daher lohnt es sich, ein Park-and-Ride-Angebot zu nutzen oder eine Unterkunft mit eigenem Stellplatz zu wählen. Hier merkt man deutlich, dass Freiburg eine extrem umweltfreundliche Stadt ist.

Mit dem Fernbus
Auch Flixbus* & Co. fahren Freiburg regelmäßig an – günstig, wenn auch nicht immer superkomfortabel. Die Haltestelle liegt in Bahnhofsnähe, sodass Ihr auch hier direkt in Euer Freiburg-Abenteuer starten könnt.

Ein moderner Bahnhof mit Glasfassade in Freiburg mit ein- und aussteigenden Menschen. Auf dem gepflasterten Platz im Vordergrund stehen ein Mülleimer und ein Plakat mit der Werbung für Genuss. Hohe Gebäude umgeben den Bahnhof unter einem bewölkten Himmel.

Ankommen und durchatmen: Der erste Eindruck von Freiburg

Was sofort auffällt: Freiburg hat eine entspannte Atmosphäre. Die Stadt wirkt einladend, hell, freundlich – und irgendwie mediterran. Kein Wunder, schließlich ist sie eine der sonnigsten Städte Deutschlands. Die kleinen „Bächle“, die durch die Altstadt fließen, plätschern fröhlich vor sich hin. Fahrräder dominieren das Straßenbild. Und überall spürt man: Hier wird Nachhaltigkeit großgeschrieben.

Die Steinstatue einer Frau in einer Robe mit einem Stab steht auf einem Sockel, eingerahmt von grünen, belaubten Baumzweigen und einigen gelben Blättern im Hintergrund – und fängt einen friedlichen Moment in Freiburg ein, nahe dem Herzen des Schwarzwalds.

Die Altstadt von Freiburg: Historie trifft Lebensfreude

Ein Spaziergang durch die Altstadt gehört zu jedem Freiburg-Besuch. Lasst Euch treiben, schaut in kleine Läden, entdeckt versteckte Innenhöfe und bewundert die gotische Architektur. Die Mischung aus Geschichte, Studentenleben und südländischem Flair macht den Reiz dieser Stadt aus.

Und Freiburg bietet auch eine Fülle von Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die Besucher aus aller Welt begeistern und auch Euch begeistern werden. Egal, ob Ihr Euch für Architektur, Geschichte, Natur oder Kunst interessiert, in Freiburg gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die Euch mit Sicherheit begeistern werden.

Vom Freiburger Münster bis zu den markanten Stadttoren und den charmanten Gassen der Altstadt – die Sehenswürdigkeiten von Freiburg sind so vielfältig wie faszinierend. In der folgenden Karte habe ich daher alle wichtigen Spots für Euch zusammengefasst:

Das Freiburger Münster

Das Freiburger Münster ist nicht nur das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, sondern auch eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke Deutschlands. Der Bau begann im Jahr 1200 und zog sich über mehrere Jahrhunderte hin – was sich in der spannenden Mischung romanischer und gotischer Stilelemente widerspiegelt. Besonders beeindruckend ist der filigrane Turm mit seinen durchbrochenen Maßwerken, der bis heute als architektonisches Meisterwerk gilt. Mit seinen 116 Metern Höhe ist er schon von weitem sichtbar und  die Aussichtsplattform in 70 Meter Höhe bietet eine atemberaubende Aussicht auf Freiburg, das Umland und bei klarer Sicht sogar bis zu den Vogesen.

Das Foto zeigt die Außenansicht der hohen, reich verzierten gotischen Freiburger Kathedrale aus rötlichem Stein mit Spitzbögen, großen Buntglasfenstern und komplizierten architektonischen Details vor einem bewölkten Schwarzwaldhimmel.

Im Inneren des Münsters beeindrucken kunstvoll gestaltete Glasfenster aus dem Mittelalter, das prächtige Chorgestühl, Altäre und die imposante Orgel. Die Atmosphäre ist ruhig und feierlich – perfekt, um einmal innezuhalten und die spirituelle Kraft dieses Ortes zu spüren. Rund um das Münster herrscht tagsüber lebhaftes Treiben, denn der Münsterplatz mit seinem Markt ist einer der beliebtesten Orte in Freiburg. Kirchenführungen, Orgelkonzerte und der Blick vom Turm machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Reich verzierter gotischer Domeingang in Freiburg mit Spitzbögen, bunten Säulen, geschnitzten Holztüren und detailreichen religiösen Skulpturen über dem Eingang – ein kunstvoller architektonischer Genuss, der das reiche Erbe des Schwarzwalds widerspiegelt.

Das Freiburger Münster steht nicht nur für sakrale Baukunst, sondern auch für das Selbstverständnis der Stadt: traditionsbewusst, weltoffen und tief verwurzelt in der Region.Das Freiburger Münster ist zweifellos das Herzstück der Stadt – ein majestätischer Bau, der sich mit seiner filigranen Gotik und dem markanten Turm in den Himmel erhebt. Der Bau begann im 13. Jahrhundert und dauerte mehrere Jahrhunderte, wodurch sich romanische und gotische Elemente auf faszinierende Weise vermischen.

In Freiburg steht eine historische Steinkirche mit Bogenfenstern und einem hohen, verzierten Glockenturm. Sie ist wegen Restaurierungsarbeiten teilweise eingerüstet und steht neben einem gelben Haus unter dem wolkenverhangenen Schwarzwaldhimmel.

Besonders beeindruckend ist der 116 Meter hohe Turm, der als einer der schönsten gotischen Kirchtürme der Welt gilt. Von oben bietet sich ein grandioser Blick über Freiburg, die Rheinebene bis hin zu den Vogesen. Im Inneren erwarten Euch kunstvolle Glasfenster, eine reich verzierte Kanzel und eine ruhige, ehrwürdige Atmosphäre. Rund um das Münster herrscht geschäftiges Treiben – nicht zuletzt wegen des beliebten Münstermarkts. Der Platz vor dem Gotteshaus ist ein sozialer und kultureller Treffpunkt, der die Verbindung von Spiritualität und städtischem Leben spürbar macht.

Eine hohe gotische Kathedrale mit spitzem Turm, großem Zifferblatt, gewölbtem Eingang und kunstvollem Mauerwerk steht im Stadtzentrum von Freiburg und bietet Genuss inmitten moderner Gebäude an einer belebten Schwarzwaldstraße.

Der Münsterplatz

Der Münsterplatz ist das pulsierende Zentrum der Freiburger Altstadt. Hier schlägt das Herz der Stadt – umgeben vom imposanten Münster, historischen Gebäuden und lebendiger Markt-Atmosphäre. An jedem Vormittag außer sonntags findet hier der beliebte Münstermarkt statt, einer der schönsten Wochenmärkte Deutschlands. Regionale Erzeuger bieten hier frisches Obst, Gemüse, Blumen, Käse, Honig, Wein und vieles mehr an.

Ein gepflasterter Platz in Freiburg mit farbenfrohen historischen Gebäuden, darunter ein weiß-rosa Treppengiebelhaus, Geschäften und Hotels. Steinpoller säumen den offenen Platz; menschenleer ist er nicht – perfekt, um Schwarzwald-Genuss zu genießen.

Besonders legendär sind die „Langen Roten“ – Bratwürste, die frisch vom Grill direkt auf die Hand serviert werden. Neben dem kulinarischen Angebot beeindruckt auch die Kulisse: Historische Häuser wie das Wentzingerhaus oder das Alte Kaufhaus säumen den Platz. Der Platz ist großzügig gepflastert und lädt zum Verweilen ein – mit Blick auf die filigrane Fassade des Münsters ein echtes Highlight. Ob beim Frühstückskaffee oder beim Nachmittagsspaziergang – hier ist Freiburg ganz bei sich.

Ein gepflasterter Platz in Freiburg mit farbenfrohen historischen Gebäuden, einige davon mit Gerüsten und orangefarbenen Netzen renoviert, unter einem bewölkten Himmel. Die Sonne scheint über einem kleinen Brunnen hindurch und lädt zu einem Moment des Genusses im Herzen des Schwarzwalds ein.

Das Historische Kaufhaus

Direkt neben dem Münsterplatz thront das Historische Kaufhaus mit seiner auffälligen roten Fassade und den reich verzierten Erkern. Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert und diente einst als Ort für den Handel mit Waren aus nah und fern. Besonders ins Auge fallen die vier goldenen Kaiserfiguren auf dem Balkon – sie symbolisieren die Zugehörigkeit Freiburgs zum Heiligen Römischen Reich. Auch das kunstvolle Wappenrelief über dem Eingang erzählt von der langen Geschichte der Stadt.

Auf einem gepflasterten Platz in Freiburg steht ein historisches rotes Gebäude mit gewölbten Eingängen, verzierten Fenstern und bunten Dachziegeln, wo Statuen über den Fenstern auf den Genuss und Charme der Region unter einem bewölkten Schwarzwaldhimmel hinweisen.

Heute wird das Kaufhaus für Veranstaltungen genutzt, darunter Konzerte, Lesungen und Empfänge. Es lohnt sich, das Innere zu besichtigen, wenn sich die Gelegenheit bietet – der Kaisersaal mit seiner historischen Holzvertäfelung ist ein echtes Juwel. Auch außen ist das Kaufhaus ein beliebtes Fotomotiv und ein idealer Ausgangspunkt für eine Erkundung der Altstadt.

Dieses historische rote Gebäude mit spitzen Türmen, gewölbten Eingängen und kunstvollen Statuen ist ein Wahrzeichen Freiburgs. Es verfügt über ein Ziegeldach und steht zwischen anderen farbenfrohen Gebäuden im europäischen Stil unter einem bewölkten Schwarzwaldhimmel.

Die Alte Wache Freiburg – Haus der badischen Weine

Mitten im Herzen der Freiburger Altstadt, direkt am Münsterplatz, steht ein Gebäude, das nicht nur architektonisch beeindruckt, sondern auch Genießerherzen höherschlagen lässt: die Alte Wache – Haus der badischen Weine. Das elegante Barockgebäude mit seiner markanten gelben Fassade diente einst als Hauptwache der Stadtgarde und blickt auf eine lange Geschichte bis ins Jahr 1733 zurück. Heute lädt es Besucher dazu ein, in die Welt der badischen Weinkultur einzutauchen.

Ein gelbes historisches Gebäude mit Bogenfenstern und steilem Ziegeldach steht auf einem gepflasterten Platz in Freiburg. Rote Sonnenschirme und gedeckte Tische laden unter großen Bäumen zum Genuss ein und verkörpern den Charme des Schwarzwalds.

In stilvoller Atmosphäre werden hier mehr als hundert verschiedene Weine aus allen neun badischen Anbaugebieten angeboten – von Kaiserstuhl über Tuniberg bis zum Bodensee. Ob fruchtiger Grauburgunder, eleganter Spätburgunder oder spritziger Gutedel – die Auswahl ist groß und lässt sich vor Ort glasweise probieren. Wer möchte, kann sich auch ein kleines Vesper dazu gönnen und auf der sonnigen Terrasse mit Blick auf das Freiburger Münster den Tag genießen.

Die Alte Wache ist nicht nur ein Paradies für Weinliebhaber, sondern auch ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste aus aller Welt. Veranstaltungen, Weinseminare und Themenverkostungen runden das Angebot ab und machen dieses Haus zu einem lebendigen Ort badischer Lebensart.

Übrigens: Wenn Du Wein liebst, dann empfehle ich Dir auch empfehle ich diese geführte Wein-Wanderung auf den Freiburger Schlossberg mit der passenden Weinverkostung*

Ein gelbes, zweistöckiges Gebäude in Freiburg mit steilem Dach und grünen Fensterläden steht auf einem gepflasterten Platz. Geschlossene rote Sonnenschirme und Tische im Freien säumen die Vorderseite, im Schatten kleiner Palmen, und bieten Genuss am Rande des Schwarzwalds.

Das Martinstor

Das Martinstor ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Freiburgs und zugleich ein eindrucksvolles Relikt aus dem Mittelalter. Es wurde um das Jahr 1200 errichtet und war ursprünglich Teil der Stadtbefestigung. Mit seiner wuchtigen Sandsteinfassade und dem markanten, spitzen Dach zieht es noch heute alle Blicke auf sich. Einst diente das Tor der Verteidigung der Stadt – heute markiert es den Übergang zwischen Altstadt und der lebendigen Innenstadt mit vielen Geschäften und Cafés.

Besonders auffällig ist die Uhr auf der Vorderseite sowie das Fresko des Heiligen Martin, nach dem das Tor benannt ist. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Martinstor mehrfach umgebaut und erhöht, ohne dabei seinen historischen Charme zu verlieren. Heute ist es ein beliebter Treffpunkt und Fotospot für Touristen und Einheimische. Wer durch das Tor spaziert, fühlt sich ein Stück weit in eine andere Zeit versetzt – mitten im modernen Freiburg.

Eine gepflasterte Straße mit Straßenbahnschienen führt zum mittelalterlichen Freiburger Glockenturm mit grünem Dach, umgeben von farbenfrohen Gebäuden. Menschen schlendern durch die von Geschäften gesäumten Straßen und genießen unter einem bewölkten Himmel den Genuss des Schwarzwalds.

Das Schwabentor

Das Schwabentor, eines der beiden erhaltenen mittelalterlichen Stadttore und ein weiteres bekanntes Wahrzeichen Freiburgs, entführt Euch auf eine kleine Zeitreise ins 13. Jahrhundert. Mit seinem auffälligen roten Dach, dem Uhrturm und dem Wandgemälde des Kaufmanns, der einst mit einem Sack voll Gold die Stadt betreten haben soll, ist es nicht nur architektonisch spannend, sondern auch voller Mythen.

Eine Kopfsteinpflasterstraße in Freiburg schlängelt sich an farbenfrohen, historischen Fachwerkhäusern und einem zentralen mittelalterlichen Uhrturm vorbei und fängt die Lebensfreude im Herzen des Schwarzwalds unter einem bewölkten Himmel ein.

Heute beherbergt das Schwabentor ein kleines Museum zur Stadtgeschichte, und von den oberen Etagen habt Ihr einen großartigen Blick über die Altstadt. Besonders bei Sonnenuntergang wirkt das alte Tor wie aus einem Märchenbuch gefallen.

Ein historischer steinerner Uhrenturm mit Torbogen, Wandgemälde und großer blauer Uhr steht über einer Kopfsteinpflasterstraße mit Straßenbahnschienen in Freiburg, wo Fußgänger an Bäumen im Herzen des Schwarzwalds entlangschlendern.

Der angrenzende Schlossbergtunnel sorgt für Kontraste – denn direkt neben dem historischen Tor beginnt die moderne Verkehrsanbindung. Dennoch bleibt das Schwabentor ein Symbol für Freiburgs bewegte Vergangenheit und ein unverzichtbares Ziel bei jedem Altstadtspaziergang.

Ein historisches Gebäude mit steilen Giebeldächern, gewölbten Eingängen und roten Steinakzenten steht an einer Kopfsteinpflasterstraße in Freiburg. Menschen flanieren und versammeln sich und genießen unter einem bewölkten Himmel das Leben im Herzen des Schwarzwalds.

Das Freiburger Krokodil

Nahe dem Martinstor versteckt sich ein kurioses Detail: das Freiburger Krokodil. Eingelassen in eine Mauer an der Turmstraße, lugt ein steinernes Krokodil hervor – ein echter Geheimtipp! Es erinnert an eine Geschichte über einen entlaufenen Zirkusgast und sorgt bei Spaziergängen regelmäßig für Schmunzeln.

Ein Felsen inmitten eines seichten Flusses bei Freiburg ragt aus dem Wasser und ähnelt dem Kopf eines Krokodils. Das Wasser spiegelt goldene und braune Töne und fängt den natürlichen Genuss des Schwarzwalds ein.

Wer es entdeckt, darf sich über einen kleinen Glücksmoment freuen – und ein ungewöhnliches Fotomotiv. Das Krokodil ist eines jener kleinen urbanen Kunstwerke, die nicht im Reiseführer stehen, aber beim Entdecken umso mehr begeistern. Gerade Kinder haben ihren Spaß daran, die skurrile Figur aufzuspüren. Und für Instagram-taugliche Schnappschüsse ist es allemal gut. Die genaue Herkunft ist nicht eindeutig geklärt – aber gerade das macht den Charme dieses kleinen Freiburger Geheimnisses aus.

Ein Stein in Form eines Krokodilkopfes ragt aus einem seichten Bach in Freiburg. Auf der dahinterliegenden Steinmauer prangt ein deutsches Gedicht über das Krokodil. Grüne Geländer und der Charme des Schwarzwalds tragen zum einzigartigen Genuss dieses Ortes bei.

Der Augustinerplatz

Der Augustinerplatz ist nicht nur ein historischer Ort, sondern auch das Wohnzimmer der Freiburger. Auf den Treppen und am Brunnen sitzen Studierende, Straßenmusiker sorgen für Flair, und rundherum gibt es gemütliche Bars, Cafés und Kneipen. Der Platz liegt im Herzen der Altstadt und ist besonders an lauen Sommerabenden ein lebendiger Treffpunkt.

Eine Reihe farbenfroher, historischer Gebäude mit Blumenkästen säumt einen gepflasterten Platz unter dem wolkenverhangenen Freiburger Himmel. Kleine Läden, Bäume und das Versprechen regionalen Genusses machen die ruhige Gegend noch einladender.

Hier spürt Ihr das echte Lebensgefühl der Stadt. Früher befand sich an diesem Ort ein Augustinerkloster, dessen Überreste noch im Augustinermuseum sichtbar sind. Heute erinnert nicht mehr viel an die religiöse Vergangenheit – der Platz hat sich zu einem Symbol für die Offenheit und Lebendigkeit Freiburgs gewandelt. Ob bei einem Eis, einem kühlen Getränk oder einem Glas regionalen Wein – der Augustinerplatz ist immer ein guter Ort zum Verweilen.

Eine malerische europäische Straßenszene in Freiburg zeigt ein rosafarbenes, historisches Gebäude mit grünen Ranken an der Fassade, gelben Sonnenschirmen draußen und Bäumen, die den Kopfsteinpflasterweg unter einem bewölkten Himmel säumen – ein wahrer Genuss im Herzen der Stadt.

Das Neue und das Alte Rathaus

In Freiburg gibt es gleich zwei Rathäuser nebeneinander. Das Alte Rathaus stammt aus der Renaissancezeit, das Neue aus dem 19. Jahrhundert. Beide sind prächtig verziert und bilden gemeinsam ein malerisches Ensemble am Rathausplatz.

Historisches Gebäude mit gewölbtem Eingang, Blumenkästen und Bannern in Freiburg, mit Uhr und kleinem Turm. Die kunstvolle Fassade steht an einer Kopfsteinpflasterstraße unter klarem Himmel – ein einladendes Juwel im Herzen des Schwarzwalds.

Besonders schön ist der Innenhof des Alten Rathauses mit seiner ruhigen Atmosphäre – ein echter Geheimtipp mitten in der Altstadt. Während das Alte Rathaus früher Sitz der Stadtverwaltung war, befindet sich heute das Standesamt dort.

Zwei Bogenfenster mit dekorativen schmiedeeisernen Gittern mit gelben Herz- und Wirbelmustern, eingelassen in eine beige Wand mit roten Steinrahmen; unter jedem Fenster befinden sich kleine Lüftungsschlitze, die das charmante architektonische Flair Freiburgs einfangen.

Das Neue Rathaus ist weiterhin politischer Mittelpunkt der Stadt. Die Gebäude sind liebevoll restauriert und bieten einen interessanten architektonischen Kontrast. Auf dem Platz davor pulsiert das Leben: Marktstände, Straßenkünstler und Besuchende aller Altersklassen machen diesen Ort lebendig. Es lohnt sich, etwas Zeit einzuplanen und den Platz in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Ein leuchtend orangefarbenes historisches Gebäude mit einem Treppengiebel und einer Uhr über dem Eingang, auf der Flaggen wehen, steht in einer Kopfsteinpflasterstraße in Freiburg, eingebettet im Schwarzwald, umgeben von anderen charmanten europäischen Gebäuden.

Die katholische Kirche St. Martin

Die Kirche St. Martin am Rathausplatz ist ein Ort der Ruhe mitten im Trubel der Innenstadt. Der gotische Bau mit barocken Elementen stammt aus dem 14. Jahrhundert und beeindruckt mit seinen farbigen Fenstern und der schlichten Schönheit des Innenraums. Hier könnt Ihr kurz innehalten und den Moment genießen. Ursprünglich als Franziskanerkirche erbaut, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet. Besonders sehenswert sind das große Chorfenster und die eindrucksvolle Orgel.

Eine Steinstatue auf einem hohen Sockel steht inmitten üppiger grüner und gelber Bäume in Freiburg, während im Hintergrund ein Kirchturm mit Bogenfenstern und einem blaugrünen Dach aufragt und den Genuss der Schwarzwaldlandschaft einfängt.

Die Kirche ist nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein kulturelles Zentrum mit Konzerten und Veranstaltungen. Der kleine Vorplatz bietet sich an, um in der Sonne zu sitzen und dem bunten Treiben auf dem Rathausplatz zuzusehen – ein perfekter Mix aus Besinnung und Beobachtung.

Historische Kirche mit hohen Bogenfenstern, rosaroten Verzierungen und Statuen über dem Haupteingang. Sie liegt in der Nähe von Freiburg im Schwarzwald und steht auf einem gepflasterten Platz mit kleinen Pflanzen davor und den Nachbarhäusern links.

Die Wappen der Partnerstädte

Auf dem Platz vor dem Alten und dem Neuen Rathaus sind die Wappen aller Freiburger Partnerstädte zu finden – von Innsbruck über Madison bis Matsuyama. Jedes Wappen steht für eine besondere Beziehung und erinnert daran, wie sehr Freiburg über seine Grenzen hinausblickt. Die kunstvoll gearbeiteten Wappenplatten sind in den Boden eingelassen und bilden einen kleinen Rundgang.

Ein Spaziergang entlang dieser Symbole wird schnell zu einer kleinen Weltreise im Herzen der Stadt. Die Wappen regen zum Nachdenken an – über kulturelle Unterschiede, Gemeinsamkeiten und das große Ganze. Gerade für Kinder ist es spannend zu sehen, wo Freiburg überall auf der Welt „Freunde“ hat. Die Idee dahinter: Städte sind Brückenbauer, keine Inseln. Und Freiburg lebt diesen Gedanken mit Nachdruck.

Eine Kopfsteinpflasterstraße mit mehreren bunten Wappenmosaiken und dem Wort BESANCON in weißen Buchstaben erinnert an den Charme Freiburgs und bietet einen Hauch von Genuss aus der nahegelegenen Schwarzwaldregion.

Das Archäologische Museum Colombischlössle

Das Museum im neugotischen Colombischlössle verbindet ein romantisches Äußeres mit spannender Archäologie. Von der Steinzeit über die Römer bis ins Mittelalter erfahrt Ihr hier alles über die Besiedlung der Region. Interaktive Elemente, liebevolle Ausstellungen und ein herrlicher Garten machen den Besuch lohnenswert – auch für Familien. Besonders eindrucksvoll sind die Funde aus der römischen Zeit, darunter Schmuck, Keramik und Werkzeuge.

Die Ausstellung ist modern aufbereitet und ermöglicht spannende Einblicke in das Leben früherer Generationen. Das Schlösschen selbst wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist bereits von außen ein echter Blickfang. Wer sich für Geschichte interessiert und gleichzeitig ein Faible für schöne Architektur hat, wird hier auf seine Kosten kommen. Zudem ist das Museum ruhig gelegen – ideal für eine kleine Auszeit vom Trubel der Innenstadt.

Auf einer grünen Wiese in der Nähe von Freiburg wachsen Weinrebenreihen, davor stehen Informationsschilder. Im Hintergrund ist unter dem bewölkten Schwarzwaldhimmel zwischen hohen Bäumen ein großes historisches Gebäude zu erkennen.

Das Haus zum Walfisch

Das Haus zum Walfisch ist eines der prächtigsten historischen Gebäude in Freiburg und befindet sich in der Altstadt, nur wenige Schritte vom Münsterplatz entfernt. Errichtet wurde es zwischen 1514 und 1516 im spätgotischen Stil für Jakob Villinger von Schönenberg, der als Schatzmeister unter Kaiser Maximilian I. diente. Besonders auffällig ist die reich verzierte Fassade mit ihren filigranen Steinmetzarbeiten, der große Erker und die gotischen Spitzbogenfenster – ein echtes Schmuckstück für Liebhaber historischer Architektur.

Ein historisches rosafarbenes Gebäude in Freiburg mit kunstvollen Goldverzierungen am Eingang, vielen hohen Fenstern und einer Steintreppe, die zur Eingangstür führt. Die Architektur zeichnet sich durch neugotische Elemente aus, die vom Geist des Schwarzwald Genusses inspiriert sind.

Berühmt wurde das Haus vor allem durch einen seiner prominentesten Bewohner: Erasmus von Rotterdam, einer der bedeutendsten Humanisten der Renaissance, lebte hier für kurze Zeit zwischen 1529 und 1531. Allerdings fühlte er sich in Freiburg nicht besonders wohl, was sich auch in seinen Briefen widerspiegelt.

Eine dekorative Männerstatue mit goldenen Akzenten lehnt sich von der rosafarbenen Fassade eines Gebäudes in Freiburg nach vorne und steht unter einem Fenster mit kunstvollem Goldbesatz.
Ein dekorativer Wasserspeier aus Stein, der einem Löwen oder Drachen ähnelt, ragt aus einer rot-goldenen Gebäudewand in Freiburg unter verzierten Fenstern mit Goldbesatz hervor.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude beschädigt, jedoch in den späten 1940er-Jahren originalgetreu wieder aufgebaut. Heute beherbergt es unter anderem eine Filiale der Sparkasse und steht unter Denkmalschutz. Der ungewöhnliche Name „Haus zum Walfisch“ ist bereits seit dem 16. Jahrhundert überliefert – vermutlich in Anlehnung an die biblische Geschichte von Jona im Bauch des Wals. Für viele Besucher ist das Haus ein stilles Zeugnis der reichen Geschichte Freiburgs.

Ein historisches dreistöckiges Gebäude mit roter Fassade, gelben Fensterrahmen und kunstvollen Balkonverzierungen steht an einer Kopfsteinpflasterstraße in Freiburg. Der zentrale Torbogen und die dekorativen Schnitzereien erinnern an den einzigartigen Genuss des Schwarzwalds.

Freiburgs Bächle und Gassen: Kleine Besonderheiten entdecken

Die Bächle – kleine Wasserläufe, die durch viele Straßen der Altstadt fließen – sind typisch für Freiburg. Früher dienten sie der Wasserversorgung, heute sind sie ein charmantes Element des Stadtbildes. Kleiner Aberglaube am Rande: Wer aus Versehen in ein Bächle tritt, kommt angeblich mit einem Freiburger oder einer Freiburgerin unter die Haube.

Ein Metallgitter bedeckt teilweise einen mit Steinen ausgekleideten Abfluss zwischen zwei Kopfsteinpflasterwegen in Freiburg, wobei einige Steine im Abflussbett freiliegen und einige Blätter aus dem Schwarzwald in der Nähe des Gitters verstreut sind.

Bei meinem Besuch hatte ich allerdings richtig Pech. Es war gerade die Zeit der jährlichen Reinigung der Bächle und so war leider überall das Wasser abgelassen. Tja, manchmal sind es Kleinigkeiten beim Timing. Und ein Grund wieder zurück zu kommen. Am besten im Sommer, wenn die Bächle für erfrischende Momente sorgen

Ein schmaler, größtenteils trockener Steinwasserkanal mit etwas Moos und Schutt verläuft entlang einer Kopfsteinpflasterstraße in Freiburg, gesäumt von grünen Topfpflanzen und im Hintergrund parkenden Autos – und bietet einen Hauch von Schwarzwald-Genuss.

Aber auch die Gassen von Freiburg sind einen Stadtbummel wert. Nehmt Euch einfach die Zeit und lasst Euch durch die gemütlichen Gassen treiben. Ihr werdet überrascht sein, wie viele kleine Besonderheiten und Details es hier zu entdecken gibt. Die perfekte kleine Auszeit.

Eine schmale, mit Kopfsteinpflaster gepflasterte Straße in Freiburg, gesäumt von farbenfrohen historischen Gebäuden, besticht durch verzierte Eisenbalkone und dekorative Fassaden in Gelb-, Rot- und Blautönen – und lädt Sie ein, unter einem bewölkten Himmel den wahren Genuss des Schwarzwalds zu genießen.

Besonders schön: die Konviktstraße mit ihren liebevoll restaurierten Häusern, Boutiquen und Cafés. Auch die Gerberau, einst das Viertel der Gerber und Handwerker, ist mit ihren Fachwerkhäusern und kleinen Läden einen Besuch wert.

An einem bewölkten Tag säumt eine Reihe farbenfroher Gebäude im europäischen Stil in Freiburg mit pastellorangen und gelben Fassaden, weißen Fensterläden und Bogenfenstern eine schmale Kopfsteinpflasterstraße.

Kulinarik in Freiburg: Genuss auf badisch

Freiburg ist ein Paradies für Genießer. Dank der Nähe zu Frankreich und der Weinregion Baden ist das kulinarische Angebot vielfältig und hochwertig.

Frühstück & Kaffee

Startet den Tag zum Beispiel im „Café Marcel“ oder im „Kolben Kaffee“ – beides stylische Spots mit tollem Kaffee und kreativen Frühstücksvariationen. Wer es gemütlich mag, ist im „La Cornerie x POW“ oder im „Café Auszeit“ gut aufgehoben.

Ein historisches Gebäude mit Treppengiebelfassade und Sitzgelegenheiten im Freien steht auf einem gepflasterten Platz in Freiburg, flankiert von farbenfrohen Gebäuden und Topfpflanzen – und lädt die Gäste zum Entspannen und Genießen von echtem Genuss im Herzen des Schwarzwalds ein.

Mittagessen & Abendessen

Wenn Ihr auf der Suche nach einer Stärkung sein, dann solltet Ihr im Gasthaus “Zum Kranz“ einkehren, das badische Klassiker serviert – vom Schäufele bis zum Flammkuchen. Wer nach etwas besonderem sucht, sollte sich die “Hausbrauerei Feierling” näher anschauen. Die Brauerei bietet nicht nur Führungen sondern auch einen Biergarten und ein Restaurant mit deutscher Küche.

Ein Wandgemälde an einer Freiburger Straßenecke zeigt einen bärtigen Mann, der Bier aus einem Fass schöpft, mit Altstadtgebäuden und dem Schwarzwald im Hintergrund. Darüber wirbt ein Schild für das Restaurant Harem mit türkischen Spezialitäten für wahren Genuss.

Wer eher auf kreative Küche mit regionalem Fokus steht, dem empfehle ich das „Drexlers“. Wer es edel mag, reserviert im „Wolfshöhle“ – Freiburgs Gourmetadresse.

Und für alle, die noch mehr wollen, empfehle ich diesen geführten Kneipenbummel mit Getränken*. Oder wie wäre es mit dieser Street Food Tour*?

Außenansicht des Feierling Gartens, einem Biergarten in Freiburg, umgeben von Bäumen mit Herbstlaub, grünen Zäunen und angrenzenden weißen Gebäuden an einer Kopfsteinpflasterstraße – perfekt für Genuss im Herzen des Schwarzwalds.

Weingenuss im Breisgau: Freiburgs Rebland entdecken

Nur wenige Minuten von der Altstadt entfernt beginnt das Freiburger Rebland – sanfte Hügel, Weingüter und Straußwirtschaften. Perfekt für einen Nachmittagsspaziergang mit Weinprobe! Besonders schön ist ein Ausflug nach St. Georgen oder Munzingen. Viele Weingüter bieten Führungen und Verkostungen an – fragt am besten vor Ort nach Öffnungszeiten.

Allen, die noch mehr erfahren möchten, empfehle ich diese geführte Wein-Wanderung auf den Freiburger Schlossberg mit der passenden Weinverkostung*

Erlenbach und seine Geschichte Eine Stadt mit Weintradition

Shopping in Freiburgs Altstadt: Entspanntes Bummeln mit Stil

Bei unserem Stadtbummel durch Freiburg haben wir uns wie so oft einfach treiben lassen – von einer charmanten Gasse zur nächsten. Die Altstadt steckt voller kleiner Überraschungen, trendiger Läden, gemütlicher Cafés und einladender Restaurants. Ganz zufällig sind wir in der Gerberau gelandet, einer Straße, die mit ihrem besonderen Flair und individuellen Geschäften begeistert. Besonders ins Auge gefallen ist uns der Concept Store „Lust auf Gut“ – ein echtes Highlight mit kreativen, ausgefallenen Produkten, die man nicht überall findet.

Ein Laden in Freiburg mit dem Schild „Haus zum Stockfisch 1395“ besticht durch ein großes Schaufenster mit Genuss-Produkten, flankiert von geschlossenen Türen und einem teilweise verglasten Eingang. Die dekorative Fassade ist gepflegt und spiegelt den Charme des Schwarzwalds wider.

Doch damit nicht genug: Entlang der Gerberau reiht sich ein originelles Geschäft ans nächste. Wer auf Vintage-Möbel, handverlesene Designkarten, liebevoll gestaltete Wohnaccessoires oder nachhaltige Second-Hand-Mode steht, wird hier garantiert fündig. Auch die Salzstraße ist ein Muss für Modebegeisterte – hier erwarten euch stilvolle Boutiquen mit Kleidung, Schmuck und Lederwaren. Coole Streetwear findet ihr zum Beispiel im „Yum Yum Freiburg“, während der Laden „zündstoff“ mit seinem Fokus auf Fair Fashion punktet. Ein weiterer Geheimtipp: „SiRiPiRi“ – dort gibt’s wunderschöne Dekoartikel, die jedes Zuhause ein Stück besonderer machen. Wer Freiburgs Altstadt erkundet, sollte unbedingt Zeit fürs Shoppen einplanen!

Auf einem schwarz-weißen Schild an einem Gebäude in Freiburg steht „Gugugsuhren Adenke-Krämmle“. An einer Metallhalterung befestigt, hebt es sich von den grünlichen Wänden und braunen Fensterrahmen ab und erinnert an den Genuss des Schwarzwalds.

Übernachten in Freiburg: Meine Empfehlungen

Freiburg bietet Unterkünfte für jedes Budget* – von der Jugendherberge bis zum Boutique-Hotel.

Tagesausflüge ab Freiburg: Schwarzwald, Titisee & Co.

Freiburg eignet sich auch hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung.

Schauinsland
Der Freiburger Hausberg ist mit der Seilbahn erreichbar und bietet tolle Wandermöglichkeiten sowie ein Besucherbergwerk. Die Aussicht ist spektakulär – ideal für einen Halbtagesausflug.

Europapark Rust – Nur etwa 45 Autominuten von Freiburg entfernt liegt mit dem Europa-Park in Rust einer der größten und beliebtesten Freizeitparks Europas. Mit über 100 Attraktionen und Shows begeistert er Familien, Adrenalinjunkies und Genießer gleichermaßen – von Achterbahnen über Themenwelten bis hin zu erstklassiger Gastronomie. (↗ Ticket buchen*)

Titisee & Feldberg
Wer Lust auf Natur pur hat, fährt mit dem Zug oder Auto zum Titisee. Baden, Tretbootfahren oder einfach am Ufer spazieren – Erholung pur. Noch höher hinaus geht’s auf den Feldberg, den höchsten Berg des Schwarzwalds.

Mulhouse, Straßburg & das Elsass
Ein Abstecher ins benachbarte Frankreich? Kein Problem! Sowohl Mulhouse als auch Straßburg sind nur etwa eine Stunde entfernt und bezaubert mit Fachwerkromantik und elsässischer Küche.

Eine große Kathedrale im gotischen Stil mit spitzen Türmen überragt einen Stadtplatz im Elsass. Menschen flanieren in der Nähe, rechts weht eine französische Flagge, und der Himmel ist teilweise bewölkt – eine Einladung, Mulhouse auf Ihrer Reise zu entdecken.

Fazit: Freiburg ist mehr als nur schön

Freiburg im Breisgau ist ohne Zweifel eine der schönsten Städte Deutschlands – mit ihrer charmanten Altstadt, den berühmten Bächle, dem imposanten Münster und den zahlreichen Sonnentagen im Jahr. Doch wer genauer hinschaut, merkt schnell: Freiburg ist weit mehr als nur hübsche Kulisse. Die Stadt lebt und atmet Geschichte, Nachhaltigkeit, Lebensfreude und kulturelle Vielfalt.

Hier treffen Tradition und Zukunft auf einzigartige Weise zusammen. Alte Gebäude erzählen von mittelalterlicher Blütezeit, während moderne Architektur, Fahrradinfrastruktur und ökologische Stadtentwicklung neue Maßstäbe setzen. Freiburg ist ein Vorreiter in Sachen Umweltbewusstsein – ob durch das autofreie Vauban-Viertel oder die vielen Bio-Läden und regionalen Wochenmärkte.

Historisches europäisches Gebäude in Freiburg mit Bogenfenstern und einem Uhrturm, geschmückt mit Blumenkästen und der blau-gelben Flagge. Über den Bögen hängen zwei Banner. Der Kopfsteinpflasterboden vor dem Gebäude verleiht dem Schwarzwald Charme.

Zudem punktet die Stadt mit einem lebendigen studentischen Flair, das sich in gemütlichen Cafés, alternativen Läden und einem reichen Kulturangebot widerspiegelt. Auch die Lage zwischen Schwarzwald, Kaiserstuhl und Elsass macht Freiburg zum idealen Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Genießer.

Freiburg begeistert nicht nur auf den ersten Blick – es berührt, inspiriert und bleibt im Herzen. Wer einmal hier war, nimmt mehr mit als nur schöne Fotos. Freiburg ist ein Gefühl, das man erlebt haben muss. Eine Stadt, in der man nicht nur verweilt, sondern sich zuhause fühlt.

Eine Untersicht auf das große gotische Freiburger Münster mit seinen hohen Türmen, Spitzbögen und kunstvollen Steindetails, vielen Buntglasfenstern und einem bewölkten Schwarzwaldhimmel darüber.

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